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When the intersolar spaceship Pioneer 10 was launched in 1972\, it was equipped with a gilt metal plate – a message to potential extraterr estrial intelligence. The plate showed the schematic depiction of a man and a woman in relative proportions to the space shuttle\, an interstellar map \, and a model of the hyperfine transition of hydrogen. These signs were me ant to be “universally” comprehendible\, even for those potential life form s in outer space.

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Yet\, in how far ar e visual signs truly universal? Don’t they depend upon conventions that ren der images outside a common system of codification and reference meaningles s? And doesn’t instead a higher degree of abstraction\, as in language\, pr omise to unite a larger community of speakers? The desire for and developme nt of a universal language is much older than the conquest of space. In the 18th century Leibniz already dreamt of a universal language as the basis f or a universal science. This dream appears to have come true in today’s use of English as a global scientific language. But at what loss?

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The exhibition UNIVERSALSPRACHEN at the Kleine Hu mboldt Galerie unites art works and objects from popular visual culture tha t take different approaches to achieve global communication through languag e. The show is not limited to signs that are immediately comprehendible\, b ut includes communication systems that require decryption: Technical langua ges create correspondences between numbers\, words\, and images – and hence function as mediators in a globalised world. By confronting artistic and a rtificial languages the exhibition UNIVERSALSPRACHEN reveals the versatilit y of communication pathways\, their limits\, and potentials.

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\n< p style="text-align: justify\;">1972 startete die intersolare Raumsonde Pio neer 10 in den Weltraum und trug mit sich eine vergoldete Metallplatte – ei ne Botschaft an Außerirdische. Sie zeigte schematische Darstellungen einer Frau und eines Mannes in relativer Größe zur Sonde\, einen interestellaren Lageplan und eine Darstellung des Hyperfeinstrukturübergangs eines Wassers toffatoms. Diese Zeichen sollten les- und verstehbar sein\, und zwar im wah rsten Sinne des Wortes universell\, bis hin zu jenen potenziellen Lebensfor men im All.

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Doch sind visuelle Zeiche n universell lesbar? Setzen nicht schon im Bild Konventionen ein\, die visu elle Darstellungen außerhalb eines gemeinsamen Codierungs- und Bezugssystem s bedeutungslos werden lassen? Und birgt stattdessen nicht gerade ein hoher Grad an Abstraktion\, wie in der Sprache\, das Potenzial einen möglichst g roßen Sprecherkreis zusammenzubringen? Den Wunsch und die Entwicklung einer überzeitlichen Universalsprache verfolgt der Mensch nicht erst seit der E roberung des Weltraums. Schon Leibniz träumte im 18. Jahrhundert\, dass ein e Universalsprache als Grundlage für eine Universalwissenschaft dienen kön nte. Dieser Traum scheint heute mit der Wissenschaftssprache Englisch in Er füllung gegangen zu sein. Doch zu welchem Preis?

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Die Ausstellung UNIVERSALSPRACHEN der Kleinen Humboldt Galerie versammelt verschiedene Kunstwerke und Positionen der visuellen Kultur\, d ie jeweils unterschiedliche Wege gehen\, um eine weltweite Verständigung in und durch ihre Sprache zu ermöglichen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf Sprachen\, die für Menschen ohne Weiteres verständlich sind\, sondern ber ücksichtigt auch Sprachsysteme\, die nur vermittelt Sinn erzeugen: Technis che Sprachen schaffen Verbindungen zwischen Zahl\, Schrift und Bild – und d ienen somit als Mittler in der globalisierten Welt. Die Ausstellung UNIVERS ALSPRACHEN zeigt in der Gegenüberstellung von künstlerischen und künstli ch entwickelten Sprachsystemen die Vielseitigkeit von Kommunikationswegen u nd somit ihre Grenzen und Potentiale.

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