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Frauenzimmer

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her point of view , 2011 Steel Base, Aluminum, Steel, Various Colors, Fillers, Rivets 77 X 227 X 39 Cm © Courtesy of the artist & Museum Morsbroich
Frauenzimmer
Curated by: Stefanie Kreuzer

Gustav-Heinemann-Str. 80
Leverkusen
51377
Germany
September 11th, 2011 - November 13th, 2011
Opening: September 11th, 2011 11:00 AM - 5:00 PM

QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.museum-morsbroich.de
COUNTRY:  
Germany
EMAIL:  
museum-morsbroich@kulturstadtlev.de
PHONE:  
+49 (0)214 85556-0
OPEN HOURS:  
Tue 11am-9pm, Wed - Sun 11am-5pm
TAGS:  
sculpture

DESCRIPTION

Die Ausstellung zeigt Werke von sieben konzeptuell arbeitenden Bildhauerinnen, die unterschiedliche Ansätze von Skulptur und Installation verfolgen und dennoch zahlreiche Berührungspunkte aufweisen. Neben situativ und prozessual geprägten Arbeiten, bei denen die Spuren ihrer Entstehung  ablesbar bleiben, werden Werke präsentiert, die sich durch eine dezidierte Materialrecherche auszeichnen und dabei gefundene Objekte, Materialien des Alltags sowie typisch „weiblich“ konnotierte Materialien wie Puder, Hautcreme oder Lippenstift einbeziehen.  

Die Künstlerinnen bespielen im Museum Morsbroich jeweils mehrere Räume des barocken Wasserschlosses, wobei einige der Arbeiten dezidiert für den Ort entstehen, andere an den Ausstellungsort angepasst werden. Inszenierung, Kontextualisierung sowie Dekontextualisierung des Raumes sind wesentliche Themen. Zentral ist auch die Frage nach einem spezifisch weiblichen „Sich-Einschreiben“ in den Raum an einem historischen Ort, an dem im Grundriss des Schlosses das Zimmer der Dame kontrapunktisch zum Zimmer des Herrn, dem sogenannten Jagdzimmer, platziert ist. Dies ist im Hinblick auf die Thematisierung von Geschlechterrollen im räumlichen Kontext interessant: Geschieht das weibliche „In-Besitz-Nehmen“ des Raumes auf eine „andere“ Art und Weise? Erweisen sich die vorgestellten Inszenierungen des Raums – des architektonischen Raums, des konkreten Ausstellungsraums wie im übertragenen Sinne des kulturellen, gesellschaftlichen, sozialen und politischen Raums –  in diesem Sinne als „Frauenzimmer“?