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Museum der bildenden Künste Leipzig

Exhibition Detail
Gekauft. Neuerwerbungen der Graphischen Sammlung 2003-2013
Katharinenstr. 10
04109 Leipzig
Germany


July 20th, 2013 - November 17th, 2013
Opening: 
July 20th, 2013 10:00 AM - 6:00 PM
 
, Ralf KerbachRalf Kerbach
© Courtesy of the artist & Museum der bildenden Künste Leipzig
> ARTISTS
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.mdbk.de
COUNTRY:  
Germany
EMAIL:  
mdbk@leipzig.de
PHONE:  
0341 - 216 99 0
OPEN HOURS:  
Tuesday and Thursday to Sunday 10 - 18 clock Wednesday 12 - 20 clock Monday Closed Holidays 10 - 18 clock
TAGS:  
prints
> DESCRIPTION

Die Sammlungen sind das Herzstück eines Museums, in ihnen lassen sich immer wieder Schätze neu entdecken, alte Meister ruhen neben den aktuellen Protagonisten der Kunst. Gezielte Ankäufe sind neben Schenkungen und Stiftungen ein wichtiges Instrument die Sammlungen qualitativ immer wieder zu bereichern.

Für die Kabinettausstellung „Gekauft“ öffnet die Graphische Sammlung die Türen ihres Magazins und präsentiert eine eindrucksvolle Auswahl musealer Ankäufe der letzten 10 Jahre. Dabei liegt das Augenmerk auf Zeitgenössischer Kunst und spannt einen Bogen von Zeichnungen, Grafik und Fotografie hin zum Papierschnitt.

Zwei Künstlermappen, aus Dresden von 2005 und aus Leipzig von 2009, spiegeln die Bandbreite aktueller grafischer Arbeiten in der Region mit Werken u.a. von Thomas Scheibitz, Eberhard Havekost, Olaf Nicolai, Sabine Hornig, Neo Rauch und Christoph Ruckhäberle. Das Werk des Dresdner Künstlers Ralf Kerbach ist mit dem Zyklus Totenreklame von 1982, eine Art Reisetagebuch durch die eigene Heimat, prominent vertreten. In dem aus der Idee der Illustration eines konventionellen Reisebuches heraus entstandenen Projekt versucht Kerbach anhand der Peripherie Dresden den Innenraum deutscher Geschichte und Mythologie auf dem Gebiet der damaligen DDR zu erforschen.

Gezeigt werden außerdem Scherenschnitte von Annette Schröter. Der Papierschnitt, ein im 18. und 19. Jahrhundert sehr beliebtes Medium, erfährt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung und entwickelt eine ganz eigene Formsprache, die stark von der Materialität des Papier geprägt ist. Bei Schröter sind es Bilder aus der unmittelbaren Umgebung, der Werbung – Fotos, die sie in eine neue Bildsprache übersetzt.

Die Übersetzung einer alten in eine neue Form ist auch Thema der gezeigten Arbeit von Margret Hoppe, dem Fotografie-Zyklus zu Werner Tübkes Wandbild „Arbeiterklasse und Intelligenz“. Der Zyklus zeigt den langen Weg des Gemäldes vom eigentlichen Präsentationsort in der Aula der Universität Leipzig bis ins Museum der bildenden Künste Leipzig.

Mit dem Werk von Kerstin Flake ist die junge Fotografie aus Leipzig ebenfalls in der Kabinettausstellung vertreten. Flakes inszenierende Fotografie stellt die konventionelle Ordnung in Frage und schafft rätselhafte Momente und bizarre Konstellationen.


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