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Art Forum Ute Barth

Exhibition Detail
transparent
Kartausstrasse 8
CH
8008 Zurich
Switzerland
Switzerland


August 29th, 2013 - October 12th, 2013
Opening: 
August 29th, 2013 5:00 PM - 8:00 PM
 
,
© Courtesy of Art Forum Ute Barth
> ARTISTS
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.utebarth.com
COUNTRY:  
Switzerland
EMAIL:  
info@utebarth.com
PHONE:  
+41 44 380 27 11
OPEN HOURS:  
Tue-Fri 11- 6; Sat 11-3
TAGS:  
installation, objects, works on paper, glass
> DESCRIPTION

Transparent vom 29. August bis 28. September 2013, in der Galerie von Ute Barth mit Kunstwerken aus Glas, Acrylharz und Papier, Objekten, Installationen von anerkannten Künstlern aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Griechenland.

Zur Saisoneröffnung der Zürcher Galerien der Innenstadt lädt die Galerie ART FORUM UTE BARTH zum Galerie-Fest in den sommerlichen Skulpturen-Garten. Eröffnet wird die Ausstellung zum Thema „TRANSPARENT". Gezeigt werden ausgewählte Arbeiten von Maria Eitle-Vozar (Schweiz), Meike Entenmann (Deuschland), Dieter Kränzlein (Deutschland), Susanna Niederer (Schweiz), Vera Rothamel (Schweiz), Costas Varotsos (Griechenland) und Peter Wechsler (Österreich). Sie alle beschäftigen sich schon seit langem mit Sichtbarkeit und der (Un)Möglichkeit transparenter Kunst.

Das Wort TRANSPARENT steht – nicht nur in der Kunst - für differenzierte Qualitäten von Durchsicht. Transparenz wird erwünscht und schliesst Verborgenes aus. In unserer heutigen Umgebung stellen transparente Materialien blickdichtes Material in den Schatten. Angestrebt werden grosse Fenster, lichtdurchflutete Häuser und gläserne Fassaden. Die Kunst widerspiegelt den Wunsch nach allgegenwärtiger Transparenz aktueller denn je. Die Group Show im ART FORUM UTE BARTH vereint verschiedene künstlerische Auseinandersetzungen mit der Thematik und zeigt, wie breit in der aktuellen Kunstszene mit Transparenz gearbeitet wird.

Zu den einzelnen ausstellenden Künstlern:

Maria Eitle-Vozar wurde von dem Buch „Unsichtbare Städte" von Italo Calvino inspiriert. Die entstandenen Türme mit Acrylglas-Scheiben wachsen schräg und unregelmässig in den Himmel. Die „unsichtbaren", transparenten Türme sind wie Erinnerungen. Sie ragen aus dem versunkenen Stadtpanorama heraus. Sie sind aus durchsichtigen Scheiben gebaut und bleiben dennoch geschlossen und beständig. Sie sind fast nicht sichbar und doch da.

Die neue Werkreihe von Meike Entenmann spielt mit Nähten die in schmalen Strängen singulär in transparentes Kunstharz eingegossen sind. Rote Nähte, die sich in wellenartigen Linien mal verdichtend und mal lösend von oben nach unten bewegen und sich schließlich in einem farbintensiven Quast als tropfenartiger Abschluss bündeln.

Zusammen mit dem Titel „Getropfte Gedanken" assoziiert das Werk den Verlauf von Gedankensträngen, einem Spiel aus innerlich ablaufenden Prozessen und unterschiedlichen Verläufen, die sich mal annähern, mal voneinander entfernen, Suche und Zielstrebigkeit ausdrücken und schließlich gebündelt und wirkungsvoll nach Aussen an die Oberfläche treten. Ein ungewöhnlicher künstlerischer Blickwinkel auf unsere Gedankenwelten, denen unsere Entscheidungen zugrunde liegen und die unsere Handlungen formen.

Die steinernen Skulpturen von Dieter Kränzlein sind weit bekannt. Die neu entstandene Serie aus Kunststoff überrascht. Ähnlich in der Formfindung wie ihre steinernen Vorgänger verblüffen die Acrylglas-Skulpturen mit ihrer völlig andersartigen Raumwirkung. Aus gegossenem Kunstharz bestehend schimmern die kompakten Formen wie Eis. Damit greifen sie eine Art von Transparenz auf, wie sie in der Natur gefunden und kaum festgehalten werden kann. 

Auch bei Susanna Niederer, die gerade von einer Ausstellung in Japan zurück ist, ist Transparenz im Zusammenhang mit Ellipsen ein immer wieder kehrendes Thema. Sie zeigt grossformatige, ruhige – fast meditative Papierarbeiten.

Vera Rothamel, die gerade auch in der Kunsthalle Luzern zu sehen ist, ist zum ersten Mal zu Gast in der Galerie von Ute Barth. Die in Zürich lebende Luzernerin arbeitet seit einigen Jahren an der Thematik von Durchsicht und der dadurch möglichen Vielschichtigkeit. Zum geplanten Übereinanderlagern beliebig vieler durchsichtiger PVC-Folien kommt der Zufall hinzu. Durch Bewegen der Bildflächen entstehen ungeplante Farbformationen. Diese ergänzt die Künstlerin mit Akzenten und setzt Formen, die entfernt an Blumen und Blüten erinnern. Die Durchsichtigkeit ist Grundlage der Formen und Farben, die sich Schicht für Schicht überlagern, verdecken und wieder freigeben.

Ebenfalls zu Gast in der Ausstellung TRANSPARENT ist der in Griechenland lebende und arbeitende Bildhauer Costas Varotsos, der für seine riesengrossen Glas-Skulpturen in freier Natur berühmt ist. Varotsos war bereits für Italien und Griechenland an der Biennale in Venedig vertreten. Er arbeitet vorwiegend mit Glas, Stahl und Stein. Die intensive Energie, welche das Mineral Glas ausstrahlt sowie die Transparenz, mit welcher Glas das Licht durchströmen lässt, faszinieren ihn. Die gezeigten Skulpuren für den Innenbereich sind kombiniert mit Metall, welches dem Glas den Weg zu weisen scheint.

Das ganze letzte Jahr hat sich Peter Wechsler dem Glas gewidmet. Der Herstellungsprozess wurde von ihm nach historischen Vorbildern entwickelt. Die Weissglas-Platten bearbeitet er exakt mit dem Diamantschreiber und färbt sie mit Emailfarbe (Schwarz, Weiß, Gelb, Rot und Blau) ein. So erreicht er bei der Transparenz von Glas einen verblüffenden Höhepunkt und macht sie zu einem essentiellen Bestandteil seiner Objekte. Mehrere bearbeitet Glasplatten werden hintereinander gestellt und ergeben so ein variables Wandbild oder Objekt. Es entfaltet sich eine in die Weite gestaffelte Tiefe, die durch das Verschieben der Gläser auch verändert werden kann.


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