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Berlin

Artitude e.V.

Exhibition Detail
Die Revolution im Dienste der Poesie
Cuvrystraße 3-4
10997 Berlin
Berlin
Germany


September 9th, 2011 - October 3rd, 2011
Opening: 
September 8th, 2011 7:00 PM - 9:00 PM
 
, Fernando Sánchez CastilloFernando Sánchez Castillo
© Courtesy of the artist & Artitude e.V.
> QUICK FACTS
WEBSITE:  
http://www.artitu.de
NEIGHBORHOOD:  
friedrichshain-kreuzberg
EMAIL:  
office@artitu.de
PHONE:  
+49 (0)30 616 26 757
OPEN HOURS:  
Tuesday to Sunday 2pm to 12pm
TAGS:  
photography, installation, video-art, sculpture
> DESCRIPTION

Die Ausstellung „Die Revolution im Dienste der Poesie“ ist der Gegenentwurf zum Programm des
international etablierten und statischen Berliner Kunstherbstes. Sie bringt drei der bedeutendsten kritischen Künstler Spaniens nach Berlin-Kreuzberg: Fernando Sánchez Castillo, Democracia und Santiago Sierra.
„... die Revolution also, ist ebenfalls eine Sache der Poesie, eine Sache des Stils.“ (Kaufmann: Guy Debord, S.228)
Jenseits der Kunsttrampelpfade werden ab dem 8. September im Kreuzberger Senatsreservenspeicher sowie im Berliner Stadtraum Werke von drei der engagiertesten Künstler Spaniens gezeigt, aber auch neu entstehen. Bekannt für ihre kritischen Werke, die kompromisslos Missstände unserer Zeit sichtbar machen, beleuchten die drei PositioFERNnen erstmals gemeinsam das Spannungsfeld von Revolution und Ästhetik. In ihrer Reflexion von gesellschaftlicher Transformation, medialer Revolutionsästhetik sowie dem Verhältnis von
Macht, Kunst und Wirtschaft widmet sich die Ausstellung einem Thema, das aktueller nicht sein könnte, wie schon ein flüchtiger Blick in die Tagespresse zeigt.
„Die Revolution im Dienste der Poesie“ gibt mit existierenden Arbeiten zunächst einen Einblick in das Oeuvre der Akteure, zeigt aber darüber hinaus vor allem neue und eigens für die Ausstellung geschaffene Werke.
Neben den gezeigten Fotografien, Skulpturen und Videoarbeiten sind es vor allem Installationen und Aktionen, die als neue und situationsspezifische Arbeiten entstehen oder existierende Werke weiterführen werden. Im Laufe der Ausstellung gehen die Künstler auf ihr Umfeld ein, weiten den Kunstraum und ihren Aktionsradius auf den Stadtraum aus. Sie suchen die öffentliche Kommunikation und Zugänglichkeit. Einige der Werke und Aktionen greifen deshalb direkt in den öffentlichen Raum, in das Alltagsleben und die soziale Sphäre ein; sie nähern sich einer „Handlung gewordenen Poesie“ an.
„Wir verstehen das Projekt weniger als Ausstellung mit statischen Kunstmarktprodukten, sondern eher als Experiment mit offenem Ausgang, das sich entwickelt, in Alltag und Kommunikation eingreifen kann“, so die Kuratoren Ulf Saupe und Lutz Henke. „Die Revolution im Dienste der Poesie“ ist in ihrer nichtkommerziellen, dynamischen und kritischen Konzeption einerseits ein Gegenpol zur Welt der Galerien und Kunstmessen. Andererseits kann auch Kunst außerhalb des Systems nicht überleben. Sie ist Teil der Kommunikation und Verhandlung von Machtverhältnissen.


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