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Berlin

Galerie Michael Schultz

Exhibition Detail
fundamentales Vielleicht
Mommsenstrasse 34
D-10629 Berlin
Germany


January 16th, 2010 - March 6th, 2010
Opening: 
January 16th, 2010 7:00 PM - 9:00 PM
 
Kugeln-im-Pilzsud, Sonja AlhäuserSonja Alhäuser, Kugeln-im-Pilzsud,
2010, water colour, acrylic and pencil on paper, 28 x 28 cm
© Galerie Michael Schultz
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.galerie-schultz.de
NEIGHBORHOOD:  
charlottenburg-wilmersdorf
EMAIL:  
office@galerie-schultz.de
PHONE:  
+49 (0)30.31.99.130
OPEN HOURS:  
Tues-Fri 10m-7pm; Sat 10am-2pm
TAGS:  
mixed-media
> DESCRIPTION

„Fundamentales Vielleicht“ ist eine entschiedene und herzliche Einladung, sich während der ersten Einzelausstellung Sonja Alhäusers in der Galerie Michael Schultz auf eine kulinarische, erotische und spielerische Sinnenreise zu begeben.

In einer raumgreifenden Insze-nierung werden Objekte und großformatige Zeichnungen zu sehen sein. Sie handeln von nicht weniger, als den universalen Themen Werden und Vergehen, Kochen, Formen, Essen und Verdauen, und der körperlichen Liebe, diesen Prinzipien, die in ihrer einfachen Schönheit nicht weniger tun, als die Grundlagen des Seins zu beschreiben.

Im Westerwald geboren, studierte die Künstlerin an der Kunstakademie in Düsseldorf und machte Ihren Meisterschüler bei Professor Fritz Schwegler. Seit dem waren Ihre Arbeiten und Performances in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, wie derzeit in  „Eating the Universe – Vom Essen in der Kunst“ noch bis Ende Februar in der Kunsthalle Düsseldorf. Hier werden ihre Arbeiten unter anderem neben denen von Joseph Beuys, Daniel Spoerri, dem Künstler und Gründer der Eat Art Gallery oder Dieter Roth gezeigt, dem die Veränderung durch Schimmel und Motten künstlerisches Konzept war.

In der Tradition dieser Eat Art Künstler steht Sonja Alhäuser. Was ihre Arbeiten jedoch besonders auszeichnet, ist die Bejahung der Sinneslust und die stete Aufforderung an den Betrachter, mitzumachen, zu handeln, die Dinge in Bewegung zu halten, ob bei dem Verzehr freigegebenen Marzipan-Skultpruen oder in ihren Papierarbeiten: „Meine Rezept-zeichnungen sind letztlich nichts anderes als von anderen wiederholbare Bilder. Die Zeichnung existiert sowohl als Zeichnung wie auch als Hinweis auf einen hinter mir liegenden Prozess, der sich in der Küche von jedem, der es will, wiederholen lässt.“

Lassen Sie sich also nicht zweimal auffordern, sondern geben Sie sich einfach den Genüssen hin, die Ihnen geboten werden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

 


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