Es fing an mit einer Einladung an eine Künstlerin, der unzählige weitere folgten. Schnell wuchs die Liste der Teilnehmenden, ebenso schnell wurde der Platz knapp. Die Lösung bot die Petersburger Hängung. Wir wollen das ehemals feudalistische Konzept als eine demokratische Methode nutzen, um die Vielfalt der Techniken und Positionen in Werken zeitgenössischer internationaler Künstlerinnen zu präsentieren. Verteilt über die ganze Wand bis an die Decke, verlieren die Arbeiten ihre Individualität und müssen sich mit beliebigen Nachbarn auseinandersetzen. Doch schaffen sie ein größeres gemeinsames Werk, ohne Hierarchie, das unsere Galerie in einen Treffpunkt verschiedener und sogar konträrer künstlerischen Positionen verwandelt.