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Playtime

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Installation view Kunsthalle Bielefeld: Abbildungen / Figures, 2016 © Photo: Wolfgang Günzel
Playtime

Goethestraße 2/3
Berlin
DE
November 5th, 2016 - January 14th, 2017
Opening: November 5th, 2016 6:00 PM - 8:00 PM

QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.maxhetzler.com
NEIGHBORHOOD:  
Other (outside main areas)
EMAIL:  
info@maxhetzler.com
PHONE:  
+49 30 346 497 85-0
OPEN HOURS:  
Tue-Sat 11-6

DESCRIPTION

Galerie Max Hetzler is pleased to announce the upcoming exhibition with works by Konstantin Grcic at Goethestrasse 2/3.

Known as one of today's most important industrial designers, Konstantin Grcic creates designs that are characterised by simplicity and intelligibility of form and material, which at the same time provoke in a humorous way. In his objects, pioneering production techniques as well as advanced materials connect with references to modern design classics. His products step beyond their functional qualities, capture the expressive core of the object and surprise with experimental components without losing in formal acuteness.

Grcic's exhibition at Galerie Max Hetzler is titled Playtime. It is a playground where already considered classics, such as  chair_ONE, the lamp MAYDAY or the table PALLAS encounter recent designs, models, inspirations and references to previous exhibitions. With a playful ease new connections and links are enabled between the objects in the space offering a first and unexpected insight into the designer's comprehensive oeuvre.
Thus, some of Grcic's designs are displayed in unique version. PALLAS for instance, contrary to its commercial counterpart, is presented with a high-lustre finish, the stool MIURA as a dichromatic variation and the chair MEDICI in an altered form that occurred due to long lasting weather effects.

One of the most recent works in the exhibition is the unique light and sound installation EPOCSODIELAK (backwards: kaleidoscope), a result of a cooperation in 2016 with the graphic designer Mirko Borsche, which will be shown for its second time ever at Galerie Max Hetzler. Consisting of a laser, a stroboscope, stage lights and coloured LED spots, speakers, a mix desk and a fog machine, EPOCSODIELAK forms a tremendous, mobile disco machine. Its reduced design does hardly indicate the impressive power that can be unleashed by the simple use of a smartphone and which turns every surrounding into a club.

TENT, a sail-like construction, similarly occupies the exhibition space in an unusual way and picks up its architectonical conditions. The tent as the most basic form of habitation – a fragile barrier between private and public space – is mounted to the wall and becomes a semi-sheltered site. In Goethestrasse, TENT is installed opposite of the print Panorama – a fictional cityscape – and offers a view into a seemingly exterior through the window of the tent construction. Thus, with very simple methods Grcic creates a situation of retreat in the public (exhibition) space and emphasises his own approach to rethink given structures by the use of ordinary means.

At the same time, Galerie Max Hetzler presents an exhibition with recent paintings and works on paper by Zhang Wei at Bleibtreustrasse 45.


Wir freuen uns, Sie auf unsere Ausstellung mit Arbeiten von Konstantin Grcic in der Goethestraße 2/3 aufmerksam zu machen.

Bekannt als einer der wichtigsten Industriedesigner der Gegenwart, schafft Konstantin Grcic Entwürfe, die geprägt sind durch Einfachheit und Verständlichkeit in Form und Materialität und gleichzeitig auf humorvolle Weise provozieren. In seinen Objekten verbinden sich neue Produktionstechniken und zukunftsweisende Materialien mit Referenzen auf moderne Designklassiker. Seine Produkte gehen über ihre funktionalen Eigenschaften hinaus, fassen das expressive Wesen des Objekts und überraschen durch experimentelle Komponenten ohne dabei an formalem Scharfsinn zu verlieren.

Grcics Ausstellung in der Galerie Max Hetzler trägt den Titel Playtime. Sie ist eine Spielwiese, auf der sich  bereits als Klassiker geltende Arbeiten wie der Stuhl chair_ONE, die Leuchte MAYDAY oder der Tisch PALLAS mit neueren Entwürfen, Modellen, Inspirationsmaterial und Referenzen auf vorherige Ausstellungen treffen. Mit spielerischer Leichtigkeit werden neue Verbindungen und Verweise zwischen den Objekten im Raum ermöglicht und eröffnen einen ersten und unerwarteten Einblick in das umfangreiche Schaffen des Designers.
So sind einige von Grcics bekannten Entwürfen in einzigartiger Ausführung zu sehen. PALLAS etwa wird entgegen der kommerziellen Variante mit einer hochglänzenden Lackierung präsentiert, der MIURA Hocker in einer zweifarbigen Version und der Stuhl MEDICI in einer durch jahrelange Witterungseinflüsse veränderten Form.

Eine der jüngsten Arbeiten der Ausstellung ist die Licht- und Soundinstallation EPOCSODIELAK (rückwärts: Kaleidoscope), die 2016 als Unikat in Zusammenarbeit mit dem Grafikdesigner Mirko Borsche entstanden ist und in der Galerie Max Hetzler zum zweiten Mal gezeigt wird. Bestehend aus einem Laser, einem Stroboskop, Bühnen- und farbigen LED-Spots, Lautsprechern, einem Mischpult und einer Nebelmaschine bildet EPOCSODIELAK eine gewaltige, mobile Diskomaschine. Ihr reduziertes Design lässt die be-eindruckende Schlagkraft kaum erahnen, die mit der einfachen Bedienung durch ein Smartphone ausgelöst werden kann und jede Umgebung in einen Club verwandelt.
Auch TENT, eine segelartige Konstruktion, nimmt den Ausstellungsraum auf ungewöhnliche Weise ein und greift gleichzeitig seine architektonischen Gegebenheiten auf. Das Zelt als einfachste Form der Behausung, als fragile Trennung zwischen privatem und öffentlichem Raum, wird hier an eine Wand montiert und bildet einen halb geschützten Ort. In der Goethestraße ist TENT gegenüber dem Leinwanddruck Panorama – einer fiktiven Stadtansicht – installiert und ermöglicht so den Blick auf ein scheinbares Außen durch das Fenster der Zeltkonstruktion hinaus. Grcic schafft auf diese Weise mit simplen Maßnahmen eine Situation des Rückzugs im öffentlichen (Ausstellungs-) Raum und verdeutlicht seinen eigenen gestalterischen Ansatz mit einfachen Mitteln gegebene Strukturen neu zu denken.


Galerie Max Hetzler eröffnet parallel eine Ausstellung mit neuen Gemälden und Arbeiten auf Papier von Zhang Wei in der Bleibtreustraße 45.


Konstantin Grcic wurde 1965 in München geboren, wo er heute lebt und arbeitet. Nach einer Ausbildung zum Möbelschreiner an der John Makepeace School in Dorset, studierte Grcic ab 1988 Design am Royal College of Art in London. 1991 gründete er sein eigenes Designstudio Konstantin Grcic Industrial Design in München. Seine Entwürfe wurden bereits in Ausstellungen internationaler Institutionen gezeigt, u. a. in der Kunsthalle Bielefeld (2016); Grassi Museum für angewandte Kunst, Leipzig (2015/2016); Vitra Design Museum, Weil am Rhein (2014); The Art Institute of Chicago (2009); Haus der Kunst, München und Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam (beide 2006). Grcics Produkte sind in renommierten Designsammlungen wie dem Museum of Modern Art, New York; Neue Sammlung, München und Vitra Design Museum, Weil am Rhein vertreten. 2012 war Grcic für das Ausstellungsdesign des deutschen Pavillons der Architekturbiennale in Venedig zuständig.

(WINTER BREAK 24 December – 2 January)

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