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Museum Kurhaus Kleve

Venue  |  Exhibitions
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Musem Kurhaus Kleve Logo
Museum Kurhaus Kleve
Tiergartenstr. 41
47533 Kleve
Germany
Venue Type: Museum
QUICK FACTS
Open hours
Dienstag – Sonntag 11 – 17 Uhr
Phone
+49-(0)2821-750 10
DESCRIPTION

Das Museum Kurhaus Kleve wurde nach beinahe zehnjähriger Planungs- und fünfjähriger Bauzeit 1997 eröffnet. Sein heutiges Aussehen verliehen ihm, in effektiver Zusammenarbeit und sorgsamen Umgang mit dem historischen Kern, der niederländische Typograph und Entwerfer Prof. Walter Nikkels und der Architekt Heinz Wrede. Innerhalb der klassizistischen und wilhelminischen Mauern konnte ein meisterliches Zusammenspiel der denkmalwürdigen Bausubstanz mit neuer Architektur erzielt werden.

Ewald Mataré-Sammlung

Die große Sammlung mit Arbeiten des rheinischen Plastikers, Graphikers und Malers Ewald Mataré (1887-1965) bildet gleichsam die Basis für die Auseinandersetzung mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts im Museum Kurhaus Kleve. Begründet wurde sie 1988, als die Tochter des Künstlers, Sonja Mataré, den Nachlass ihres Vaters in die Obhut des Klever Museums gab. Seither wird sie stetig durch Ankäufe und Schenkungen erweitert.

Zeitgenössische Sammlung

Die Sammlung setzt ein bei den Schülern Ewald Matarés, unter denen Joseph Beuys herausragt. Beuys ist dem Haus auch biographisch eng verbunden, denn zwischen 1957 und 1964 hatte er im ehemaligen Kurhaus sein Atelier und schuf etwa Werke wie das monumentale Eichenkreuz und das Tor für das Ehrenmal im alten Kirchturm in Meerbusch-Büderich.

Die Kunst der 1960er und 1970er Jahre ist in exemplarischen Arbeiten u.a. von Gerhard Richter, Günther Uecker, Yves Klein, Christo, Arman und Cy Twombly vertreten.

Eine Reihe international renommierter Künstler der Gegenwart hat Werke eigens für das Museum Kurhaus Kleve geschaffen. Richard Long antwortet mit seiner 30 m langen Bodenarbeit „Midsummer Flint Line“ (2001) auf die architektonische Gestalt der Galerie an der Rückseite des Gebäudes. Lothar Baumgarten fragt mit seiner Wandzeichnung „Fiederzwenke“ (1996/97) nach dem Verhältnis von Kunst und Natur, die sich an diesem von Parkanlagen umgebenen Ort geradezu aufdrängt. Und Niele Toroni hat das Gebäude innen wie außen an mehreren Stellen mit seinen charakteristischen regelmäßigen Pinselabdrücken markiert.

Weitere Höhepunkte der Sammlung sind Arbeiten auf Papier von Mario Merz und Richard Serra, Kunstwerke von Giuseppe Penone und eine Gruppe monumentaler Holzschnitte und Gemälde des Schweizer Malers und Graphikers Franz Gertsch.

Breiten Raum nimmt die Photographie ein, die seit den 1980er Jahren international einen rasanten Aufstieg erlebte. Hervorzuheben sind neben den Repräsentanten der „Düsseldorfer Schule“, wie Andreas Gursky, Axel Hütte, Thomas Ruff und Thomas Struth, das Schweizer Künstlerduo Peter Fischli / David Weiss und der Kanadier Jeff Wall.

Die neueren und neuesten Entwicklungen in Malerei und Skulptur werden vergegenwärtigt etwa durch Werke u.a. von Stephan Balkenhol, Martin Creed, Katharina Fritsch, Paloma Varga Weisz und Thomas Schütte, von Günther Förg, Michael van Ofen und Dirk Skreber.

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