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Berlin

Arndt

Exhibition Detail
in Berlin - Works from 1958-2012
Potsdamer Strasse 96
D-10557 Berlin
Germany


October 26th, 2012 - February 28th, 2013
Opening: 
October 25th, 2012 6:00 PM - 9:00 PM
 
Formal coloris, Heinz MackHeinz Mack, Formal coloris,
2002, Acrylic on canvas, 136 x 166 cm | 53.54 x 65.35 in
© Courtesy of Arndt
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.arndtberlin.com
NEIGHBORHOOD:  
mitte
EMAIL:  
info@arndtberlin.com
PHONE:  
+49.30.20 61 38 7 0
OPEN HOURS:  
Tue-Sat: 11am to 6pm
TAGS:  
sculpture
> DESCRIPTION

ARNDT freut sich mit Heinz Mack in Berlin - Werke von 1958-2012 die bisher umfangreichste Werkschau eines der bedeutendsten lebenden Deutschen Malers und Bildhauers im Berliner Kunsthandel zu präsentieren. Es ist dies auch die erste Berliner Einzelausstellung von Heinz Mack seit seiner Retrospektive im Pergamon Museum im Jahre 2006 und der offizielle Beginn der Zusammenarbeit zwischen Heinz Mack und Matthias Arndt.
Gezeigt werden Hauptwerke aus allen Schaffensperioden, beginnend mit der bereits 1960 in der Galerie Schmela ausgestellten Leinwand „Black & White, 1958“ (Preis auf Anfrage), sowie musealen Arbeiten aus der ZERO Zeit, wie „Weißes Relief, 1959“ (€ 300.000), der kinetischen Rotorarbeit „Prism Whirl, 1960“ (Denise René Gallery, New York; € 180.000) und dem „Cabinet of Light Treasures, 1964“ (Preis auf Anfrage). Auf fast 500 qm. Ausstellungsfläche werden insgesamt 40 Reliefs, Bilder, Skulpturen, kinetische Arbeiten und Arbeiten auf Papier von 1958 bis hin zu den jüngsten Bildern und Reliefs, die in diesem Jahr entstanden, präsentiert. Die Preise für die Arbeiten auf Papier beginnen bei € 10.000.


Die Ausstellung formuliert ein Bekenntnis des Künstlers Heinz Mack zu Berlin, wo er von seinem frühesten Kunstschaffen an, in Galerien, privaten und öffentlichen Sammlungen bis hin zu seinen zahlreichen Skulpturen im öffentlichen Raum in allen Kunstgattungen wirkt. Es ist dies die erste Ausstellung, die sich dezidiert dem Bezug Heinz Macks zu Berlin widmet. Zu der Ausstellung „Heinz Mack in Berlin“ erscheint eine zweibändige Broschüre, die auch als PDF-Version verfügbar ist.

„Zentrales Anliegen der Ausstellung ist es nicht nur Heinz Mack als den innovativen und unermüdlich schaffenden Künstler zu zeigen, der er ist und der mehrere Künstlergenerationen bis hin in das aktuelle Kunstschaffen hinein inspirierte. Mich persönlich beeindruckt vor allem auch die tiefe Spiritualität des Gesamtwerkes von Heinz Mack und den Optimismus die es ausstrahlt.“    Matthias Arndt


Heinz Mack verschreibt sich als Künstler seit Jahrzehnten kontinuierlich der Aufgabe, das Licht in seiner kosmischen Dimension zu erforschen und darzustellen. Seit den 1960er Jahren gilt er als einer der wegweisenden Künstler für die Entwicklung der OP Art und der Kinetischen Kunst in Deutschland, deren Errungenschaften und internationale Auswirkungen seit einigen Jahren erst näher erforscht werden. Mit zahlreichen musealen Ausstellungen und Retrospektiven wurde das Werk Heinz Macks im vergangenen Jahr zum 80. Geburtstag des Künstlers umfassend präsentiert und der Einfluss seines Schaffens auf jüngere Künstlergenerationen deutlich erkennbar.


Mack ist in seinem künstlerischen Ansatz ein Humanist, der die Welt in all ihren Facetten zu begreifen und zu studieren sucht. Er zitiert Dichtung und Philosophie als Quellen seiner Forschung ebenso wie Naturwissenschaften und Technologie. Mit allen Mitteln und denkbaren Wegen versucht der Künstler seit Jahrzehnten und bis heute sein Wissen über das, was Licht ist, zu bereichern und darzustellen. Doch bei Mack geht es keineswegs um den Transfer oder die Vermittlung von tieferen Einsichten und Bedeutungen, die mit dem Sichtbaren der Dinge verwoben sind. Vielmehr legt er großen Wert darauf, die sinnliche Kraft und die grenzenlose Ausstrahlung von Licht als eine geistige, den Raum zwar transzendierende, sich aber in ihm verwirklichende und Distanzen auflösende Energie vorzustellen. Seine Vorstellung von Licht ist insofern eine dialektische, als dass er den Schatten als Pendant in seine ästhetischen Reflektionen stets mit einbezieht.

Das außerordentliche Gesamtwerk Heinz Macks beinhaltet ebenso monumentale Ausführungen für den Außenraum und die Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Räumen. Viele davon wurden in Berlin umgesetzt: u.a. der 1987 vor dem Europacenter entstandene Lichtpfeiler, die Säulen-Arkaden und der Bronze-Obelisk am Henriettenplatz und die Piazzetta am Kulturforum.

 

1931 im hessischen Lollar geboren, studiert Heinz Mack von 1950 bis 1953 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und schließt zusätzlich 1956 das Studium der Philosophie an der Universität Köln ab. Gemeinsam mit Otto Piene gründet er 1957 die Gruppe ZERO in Düsseldorf. Er nimmt an der Documenta II und Documenta III in Kassel teil. Neben Aufenthalten in New York, Arbeits- und Filmexpeditionen in die Algerische Wüste und in die Arktis erhält er 1970 eine Professur für einen Lehrauftrag in Osaka (Japan) und wird ordentliches Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, der er bis 1992 angehört. Auf der 35. Biennale in Venedig vertritt er die Bundesrepublik Deutschland (mit Uecker, Pfahler und Lenk). 2004 wird Mack das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland als Erstauszeichnung verliehen, als Anerkennung für sein Werk und sein Wirken als Botschafter der Kulturen. 2011 wird Mack mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland geehrt.
In annähernd 300 Einzelausstellungen und zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen wurden bis heute Macks Arbeiten gezeigt. Seine Werke sind in 136 öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter in Berlin die Nationalgalerie, das Kupferstichkabinett und die Berlinische Galerie. Zahlreiche Bücher und Kataloge, sowie zwei Filme dokumentieren sein Schaffen.
Heinz Mack lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza.


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