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Berlin

Laura Mars Gallery

Exhibition Detail
und
Sorauer Str. 3
10997 Berlin
Germany


April 21st, 2012 - May 19th, 2012
Opening: 
April 20th, 2012 8:00 PM - 11:00 PM
 
, Carsten SieversCarsten Sievers
© Courtesy of the artist & LAURA MARS GRP.
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.lauramars.de
NEIGHBORHOOD:  
treptow-köpenick
EMAIL:  
info@lauramars.de
PHONE:  
+49 (0)30.61.07.46.30
OPEN HOURS:  
Tue-Fr, 1-7 p.m. Sat, 1-5 p.m.
TAGS:  
objects, works on paper
> DESCRIPTION

"Es gibt ein Innerhalb des Objekts und ein Außerhalb des Objekts, ein Innerhalb und Außerhalb der Sequenz, ein Innerhalb und Außerhalb des Tableaus aber kein Außerhalb des Netzes. Hier existiert nur noch das UND. Das UND, welches Beziehung herstellt." Carsten Sievers

"Das Objekt tritt in Beziehung zu sich selbst. Die Sequenz, in Form ihrer Objekte tritt in Beziehung zu sich selbst. Das Tableau, bestehend aus delegierten Objekten unterschiedlicher Sequenzen tritt in Beziehung zu sich selbst – damit alle beteiligten Objekte aller beteiligten Sequenzen, usw." Carsten Sievers

In seiner ersten Einzelausstellung und in der Galerie Laura Mars Grp. zeigt Carsten Sievers Objekte und Papierarbeiten.
Ausgehend von Objekten aus den Jahren 1998 und 1999, welche Sievers in Anlehnung an George Kubler als "Primärobjekte" kennzeichnet, entwickelte er seit dem eine niemals zuvor gezeigte Gruppe ("Sequenz") von Reliefs. In ihrer Art, der Deklination einer formalen Grundaussage, stehen sie dem klassisch gewordenen Minimalismus, beispielsweise eines Sol Lewitt, nahe. Der an ihnen gezeigte Umgang mit Material, Oberfläche und Farbgebung allerdings macht sie zu wirklichen Dingen unserer Zeit. Durch simple Operationen und deren Wiederholungen - Zerteilen, Drehen, Fügen – erzeugt Carsten Sievers eine Programmatik des Objekts, bei der eine Grundstruktur, mit sich selbst in Variation tritt.
Thematisch radikal vom Standpunkt der "Beziehung des Objekts zu sich selbst" aus gefertigt, sind die kleinen, wie auch die größeren Objekte ihrer Gestalt nach dennoch raumgreifend und raumverflochten. Durch spezifische innere Relationen, entwickeln die Objekte spezifische räumliche Wirksamkeit.
Die Erarbeitung des einzelnen der gezeigten Objekte vergleicht Carsten Sievers mit der Konstellation des Remis im Schachspiel und zitiert aus einem seiner Texte aus dem Briefwechsel mit Wynn Kramarsky: "Die Arbeit, ähnlich des Schachspielens gegen sich selbst, beendet sich im Remis. Remis aller beteiligten Elemente. Eine einfache ruhige Situation, in der keine weitere Bewegung möglich ist, allerdings angereichert, mit jener Energie und Spannung, die ihre Entstehung erst ermöglichte."


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