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Berlin

Galerie Jette Rudolph

Exhibition Detail
Empathy for the Miniaturized Self & Its Prostheses - A Representation
Straußberger Platz 4
10243 Berlin
Germany


July 18th, 2013 - August 3rd, 2013
Opening: 
July 25th, 2013 7:00 PM - 9:00 PM
 
Installation View, Alex TennigkeitsAlex Tennigkeits, Installation View
© Courtesy of the artist & Galerie Jette Rudolph
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.jette-rudolph.de
NEIGHBORHOOD:  
friedrichshain-kreuzberg
EMAIL:  
galerie@jette-rudolph.de
PHONE:  
+49 (0)30-61 30 38 87
OPEN HOURS:  
Tues- Sat 11.30 am- 6.00 pm
> DESCRIPTION

 

"Empathy for the Miniaturized Self & Its Prostheses - A Representation" fokussiert sich im Wesentlichen auf die Re-Präsentation von Alex Tennigkeits 25-teiliger Gemäldeserie en miniature, einem ortsspezifisch angelegten Ausstellungsprojekt, welches dieses Jahr erstmals in der ehemaligen Soldatenkirche in Göppingen gezeigt wurde.

Für die Galerie Jette Rudolph wurden die Arbeiten neu arrangiert, selektiert und erweitert. Die kleinformatigen Porträtdarstellungen (je ca. 15 x 10 cm) zeichnen sich durch ihren installatorischen Variantenreichtum aus und erlauben der Künstlerin, die Werke in immer neuen Konstellationen mit den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten aufzustellen.

„[J]enseits von Spektakel und Prestige“ (Kerstin Stakemeier) der Gegenwartskunst resonieren die funktionalen Möglichkeiten der Kleinformate eine private Heimlichkeit und Konspiration, zwingen gar den Betrachter zur entsprechend intimen Annährung und Zwiesprache an und mit dem einzelnen Bild.

Für die Künstlerin selbst bedeutet die Arbeit mit den Kleinstformat und Kleinplastik eine besondere Konzentration auf die formale wie inhaltliche Gestaltung und Einlassung auf das Bild, das Bild-Innere. Im stark begrenzten Bildraum verlangen die Darstellungen nach einer zusätzlicher Verdichtung der Motive.

Jene ausweglose Eingeschlossenheit Tennigkeits "á huis clos" findet sich in der großformatigen Leinwand "Cruelty (Anatomical Theatre)" (200 x 200 cm) wieder: Im quadratischen Format wird der Betrachterblick im abgeschlossenen Panoptikum verwesender Körperteile und fragmentierter Leichen ebenfalls unweigerlich im Kreise herum geführt.

 


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