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Berlin

Galerie Lena Brüning

Exhibition Detail
ARTISTS OF THE GALLERY PART III
Schöneberger Ufer 61
10785 Berlin
Germany


February 6th, 2010 - February 27th, 2010
Opening: 
February 5th, 2010 7:00 PM - 9:00 PM
 
 Regenbogen, Sebastian GräfeSebastian Gräfe, Regenbogen,
2009, Foto, 25 x 35 cm
© Courtesy Galerie Lena Brüning
> ARTISTS
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.lenabruening.de
NEIGHBORHOOD:  
mitte
EMAIL:  
info@lenabruening.de
PHONE:  
+49(0)30 303 666 77
OPEN HOURS:  
Wednesday-Saturday 13-18 h
TAGS:  
mixed-media
> DESCRIPTION

„Artists of the Gallery III“ is a group show with John von Bergen, Lucile Desamory, Philipp Fürhofer, Sebastian Gräfe, John Hodany, Pola Sieverding, Asli Sungu, Bernd Trasberger, Miriam Wania and Johannes Weiß. „Artists of the Gallery“ is a series that takes place every year. This group show gives an overview  of the program and is an opportunity to discover new works by the gallery artsist, or to see works that haven´t been on show in Berlin.

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Künstler der Galerie III ist eine Gruppenausstellung mit John von Bergen, Lucile Desamory, Philipp Fürhofer, Sebastian Gräfe, John Hodany, Pola Sieverding, Asli Sungu, Bernd Trasberger, Miriam Wania und Johannes Weiß. Künstler der Galerie ist eine Ausstellungsserie, die zu Beginn eines jeden Jahres einen Überblick über das Galerieprogramm gibt. Diese Ausstellung informiert über die Weiterentwicklung des Programms und bietet sowohl die Möglichkeit, besondere Highlights, neue Arbeiten der Künstler der Galerie, und Arbeiten, die in Berlin noch nicht gezeigt wurden, zu sehen

John von Bergen arbeitet mit dem Raum,seine Installationen greifen in die Architektur ein und verändern sie auf beunruhigende Weise. In seinen Objekten hinterfragt er die Grenzen zwischen Kulisse, special effect und Skulptur. Seine Bleistiftzeichnungen zeigen unbekannte Objekte und Strukturen, die zwischen Gegenstand und Abstraktion changieren. John von Bergens Einzelausstellung Whip Lash im Smack Mellon in Brooklyn ist noch bis zum 21. Februar zu sehen. Eine weitere Einzelausstellung, Burn Out, folgt im Frühjahr 2010 im kjubh kunstverein in Köln.

Lucile Desamory arbeitet zur Zeit an einem neuen Film Le Coin Du Diable. Ihre  Collagen, Stoffarbeiten und Papiermodelle, entstehen in engem Zusammenhang mit den Filmen und nehmen in ihrem Werk als eigenständige Objekte einen wichtigen Platz ein. Zur Zeit werden ihre Filme in der Temporären Kunsthalle in Berlin im Rahmen der Ausstellung Auto-Kino! Präsentiert von Phil Collins gezeigt. Im Mai wird sie ihre zweite Einzelausstellung in der Galerie Lena Brüning zeigen.

Philipp Fürhofers Leuchtkästen und Objekte bewegen sich an der Grenze von Malerei und Installation. 2011 wird er das Bühnenbild für Tschaikowskys Oper Eugen Onegin für die De Nederlandse Opera Amsterdam unter der Regie von Stefan Herheim entwerfen. Für die Vorbereitungen wird er 2010 den einmonatigen Aufenthalt in der Stiftung sylt:quelle, der mit dem Erwine-Steinblum-Stipendium einhergeht nutzen. Im Mai stellt er im Rahmen der Aktion Festival de Beaux Arts, kuratiert von Michael Neff in München aus. Im Juli 2010 wird Fürhofer im Schaufenster der Galerie grantpirrie in Sydney, Australien, eine große Installation zeigen.

Sebastian Gräfe hinterfragt mit poetischen Aktionen, Objekten und Fotos die Grenzen zwischen Wissenschaft und Kunst. Dabei sucht er auf poetische Weise immer neue Wege, die bestehenden Verhältnisse zu verbessern. Im März wird er an einer Ausstellung der Stipendiaten des Künstlerhauses Edenkoben 2008/2009 in Landau teilnehmen.

John Hodany´s Papierarbeiten und Bilder zeigen apokalyptische, menschenleere Landschaften, die nur von Nagetieren und anderen kleinen Lebewesen bevölkert werden. Wiederholungen der Motive und repetitive Strukturen verleihen seinen Arbeiten eine abstrakte, ornamentale Anmutung. Er verbringt zur Zeit ein halbes Jahr in New York, wo er im März eine Einzelausstellung in der Galerie Zurcher zeigen wird.

Pola Sieverding setzt sich in ihren Fotos und Videoinstallationen mit  der Verbindung von Modell und Fotograf auseinander, mit dem besonderen Moment ihrer Verbindung, in dem die Parameter zwischen Illusion und harter Realität sich auflösen. Pola Sieverding wird im Frühjahr und im Herbst weitere Aufenthalte mit Lehrauftrag an der Kunstakademie in Ramallah wahrnehmen.

Asli Sungu beschäftigt sich mit den Menschen als Akteuren auf der Bühne des Lebens, mit ihren Interaktionen, Emotionen und deren oftmals unterbewussten Ausdruck in Gesten oder Formen. Die Hauptrolle in ihrem Werk spielt der Mensch. Gleichzeitig hinterfragt sie in ihren Arbeiten die klassischen künstlerischen Medien wie Malerei, Skulptur, Foto und versucht neue Formen des Ausdrucks zu finden. Sungu nimmt zur Zeit einen mehrmonatigen Aufenthalt in London im Rahmen der Delfina Art Foundation wahr.

Bernd Trasberger befasst sich in dokumentarischer Weise mit der Veränderung der städtischen Umgebung und unserer Wahrnehmung hiervon. Die Spuren der Zeit auf Oberflächen im öffentlichen Raum werden aufgegriffen und in einen neuen Kontext transferiert. Die Utopie zur Verbesserung der menschlichen Lebensqualität, wie sie sich etwa in der Nachkriegsarchitektur zeigt, wird in Trasbergers Skulpturen in Frage gestellt.  Seine Collagen aus Architekturbüchern und Original-Blaupausen liefern einen erzählerischen Kommentar zur Stilentwicklung der Moderne. Trasberger wird im Rahmen des Neue Börse Residency Programs des Frankfurter Kunstvereins im Frühjahr 3 Monate in Frankfurt / Main verbringen. Im Mai wird er ein Projekt im Außenbereich am Rosa-Luxemburg-Platz realisieren.

Miriam Wania ist Malerin und Zeichnerin. Sie übersetzt ihre persönlichsten Vorstellungswelten in eine gleichsam expressive wie konkrete Bilderwelt. Sie erforscht Gefühlswelten von Sehnsucht und Abenteuerlust, aber auch von Kampf und harten Prüfungen. Dabei entfaltet sie eine spielerische, humorvolle Leichtigkeit und erzeugt zugleich geheimnisvolle Szenarios, die an das Unterbewusstsein des Betrachters appellieren. Wania nimmt zur Zeit an der Ausstellung Werkschau I der Stipendiaten der Stitung sylt:quelle teil und wird im Frühjahr 2010 ein Gemeinschaftsprojekt mit drei anderen Malerinnen im Freien Museum in Berlin zeigen.

Johannes Weiß´ Vokabular speist sich aus dem Mobiliar des Stadtraums, das er für seine Skulpturen nachformt und durch einfache, aber wirkungsvolle künstlerische Eingriffe in die Abstraktion überführt. Im April wird er mit seinem Projekt Infernoesque bei den Gebrüdern Lehmann in Dresden und im Juni in Berlin eine Gruppenausstellung zeigen. Seine erste Einzelausstellung in der Galerie Lena Brüning findet im März statt.



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