ArtSlant - Recently added http://www.artslant.com/ber/Events/show en-us 40 Georges Adéagbo - Wien Lukatsch Galerie und Buchhandlung für Kunstbücher - May 2nd - July 25th <p>Das Thema der Ausstellung von Georges Ad&eacute;agbo (*1942 Cotonou, Benin) ist "Les artistes et l&lsquo;&eacute;criture"..! - Die K&uuml;nstler und das Schreiben.</p> <p>Wie immer bezieht sich Ad&eacute;agbo direkt auf den Ort, an dem er arbeitet und ausstellt &ndash; und die Zeit, in der die Installation entsteht. Zuerst ist es sein Leben und sein Alltag in Cotonou in Benin, wo er lebt. Dort f&auml;ngt er an, das Thema, das er sich vorgenommen hat, zu entwickeln &ndash; er schreibt Texte, er gibt Bilder in Auftrag, sammelt afrikanische Holzfiguren, Zeitungsausschnitte und vom Strand und der Stadt aufgelesene Fundst&uuml;cke und f&auml;ngt in seinem Hof an, die Dinge wie Assoziationsketten aneinander zu reihen. Seine eigenen Texte und ausgew&auml;hlte Bilder aus B&uuml;chern l&auml;&szlig;t er vom Schildermaler "Esprit petit fr&egrave;re" auf Leinw&auml;nde oder Plastikplanen malen &ndash; und hat damit eine Form der ganz eigenen, afrikanischen Konzeptkunst entwickelt. Er schickt dann all diese gesammelten Materialien zu der Galerie, von der er eingeladen ist. <br /> Parallel schaut er sich den Ort an, an dem er ausstellen wird &ndash; in diesem Fall Berlin. Wie ein Ethnologe betrachtet er dort die Lebensbedingungen und -gewohnheiten, in denen sich die Anderen eingerichtet haben. Er sammelt Schallplatten, B&uuml;cher, Kleider, Schuhe, Merkw&uuml;rdigkeiten auf den Berliner Flohm&auml;rkten &ndash; also, wenn man so will, den M&uuml;ll und die Reste der Berliner. Relikte der DDR, einer anderen untergegangenen Kultur, die auf den Flohm&auml;rkten zu finden sind, durchziehen das ganze Ensemble &ndash; z.B. Schallplatten von Therese Giehse oder Bertolt Brecht. Daneben stehen die &Uuml;berbleibsel der West-Kultur &ndash; Schallplatten von Mireille Mathieu, oder deutschen Schlagerheroen wie Roland Kaiser &ndash; in n&auml;chster N&auml;he zur sogenannten Hochkultur. All das Material wird in raumf&uuml;llenden Installationen aneinandergereiht und zieht sich &uuml;ber W&auml;nde und B&ouml;den. <br /> Die formalen und gedanklichen Ketten bilden eine nicht hierarchische Anordnung der Dinge: high und low / afrikanische und westliche Kultur / Kitsch und Philosophie &ndash; alles besteht gleichzeitig.<br /> Weitere Themen in diesem Teppich der Assoziationen sind die politische Indoktrination und der latente und offene Rassismus in den Medien, die Politik der Apartheid, die Geschichte der Unabh&auml;ngigkeit afrikanischer L&auml;nder, die Systematiken der Geschichtsschreibung und die Welt der Philosophie, das K&uuml;nstler-Sein, das Schreiben und das Lernen, der Zusammenhang von Bildung und Macht. Ad&eacute;agbos Identit&auml;t als afrikanischer K&uuml;nstler und Schriftsteller wird ebenso intensiv besprochen wie politische Fragen zur postkolonialen Entwicklung Afrikas und die Geschichte religi&ouml;s motivierter Kriege.</p> <p>Das Schreiben von Ad&eacute;agbo zeichnet sich durch eine essayistisch-literarische Form aus. Es ist aphoristisch, manchmal sprunghaft und immer repetitiv. Gedanken werden in Varianten und Wiederholungen ausgef&uuml;hrt, die an die Methoden von Gertrude Stein erinnern. Die Texte haben keine belehrende Funktion, sie stellen Fragen, besprechen Probleme durch Parabeln und bieten, wenn &uuml;berhaupt, verr&auml;tselte Antworten.</p> <p>In der Ausstellung haben wir Ad&eacute;agbos franz&ouml;sisch geschriebene Texte ins Deutsche und Englische &uuml;bersetzt und wie alles, was w&auml;hrend der Entwicklung der Ausstellung entsteht, werden auch diese &Uuml;bersetzungen Teil der Wandinstallation. Auch der Galeriealltag und die Geschichte der Galerie und Buchhandlung tauchen in der Arbeit "Les artistes et l&lsquo;&eacute;criture"..! auf.</p> <p>Georges Ad&eacute;agbo wurde 1942 in Cotonou (Benin) geboren. Er lebt und arbeitet in Cotonou und Hamburg. Nach seinem Jurastudium in Abidjan (Elfenbeinküste) und Rouen (Frankreich) kehrte Ad&eacute;agbo Ende der 60er nach Benin zurück. Bis er 1993 von dem Kurator Jean-Michel Rousset durch Zufall entdeckt wurde, machte er t&auml;glich komplexe Installationen in seinem Hof, ohne sich als Künstler zu verstehen. 1994 wurde er zu seiner ersten Ausstellung "La Route de l&lsquo;art sur la Route des esclaves" nach Besan&ccedil;on eingeladen. Ab diesem Zeitpunkt setzt er seine ortspezifischen Installationen mit einem Team von Handwerkern in Benin um. 1999 nahm er an der Biennale von Venedig teil und erhielt für seine Installation auf dem Campo Arsenale als erster Künstler aus Afrika den Preis der Jury. Sp&auml;testens seit 2002, als Ad&eacute;agbo im Rahmen der von Okwui Enwezor kuratierten documenta 11 in Kassel eine In-Situ-Installation pr&auml;sentierte, die sp&auml;ter in modifizierter Form in die Sammlung des Museum Ludwig in K&ouml;ln überging, geh&ouml;rt Ad&eacute;agbo zu den renommiertesten Künstlern Afrikas. Seine Werke sind in internationalen Sammlungen zu finden, Philadelphia Museum of Art, Toyota City Museum, Museum Ludwig K&ouml;ln, KIASMA Helsinki, MUSAC Le&oacute;n usw.</p> <p>Die Ausstellungen werden unterstützt und kuratorisch betreut von Stephan K&ouml;hler (Kulturforum Süd-Nord Hamburg-Cotonou).</p> Wed, 23 Apr 2014 00:40:58 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Robert & Trix Haussmann, Friedrich Kuhn - Tanya Leighton Gallery - April 29th - June 28th Wed, 23 Apr 2014 00:34:47 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Philip-Lorca diCorcia - Sprüth Magers Berlin - May 2nd - June 21st <p>In the early 1990s, Philip-Lorca diCorcia made five trips to Los Angeles, where he drove along Santa Monica&nbsp;Boulevard and nearby neighborhoods on the lookout&nbsp;for male prostitutes. The artist would then strike a deal: he&nbsp;offered each prostitute his normal rate, asking only to take their photograph. The resulting series, today&nbsp;called&nbsp;<em>Hustlers</em>,&nbsp;was both a breakthrough for the artist and a key episode in the now familiar mode of photography that&nbsp;occupies a semi-fictive space between street&nbsp;and stage. The historical specificity and taxonomic&nbsp;impulse of the project are declared in the title of each photograph: the subject is identified by his name, age, place of&nbsp;birth, and the money he&nbsp;received for agreeing to pose. <br /> <br />Philip-Lorca diCorcia predetermined each setting, posing his assistant to prepare the lighting and set up before returning with a man to make the final photograph. Hotel rooms, parking lots, curbs, cafes, backyards and bus stops all offer potential backdrops for the pictures. <em>Chris, 28 years old, Los Angeles, California, $30</em> (1990-92), shows a man seated on an elevated motel walkway, the metal guardrails receding into space, his arms reaching up to clutch the highest rail. He might be lost in thought, yet the picture also conveys a sense of entrapment. <em>Tim, 27 years old, Orange County, California, $30</em> (1990-92) depicts a shirtless man bathed in warm light, gingerly approaching an open door as if he couldn&rsquo;t quite tell whether it offered an escape or an alluring dead-end. The subjects convey a range of emotions or attitudes, from dignified beauty to desperation, lending poignancy to the elegiac mood of the series. <br /> <br />Conceived amid the AIDS crisis and during the &lsquo;culture wars&rsquo; of the early 1990s, an era fuelled by the censorious rhetoric of figures such as Jesse Helms, the photographs come out of a particularly tense historical moment. In 1989, diCorcia received a grant from the National Endowment for the Arts, and this money allowed him to embark on the <em>Hustlers</em> project, not to mention pay the prostitutes in the photographs. "None of these guys were free", writes diCorcia in a new steidldangin book to mark the twentieth anniversary of the first exhibition of <em>Hustlers</em>, at MoMA, in 1993. "They charged for their services, for a faked sense of what passes for intimacy in the realm they left behind. They barely found a place to sleep or get high afterwards, but they accomplished the most sublime trade, their artistry: Nothing for Nothing. That's what was so perfect for me. It summed it all up." <br /> <br />Philip-Lorca diCorcia (born 1951, Hartford, USA) studied at the School of the Museum of Fine Arts, Boston, and at Yale University, where he is currently a Senior Critic. He was awarded the Artist Fellowship of the National Endowment for the Arts three times, as well as the Infinity Award for Applied Photography by the International Center of Photography and the Eisenstaedt Award by Life Magazine. Solo exhibitions include the Hepworth Wakefield (2014), Schirn Kunsthalle Frankfurt and Museum de Pont, Tilburg (both 2013), the LACMA, Los Angeles (2008), the Institute of Contemporary Art, Boston (2007), the Museo Nacional Centro de Arte Reina Sof&iacute;a, Madrid (1997), and MoMA, New York (1993). His series <em>A Storybook Life</em> was exhibited at Whitechapel Art Gallery, London, before travelling to the Centre National de la Photographie, Paris; Museum Folkwang, Essen, Germany; Magazin 3, Stockholm Konsthall; Fondazione Bevilacqua La Masa, Venice, and the Centro de Artes Visuais, Coimbra, Portugal, in 2003/2004. <br /> <br />Philip-Lorca diCorcia will discuss his work with the cultural critic and writer Ulf Erdmann Ziegler at the American Academy, Berlin, 7:30 pm, 30 April 2014.</p> Wed, 23 Apr 2014 00:21:28 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Reinhard Mucha - Sprüth Magers Berlin - May 2nd - August 30th <p>In seltener Konsequenz gelingt es Mucha seit Jahrzehnten, formale Strenge und konzeptionelle Klarheit mit witziger Ironie, mit Reichtum und Zartheit der malerischen und bildhauerischen Details zu verbinden. In seinem Werk kreuzen und durchschneiden sich Momente der Zeitgeschichte und der pers&ouml;nlichen Geschichte, des eigenen bisherigen Werks, des Diskurses der Kunst und weiterer gesellschaftlicher Systeme. Den <strong>Frankfurter Block</strong>, eine Reprise seiner Ausstellung <strong>Schaffnerlos</strong> von 2012, unterzieht Mucha in gewohnter Virtuosit&auml;t einer raumspezifischen Metamorphose, erg&auml;nzt durch weitere solit&auml;re St&uuml;cke der letzten Jahre. <br /> <br /><br /></p> Wed, 23 Apr 2014 00:18:08 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Peter Fischli, David Weiss - Sprüth Magers Berlin - May 2nd - August 30th Wed, 23 Apr 2014 00:14:09 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Andreas Eriksson - Sommer & Kohl - May 2nd - June 14th Wed, 23 Apr 2014 00:10:10 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Nadira Husain - PSM gallery - May 3rd - May 31st Wed, 23 Apr 2014 00:05:31 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list David Ostrowski - Peres Projects - May 2nd - June 21st Tue, 22 Apr 2014 23:59:29 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Adrian Ghenie - Nolan Judin - May 1st - June 28th Tue, 22 Apr 2014 23:57:02 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Gerold Miller - Mehdi Chouakri - May 2nd - June 21st Tue, 22 Apr 2014 23:42:45 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list David Claerbout - Johnen Galerie - May 2nd - June 21st Tue, 22 Apr 2014 23:37:16 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Jessica Jackson Hutchins - Johann König - May 3rd - May 24th Tue, 22 Apr 2014 23:32:52 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Patrick Cierpka - Jarmuschek + Partner - May 3rd - June 14th Tue, 22 Apr 2014 23:28:06 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Annabel Daou - Galerie Tanja Wagner - May 2nd - June 14th Tue, 22 Apr 2014 23:23:36 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Robert Holyhead - Galerie Max Hetzler (Goethestraße) - May 2nd - June 7th <p>Wir freuen uns, w&auml;hrend des Gallery Weekend Berlin eine Ausstellung mit Bildern von <strong>Robert Holyhead</strong> zu er&ouml;ffnen. Die Ausstellung ist vom 2. Mai bis 7. Juni 2014 in der Goethestra&szlig;e 2/3, Berlin-Charlottenburg zu sehen.<br /><br />Auf den ersten Blick erscheint Holyheads Werk sehr intim und nachdenklich. Es vermittelt keine endg&uuml;ltigen Aussagen. Vermeintlich unfertige Farbfragmente wechseln sich mit&nbsp; gebrochenen oder unvollendeten Gitterstrukturen und geometrischen Formen ab. Die Farbe, aufgetragen mit einer genau abgestimmten Dichte, scheint immer noch &uuml;ber die Oberfl&auml;che&nbsp; zu flie&szlig;en, wird von Ecken und Kanten aufgehalten, isoliert oder umgeleitet und zerlegt die Leinwand auf beinahe dekonstruktivistische Weise. <br /><br />&raquo;<em>Ich versuche mehr die Malerei an sich als die Abstraktion in meine Arbeit einflie&szlig;en zu lassen. </em>[&hellip;] <em>Ich sehe meine Arbeit als eine Infragestellung der Malerei. Es herrscht ein sehr schmaler Grad zwischen der Pr&auml;zisierung und der Hinderung des Gem&auml;ldes. Ich bem&uuml;he mich, die kleinen Fehler und Zeichensetzungen zu zeigen, die in keiner Weise &uuml;berfl&uuml;ssig, aber auch nicht beherrschbar sind.</em> [&hellip;] <em>Ich m&ouml;chte etwas Vertrautes zeigen, das voller Unbekanntem steckt, vielleicht vergleichbar mit dem Erlernen einer neuen Sprache. Der Betrachter mag etwas au&szlig;erhalb des Gem&auml;ldes wiedererkennen, etwas, das aus der Au&szlig;enwelt stammt, z.B. eine Art verdrehte Geometrie. </em>[&hellip;] <em>Meine Werke haben keine bestimmten Bezugspunkte au&szlig;erhalb ihrer selbst, dennoch flie&szlig;en externe Eindr&uuml;cke hinein w&auml;hrend ich an ihnen arbeite. Auf diese Weise pr&auml;sentieren meine Gem&auml;lde sowohl eine sehr pers&ouml;nliche Sprache als auch eine gewisse Vertrautheit mit der Welt.</em>&laquo;<br /><strong>Robert Holyhead, London, Juli 2010 in <em>Robert Holyhead</em>, Karsten Schubert und Ridinghouse, 2010</strong> <br /><br />Die Ausstellung pr&auml;sentiert eine Gruppe neuer &Ouml;lgem&auml;lde, die Holyheads Auseinandersetzung mit zeitgem&auml;&szlig;en Formen abstrakter Malerei weiterf&uuml;hrt. Die kleinformatigen, einfarbigen Bilder schaffen einen direkten Dialog miteinander und er&ouml;ffnen einen Raum f&uuml;r Fragen nach dem Zusammenspiel von Farbe, Form, Gleichgewicht und Unordnung. Indem der K&uuml;nstler Fl&auml;chen unbemalt l&auml;sst oder sogar zuvor aufgetragene Farbe wieder entfernt, entwickelt er ein komplexes Arrangement aus Konturen und Formen innerhalb der farbigen Oberfl&auml;che. Auf diese Weise wird jede einzelne Komposition zu einem st&auml;ndigem Wechselspiel zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen, ein Pendeln zwischen negativem und positivem Raum. <br />In seinen Werken spielt Holyhead mit der Intensit&auml;t der aufgetragenen Farbe. Zusammen mit einer sehr deutlichen Pinself&uuml;hrung bestimmen beide den Aufbau der Leinwand und setzen eine gewisse Dynamik frei. Besonders bei Bildern wie <em>Untitled (Held)</em>, 2014, oder <em>Untitled (Eye)</em>, 2014, entwickelt sich diese Dynamik zu einer intensiven Bewegung, die Erinnerungen an Wirbel oder Wasserf&auml;lle hervorruft. <br /><br />Dies ist Robert Holyheads erste Einzelausstellung mit Galerie Max Hetzler.<br /><br />Parallel zu Robert Holyhead er&ouml;ffnen wir eine Ausstellung mit neuen Gem&auml;lden von Richard Phillips in den Galerier&auml;umen Bleibtreustra&szlig;e 45, Berlin-Charlottenburg. <br />Dar&uuml;ber hinaus freuen wir uns sehr, die Er&ouml;ffnung eines neuen Galerieraums in Paris bekannt zu geben. Ab dem 17. Mai 2014 werden hier Gem&auml;lde von Albert Oehlen gezeigt.<br /><br /><br />Robert Holyhead, geboren 1974 in Trowbridge, lebt und arbeitet in London. Seine Werke wurden bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem bei Karsten Schubert, London (2012, 2010 und 2009); PEER, London (2012); Birmingham Museum and Art Gallery, Birmingham;&nbsp; Ulster Museum, Belfast; in der Tate Britain, London, (2012) und in der Whitechapel Gallery, London (2009). Seine Arbeiten sind zudem in wichtigen &ouml;ffentlichen Sammlungen vertreten, z.B. in The Arts Council (London) und der Tate Gallery (London).</p> Tue, 22 Apr 2014 23:19:38 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Richard Phillips - Galerie Max Hetzler (Bleibtreustraße) - May 2nd - June 6th <p>Wir freuen uns, zum Gallery Weekend Berlin eine Ausstellung mit neuen Bildern von <strong>Richard Phillips</strong> zu er&ouml;ffnen. Die Ausstellung wird vom 2. Mai bis 7. Juni 2014 in der Bleibtreustra&szlig;e 45, Berlin-Charlottenburg zu sehen sein.<br /><br />Richard Phillips' Malerei setzt sich auf ironische und gleichzeitig kritische Weise mit&nbsp; Massenmedien, Bildproduktion und ihrer Rolle in der heutigen Gesellschaft auseinander. Bei seiner Besch&auml;ftigung mit Bildsprache und Darstellungsformen tauchen immer wieder Fragen nach medialen und propagandistischen Techniken auf, die die Bedeutung von Bildern pr&auml;gen, verf&auml;lschen und umkehren. Dabei bedient sich Phillips verschiedenster Quellen und verarbeitet neben Abbildungen von Pop- und Trash-Ikonen auch Politikerportr&auml;ts oder Elemente aus Nachrichten und Werbeanzeigen. Sie zeigen die unersch&ouml;pfliche Vielfalt des gegenw&auml;rtigen medialen Bildarchivs und das Verlangen nach immer st&auml;rkerer Visualisierung der Welt. Umgesetzt in das Medium der Malerei, welches meist wie selbstverst&auml;ndlich als Kunst identifiziert wird, wertet Phillips diese Bilder auf, erweitert ihren Kontext und hinterfragt somit gleichzeitig ihre Relevanz. <br /><br />Die Ausstellung pr&auml;sentiert neue Gem&auml;lde, auf denen Phillips das rum&auml;nische Topmodel Catrinel Menghia gemeinsam mit Klassikern der Pop Art und Werken zeitgen&ouml;ssischer K&uuml;nstler wie Jeff Koons posieren l&auml;sst. Nur halbbekleidet und in aufreizenden Posen zeigen die Bilder Menghia vor, teilweise auch in Interaktion mit Werken von unter anderem Roy Lichtenstein, Richard Hamilton oder Robert Indiana. In <em>Flower Mirror</em>, 2013, sieht man Menghia vor einer Arbeit von Jeff Koons stehen, welche wiederum Menghia als auch eine Lichtinstallation des K&uuml;nstlers Leo Villareal im Hintergrund spiegelt. <em>Love</em>, 2014, zeigt das Model sich rekelnd auf den Buchstaben des Wortes <em>Love</em>, angelehnt an Robert Indianas ber&uuml;hmtes Werk von 1966. In <em>Slip It To Me</em>, 2014, verst&auml;rkt die laszive Haltung die sexuell aufgeladene Konnotation des Satzes <em>Slip It To Me</em>, der auf der Arbeit <em>Epiphany</em>, 1964, von Richard Hamilton zu sehen ist. <br />Inspiriert durch ein Fotoshooting, welches in der Sammlung der Designerin Lisa Perry stattfand und aus der alle abgebildeten Werke stammen, erkundet Phillips die gegenseitige Beeinflussung von Darstellungsweisen in Kunst, Mode und Bereichen der Luxusindustrie. Die N&auml;he zur Werbung, aber auch zur Pin-Up- und Playboy-&Auml;sthetik ist klar zu erkennen und f&uuml;hrt wiederum auf die anf&auml;nglichen Inspirationsquellen der Pop Art zur&uuml;ck. Die Arbeiten verdeutlichen aber auch die Verkn&uuml;pfung von Sch&ouml;nheit, Begehren und Sexualit&auml;t mit Macht und Geld und f&uuml;hren so Phillips' Ansatz fr&uuml;herer Werkserien fort.<br /><br />Waren seine Gem&auml;lde sonst bekannt f&uuml;r glatte und ebenm&auml;&szlig;ige Oberfl&auml;chen, die ihren malerischen Entstehungsprozess kaum erkennen lassen, so besitzen sie in dieser Serie erstmalig eine deutliche Textur. Phillips verschleiert hierbei nicht mehr den Pinselstrich um dem Abgebildeten einen m&ouml;glichst ultra-fotografischen Anschein zu geben, sondern arbeitet mit der Plastizit&auml;t und Struktur der aufgetragenen Farbe. Auf diese Weise entwickeln die Werke eine f&uuml;r ihn neuartige R&auml;umlichkeit und geben gleichzeitig dem Herstellungsprozess eine st&auml;rkere Betonung.<br /><br />Parallel zu Richard Phillips er&ouml;ffnen wir in den Galerier&auml;umen in der Goethestra&szlig;e 2/3, Berlin-Charlottenburg eine Ausstellung mit neuen Arbeiten von Robert Holyhead. Dies ist Holyheads erste Einzelausstellung mit Galerie Max Hetzler. <br />Dar&uuml;ber hinaus freuen wir uns sehr, die Er&ouml;ffnung eines neuen Galerieraums in Paris bekannt zu geben. Ab dem 17. Mai 2014 werden hier Gem&auml;lde von Albert Oehlen gezeigt.<br /><br /><br />Richard Phillips, 1962 in Marblehead, Massachusetts geboren, lebt und arbeitet in New York. Dies ist seine vierte Einzelausstellung mit Galerie Max Hetzler. Phillips' Werke wurden bereits in zahlreichen Soloausstellungen pr&auml;sentiert, u.a. im Dallas Contemporary, Dallas (2014); im Institute of Modern Art, Brisbane (2012); im Kunstmuseum Thurgau, Warth (2011); im Swiss Institute, New York (2010); im Le Consortium, Dijon (2004); im Kunstverein Hamburg (2002) und in der Kunsthalle Z&uuml;rich (2000). Des Weiteren war Richard Phillips an wichtigen Ausstellungen in internationalen Institutionen beteiligt, z.B. im Pinchuk Art Centre, Kiew; in der Robert Rauschenberg Foundation, New York (2012); im Kunstmuseum, Luzern (2008); im Santa Monica Museum of Art, Santa Monica (2006); im Museum Folkwang, Essen (2004) sowie im Van Abbemuseum, Eindhoven (2003).</p> Tue, 22 Apr 2014 23:15:13 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list