Dazu verteilen die vier Künstler Julian Charrière, Andreas Greiner, Markus Hoffmann und Felix Kiessling sieben Seismographen im Stadtraum, die jeweils die Vibration ihrer Umgebung registrieren.
Basslautsprecher übertragen das Signal auf die sieben Fensterfronten des Pavillons. Je nach Aktivität der einzelnen Stadtteile ändern sich Amplituden der Schwingungen, reagieren einzelne Fensterfronten lauter als andere.
Der Ausstellungsraum wird dadurch zum doppelten Observatorium: Er erlaubt den Rundblick auf die ihn umgebende Stadt und produziert ein Klangbild ihres Geschehens.