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Ein Ausstellungsprojekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ku ratiert von An Paenhuysen und Wolfgang Müller in Zusammenarbeit mit Stéphan e Bauer gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
Die Ausstellung Zei chen\, Gebärde und Kunst präsentiert erstmalig Kunstformen\, die sich einfa chen Einkategorisierung entziehen\, und sich im Spannungsfeld zwischen gehö rloser Minderheits- und hörender Mehrheitskultur bewegen. In der Ausstellun g sind sowohl Arbeiten (Gehörloser/Hörender) Künstler vertreten\, die sich mit Klang\, Musik\, und ihren künstlerischen Potenzialen beschäftigen\, als auch Arbeiten (Hörender/Gehörloser) Künstler\, die sich mit den Gebärdensp rachen und den ihr inhärenten künstlerischen Potentialen beschäftigen. Die Ausstellung ist eine interdisziplinäre Ausstellung auf neuem Terrain: mitte ls Gebärden\, Gesten und Interaktionen betreten unbekannte Kunstformen die Bühne. Sie loten die Grenzen zwischen Tanz\, Performance\, Pantomine\, Lite ratur und Malerei interaktiv aus.
Zeichen Gebärde\, und Kunst wird d ie wohl weltweit erste Ausstellung sein\, die das aus den Gebärdensprachen entspringende künstlerische Potenzial zeigt.
Unser Projekt beabsicht igt\, die Qualität der Gebärdenpoesie und der Gebärdenkünste erstmals einer größeren Öffentlichkeit wahrnehmbar zu machen. Die Kuratoren sind sich dar über bewusst\, dass sie Teil der hörenden Mehrheit sind. Die Aushandlung „h örende Perspektive“ und „nichthörende Perspektive“ ist deshalb wichtiges El ement ihrer Überlegungen. Nicht das „Nicht-Hören“\, die „Gehörlosigkeit“ so ll das Thema sein\, sondern vielmehr die kulturellen Möglichkeiten\, welche die Gebärdensprachkultur eben auch Hörenden vermitteln kann. Unser Interes se richtet sich auf die Arbeit von international renommierten Gebärdenpoesi e-Künstlern wie Gunter Trube\, Clayton Valli und Dorothy Miles. Sie spielen in der Gehörlosen- und der Gebärdensprachkultur eine besonders wichtige Ro lle. Wir stellen mit dem Ausstellungsprojekt die Frage\, welche Schnittmeng en\, Verbindungen und Interaktionen es in den strikt getrennten Welten von Gehörlosen/Hörenden gibt. Die wachsende Zahl junge Gebärden-Künstler_Innen\ , die zum Beispiel die Gebärdenpoesie insbesondere im Hip Hop Musik neu ges taltet haben\, beweist\, dass auch in der aktuellen Popmusik sich Hörende/G ehörlose Welten seit über zwanzig Jahren miteinander im Austausch stehen. < br /> In Deutschland spielte der Gebärdensprachperformer Gunter Trube (1960 -2008) eine herausragende Rolle als Aktivist und Künstler im Kampf um die A nerkennung der Gebärdensprachkultur. Mit Gunter Trube hat der Co-Kurator di eses Projektes\, Wolfgang Müller seit 1980 eng zusammengearbeitet\, zb. in der Berliner Volksbühne und in der Filmproduktion für Channel 4\, London. DTEND:20130113 DTSTAMP:20140418T112814 DTSTART:20121110 GEO:52.50349;13.42497 LOCATION:Kunstraum Kreuzberg / Bethanien\,Mariannenplatz 2 \nBerlin\, 10997 SEQUENCE:0 SUMMARY:Gebärde Zeichen Kunst – Gehörlose Kultur / Hörende Kultur\, Die Töd liche Doris\, Joseph Grigely\, Dorothy Miles\, Wolfgang Müller\, Bowery ASL PoetrySlam\, The Flying Words Project\, Roman Signer\, Barbara Stauss\, Gu nter Trube\, Clayton Valli\, Yoel Diaz Vazques\, Ming Wong UID:239641 END:VEVENT BEGIN:VEVENT DTEND:20121109T210000 DTSTAMP:20140418T112814 DTSTART:20121109T190000 GEO:52.50349;13.42497 LOCATION:Kunstraum Kreuzberg / Bethanien\,Mariannenplatz 2 \nBerlin\, 10997 SEQUENCE:0 SUMMARY:Gebärde Zeichen Kunst – Gehörlose Kultur / Hörende Kultur\, Die Töd liche Doris\, Joseph Grigely\, Dorothy Miles\, Wolfgang Müller\, Bowery ASL PoetrySlam\, The Flying Words Project\, Roman Signer\, Barbara Stauss\, Gu nter Trube\, Clayton Valli\, Yoel Diaz Vazques\, Ming Wong UID:239642 END:VEVENT END:VCALENDAR