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Berlin

Galerie Michael Haas

Exhibition Detail
Self Portraits
Niebuhrstraße 5
10629 Berlin
Germany


October 26th, 2012 - January 6th, 2013
Opening: 
October 26th, 2012 7:00 PM - 9:00 PM
 
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© Courtesy of Galerie Michael Haas
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.galeriemichaelhaas.de/index.p...
NEIGHBORHOOD:  
charlottenburg-wilmersdorf
EMAIL:  
contact@galeriemichaelhaas.de
PHONE:  
+49 (0) 30 88 92 91 0
OPEN HOURS:  
Monday til Friday 9am-6pm Saturday 11am-2pm and by appiontment
> DESCRIPTION

Giorgio de Chirico bezeichnete sich selbst als den größten Künstler des Zwanzigsten Jahrhunderts. Er gilt als Hauptvertreter der Metaphysischen Malerei (pittura metafisica), die als einer der wichtigsten Vorläufer des Surrealismus angesehen wird. Die Galerie Michael Haas zeigt unterschiedliche Selbstbildnisse de Chiricos, die die künstlerische Antwort auf die Frage an den Künstler geben: Was haben Sie in Ihrem Leben am meisten geliebt? "Mich selbst".

Galerie Michael Haas wurde 1976 von Michael Haas in Berlin gegründet. Die Galeriearbeit widmet sich der Kunst der Klassischen Moderne, der deutschen und internationalen Kunst nach 1945 und der Kunst der Gegenwart.

In mehr als 30 Jahren wurden international bekannte Künstler in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Zwei weitere Schwerpunkte stellen der Kunsthandel sowie der Aufbau jüngster künstlerischer Positionen dar.

Die Galerie Michael Haas ist regelmäßig auf internationalen Kunstmessen wie der Art Basel und der Art Cologne vertreten.

De Chirico  studierte von 1906 bis 1909 an der königlichen Akademie der Künste in München. Dort begegneten ihm Werke des Schweizer Malers Böcklin sowie des deutschen Malers Max Klinger, die ihn sehr beeindruckten und auch beeinflussten. In der Literatur fand er, wie viele andere Künstler seiner Epoche auch, seine geistige Heimat bei Schopenhauer und Friedrich Nietzsche. Gerade Nitzsche mit seinen Beschreibungen von gespenstisch leeren Plätzen umgeben von Arkaden und Statuen waren, wie in vielen seiner Bilder zu erkennen ist, Inspiration und Vorlage seines Schaffens. Die Ausstellung mit den Selbstporträts zeigt die narzisstische und verspielte Seite de Chiricos, die in ihrer Vielfalt fasziniert und beeindruckt.

Die Werke sind Ausdruck eines selbstbewussten und sehr eindrucksvollen Künstlers, der um keine Antwort verlegen war, was dieser Auszug eines Interviews verdeutlicht: "Maestro. glauben Sie an Gott?" "Nein, ich weiß nicht." "Glauben Sie an gar nichts?" "Ich glaube an Giorgio de Chirico, ist das nicht genug?". Die Ausstellung läuft bis zum 1.Dezember 2012.


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