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Berlin

Schau Fenster. Schauraum für Kunst, Berlin

Venue Display
Schau Fenster. Schauraum für Kunst, Berlin
Lobeckstraße 35
10996 Berlin
Berlin
Germany
Venue Type: Alternative Space

Neighborhood:
friedrichshain-kreuzberg



,
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.party-arty.de/schau-fenster/
CONTACT:  
Jan Kage
PHONE:  
+49 (0) 30 – 24 08 81 08
FAX:  
+49 (0) 30 – 24 08 81 09
COST:  
free
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DESCRIPTION

Von Mai 2003 bis Mai 2007 veranstaltete der Berliner Rapper, Musiker, Autor und Akteur Yaneq die Kunstreihe „Party Arty – a night of vibes from different tribes“ im Berliner Club Lovelite, dann anderthalb Jahre im Club 103 und als dieser seine Pforten im Sommer 2008 schloss im Relais Club. 2009 folgte dann eine Sommer-Party Arty auf dem Arena-Badeschiff und die große Party Arty vol.31 im Haus am Kölnischen Park, einer alten SED Parteischule, begleitet von der 2-wöchigen Street Art Ausstellung “Legenden zur Straße” auf 400 qm großen Ausstellungsfläche. Am 12.5.2010 feierten über 60 KünstlerInnen, DJs und Liveacts den siebten Geburtstag von Party Arty in der Kreuzberger Ritter Butzke.

Jede dieser Partys verbindet eine Kunstausstellung, eine Lesebühne, ein Konzert und drei bis fünf DJs unterschiedlicher Stile und Richtungen miteinander – alle Kunstformen zusammen also, die sich hier feiern und gefeiert werden. Dabei überrascht das Party Arty-Programm immer wieder neu: Man weiß nie genau was einen erwartet. Das künstlerische Spektrum reicht von wohlbekannten Streetartists über Künstler, die ihr Handwerk an Kunsthochschulen lernten, bis hin zu etablierten Comicmalern – Kunst ist keine Demokratie! Kunst ist eine Diktatur und Yaneqs Geschmack ist ihr Diktator.

In sieben Jahren, mehr als 30 Party Arty‘s und einem halbjährigen Gallerie-Projekt, der Party Arty Gallery (von April bis Oktober 06 im Keller des Festsaal Kreuzberg), einer Sammelausstellung in der Galerie Tristesse deluxe, der Party Arty Hanseaty in Hamburg und der Voyagy in Augsburg und Konstanz und der party arty Blockady anlässlich des G8-Treffens in Rostock-Heiligendamm im Sommer 07, gab es über fünfzig Liveacts zu sehen – von elektronischem Hip Hop zu Inditronics über Elektro bis hin zu Kapaikos, einer sechsköpfigen Mandolinenkappelle, die spielt als hätte sie Goldzähne im Mund und säße auf einem Donaudampfer. Projekte wie The Berlin String Theory am Neujahrsabend 2008 in ausverkaufter Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz und im Sommer 2009 als The Göteborg String Theory fortgesetzt, sind ohne die Party Arty Army, dem Netzwerk der einmal Beteiligten nicht denkbar. In diesen sieben Jahren stellten mehr als dreißig Künstler ihre Bilder und Skulpturen aus und zahlreiche Slampoeten, Geschichtenschreiber und Großmäuler trugen ihr Scheffel zum Spoken Word bei. Die Künstler kamen aus Berlin, Rotterdam, Prag, New York, Oakland, Helsinki, Bremen, Dresden, München, Philladelphia, London, Sao Paolo und Tel Aviv. Elektro und House-DJs, Minimal, Funk & Soul, Raregroove, Calypso, Jazz, punkiges, Disco und immer wieder Hip Hop beschallten die Tanzböden.

Party Arty richtete sich nie an alle. Mit kleinen Flyerauflagen und viel Mund-zu-Mund-Propaganda haben wir über die Jahre ein diverses, konstantes, urbanes, treues und begeistertes Publikum aufgebaut, das sehr gut aussieht, Plan hat und stets bis nach Morgengrauen feiert.


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