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SIX DEGREES OF SEPARATION

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Drunkard‘s Path, 2008 © Mehdi Chouakri
SIX DEGREES OF SEPARATION

Invalidenstraße 117
Edison Höfe
10115 Berlin
Germany
January 31st, 2009 - March 7th, 2009
Opening: January 31st, 2009 6:00 PM - 6:00 PM

QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.mehdi-chouakri.com
NEIGHBORHOOD:  
mitte
EMAIL:  
galerie@mehdi-chouakri.com
PHONE:  
+49 (0) 30 28 39 11 53
OPEN HOURS:  
Tues-Sat 11-6
TAGS:  
installation

DESCRIPTION

Mehdi Chouakri freut sich, am Samstag, dem 31. Januar ab 18 Uhr die Gruppenausstellung „Six Degrees of Separation" zu eröffnen. Bei dieser Schau mit sechs Postionen junger zeitgenössischer Kunst werden Werke von Luca Trevisani, Simone Tosca, Marius Engh, Tarje Eikanger Gullaksen, Haris Epaminonda und Daniel Gustav Cramer präsentiert.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine Skulptur von Luca Trevisani. Bei „Six Degrees of Separation Party" (2008) hat der Künstler auf einem Glastisch eine Pyramide mit Champagnergläsern aus Karamell errichtet. Der Titel der Arbeit verweist auf die gleichnamigen soziologischen Thesen des USamerikanischen Wissenschaftlers Stanley Milgram, der in den Sechziger Jahren Untersuchungen zur Struktur von Netzwerken durchführte. Seiner Meinung nach soll jeder Mensch auf der Welt mit jedem anderen über eine überraschend kurze, nämlich nur sechs Glieder zählende Kette von Bekanntschaftsbeziehungen verbunden sein. Milgrams Theorie wurde in den späten Neunzigern durch Duncan J. Watts erweitert, der sie auf die Verbreitung von Informationen durch das Internet übertrug. Der Begriff „Six Degrees of Separation" fand nicht nur schnell Akzeptanz in der Wissenschaft, sondern hielt außerdem Einzug in die Populärkultur. Da bei Trevisanis Werk alle Teile buchstäblich aneinander kleben, lässt sich seine Struktur vor diesem Hintergrund als „eine Art Anti- Monument" (Dominic Eichler) menschlicher Verflechtungen verstehen.

Eine entsprechende Sechserreihe baut die Ausstellung auf. Ausgehend von einer seiner Skulpturen suchte Trevisani die Arbeit des zweiten Künstlers aus, der wiederum das Stück des nächsten Teilnehmers bestimmte. Während Präsentationen mit Arbeiten von unterschiedlichen Künstlern üblicherweise einem festgelegten, kuratorischen Konzept folgen, hängt die Zusammenstellung bei „Six Degrees of Separation" also zu einem großen Teil vom Zufall ab.