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Marc Schmitz
Galerie am Damm
Körnerplatz 10, 01326 Dresden-Loschwitz, Germany
April 13, 2012 - April 29, 2012


Marc Schmitz - Neue Malerei in der Galerie am Damm, Dresden

Vor dem Hintergrund der Synthese von  Kunst - und Kulturgeschichte sowie  der Dynamik moderner Entwicklungen in Kunst, Architektur und Theater gedieh Dresden zur Kulturmetropole von Weltrang. Seit ihrer Entstehung, 1764, trägt die Hochschule für Bildende Künste Dresden maßgeblich zu diesem Nimbus bei. Künstlerprofessoren wie Canaletto, Caspar David Friedrich sowie Gottfried Semper mehrten internationales Ansehen der Stadt und Akademie gleichsam. Lehrtätigkeiten, etwa von Oskar Kokoschka oder Otto Dix etablierten Dresdens Malertradition.

 Damals wie heute übt, der von vielen Künstlern favorisierte Wohn-und Schaffensort, Dresden-Loschwitz, eine besondere Faszination aus. Namen wie Adrian Ludwig Richter und Gerhard von Kügelgen stehen ebenso in enger Verbindung mit dem Stadtteil am Blauen Wunder, wie die von Sascha Schneider, Joseph Hegenbarth, Herbert Volwahsen oder Hermann Glöckner. Letztere lebten und arbeiteten im, noch heute existierenden, Loschwitzer Künstlerhaus. 

 Als gegenwärtige Loschwitzer Institution für Künstler und Kunst-Affine tut sich die Galerie am Damm hervor. 1990 gegründet, gehört sie mittlerweile zu den renommiertesten Adressen Dresdens. Die Galerie am Damm lanciert vorrangig zeitgenössische Malerei, Grafik und Plastik, ist zudem zeitweiliger Repräsentant von Fotografie.

 Im April wird die Galerie am Damm dem Berliner Künstler Marc Schmitz eine Ausstellung widmen.

 Marc Schmitz studierte Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie an der FU Berlin. Darüber hinaus ist der gebürtige Hamburger und heutige Berliner Absolvent der Kunstakademie München sowie der Akademie für Neue Medien in Berlin. Sein umfangreiches Werk umfasst Malerei, Installationen, Objekte, Videos sowie Land Art.

 Die ungegenständlichen Bilder Marc Schmitz entziehen sich einer schnellen Interpretation. Ihre Sujets, Raum und Zeit, sind immer auch eng an den Entstehungsprozess gekoppelt. Daneben geht es dem Künstler ebenfalls um die Demonstration körperhafter Präsenz von Farben, ihre Konsistenz, emotionale Ausstrahlung und ihre wechselseitige Beeinflussung. In zahlreichen Schichten trägt er sie übereinander auf, beobachtet das Verhalten jeder Farblage. In seine Bilder bringt er nichts hinein. Vielmehr entspricht sein Wirken einem gelegentlichen Eingreifen in ihre Erscheinung, bis das Ergebnis seiner Vorstellung entspricht. Die monochromen Verdichtungen der Farbhaut lockert Schmitz auf, indem er zentrale Partien zusätzlich mit kleinen Mengen Farbe oder Terpentin beschüttet, beziehungsweise mit vom Grundton der Oberfläche abweichenden Farben minimale Signale wie Punkte und Striche, komplexe zeichnerische Systeme mit figurativen Anklängen, chiffrierte Schriftzeilen aber auch Kurzsätze wie „I am still alive“ oder „change your life“ hinzufügt. Was dadurch entsteht, sind Gemälde, welche Assoziationen zur Avantgarde des 20. Jahrhunderts heraufbeschwören, gleichwohl konträre Dispute der Gegenwart evozieren. 

Marc Schmitz Werke waren bislang unter anderem auf der Busan Biennale in Südkorea, der internationalen Biennalen in Peking und Kairo sowie der Landart Biennale in der Mongolei, und der Contemporary Istanbul 2011 zu sehen, und werden nun dem Publikum der Galerie am Damm zugänglich gemacht. 



Posted by Marc Schmitz on 3/6/12 | tags: Dresden painting abstract Marc Schmitz

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