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ANDREAS GRIMM - MÜNCHENEVENT
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„Apokalypse mit Figuren“ ist die deutsche Übersetzung des Titels, den Albrecht Dürer einer Holzschnittfolge von 1498 gegeben hat: „Apocalypsis cum Figuris“. „Apokalypse“ bedeutet Ende des Alten und Enthüllung des Neuen. „mit Figuren“ widersprechen sich Ende und Anfang, Dunkel und Licht nicht nur logisch, sondern auch in der Form: ein Chor um ein Rätsel oder Figuren, die dem ausgeliefert sind, was sie verkörpern. Nietzsche nannte dieses Gegenüber apollinisch und dionysisch, einen „Gegensatz nach Ursprung und Zielen“, einen Widerspruch, den man versteht, wenn man nicht mehr weiß, auf welcher Seite man steht. „Apokalypse mit Figuren“ ist der Vorsatz zu diesem Widerspruch. Am Anfang steht Thomas Palmes „Gedicht auf das Ende des Kapitalismus“: Ihre Versicherungen werden wertlos.
Ihre Autos fahren nicht mehr.
Wo Verzweiflung war, herrscht Schweigen.
Der Tod reitet übers Land.
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