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Run Away Films (Still), 1997 16mm 2:50 Min © Courtesy the artist and Motive Gallery
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Hafenweg 28
48155 Münster
Germany
March 3rd, 2012 - May 13th, 2012
Opening: March 2nd, 2012 7:30 PM - 9:30 PM

QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.muenster.de/stadt/ausstellung...
COUNTRY:  
Germany
EMAIL:  
kulturamt@stadt-muenster.de
PHONE:  
+49 (0)251 492 419 1
OPEN HOURS:  
Tue-Fri 2-7; Sat-Sun 12-6
TAGS:  
film, photography, installation, sculpture

DESCRIPTION

Die Gruppenausstellung about:blank umfasst künstlerische Positionen aus den Bereichen Film, Installation, Skulptur und Fotografie. Die Frage nach dem Sichtbaren und der individuellen Wahrnehmung ist dabei der Ausgangspunkt dieser Ausstellung. Repräsentationsmechanismen zeitgenössischer Kunst stehen zur Diskussion. Gemeinsam ist den Exponaten ihre Tendenz, die formelle Geschlossenheit und konzeptuelle Verfasstheit zu reflektieren.
Genauer gefragt: In welcher Beziehung steht das in einem Kunstwerk angelegte und von die-sem dargebotene Sichtbare zur Wahrnehmung während der Kunstbetrachtung? Was sehen wir? Welche Rolle spielen individuelle Sehgewohnheiten, Vorstellungen, Erwartungen, aber auch Stimmungen? Und wie verhält es sich mit der Bedeutungsfindung in diesem Zusammen-hang?
Die Beiträge der Ausstellung verbindet eine Rhetorik des Prozessualen, des Flüchtigen oder Ephemeren – Kategorien, die nicht nur die physische Präsenz der Arbeiten unterwandern und gleichsam diese den Versuchen mentaler Habhaftwerdung entziehen, sondern sie auch sonderbar selbstreferentiell erscheinen lassen. In ihrer Tendenz zu formalen Darstellungsfiguren und konzeptuellen Ansätzen verheimlichen die Arbeiten ihr Gemachtsein nicht und wirken auf der Material- und Produktionsebene wenig komplex.
Diese vordergründige Einfachheit fordert ihre Betrachtung und Deutung jedoch geradezu heraus. Allein der Augenblick des Schauens vermag einen überraschenden Denkraum zu öffnen, in dem das Wechselspiel beziehungsweise Spannungsverhältnis aus Kunstwerk und dessen Be-trachtung bildwert zu einer sinnlich poetischen Erfahrung werden kann – in der die Arbeiten sich plötzlich umgekehrt als Figuren ihrer eigenen Wahrnehmung ausweisen und damit nicht zuletzt den Prozess des Sehens und Denkens selbst widerspiegeln.  Das deutsch-niederländische euregionale Kulturprojekts smax (2009-2012) versteht sich als  praxisorientierte Förderung junger Kuratoren und Künstler in Zusammenarbeit mit deutschen und niederländischen Kultureinrichtungen.