ArtSlant - Closing soon http://www.artslant.com/ber/Events/show en-us 40 Lukas Hoffmann, Ulrich Riedel - BERLINARTPROJECTS - January 25th, 2013 - March 15th, 2013 <p style="text-align: justify;">Entstanden aus dem Wunsch der befreundeten Künstler Lukas Hoffmann und Ulrich Riedel, ein gemeinsames Ausstellungsprojekt zu realisieren, zeigt die Ausstellung „eine Quersumme“ einzelne Werke ebenso wie Arbeiten, die deutlich aufeinander Bezug nehmen. Dabei geht es jedoch weniger um die inhaltliche und formale Addition einzelner Werke, als um das Kontrastieren oder Aufdecken der medialen Besonderheiten des jeweiligen Mediums und der spezifischen künstlerischen Herangehensweise der beiden Künstler. Ein ständiges Suchen und Sehen in einer vom Menschen durchwirkten Umwelt bildet den Ausgangspunkt des künstlerischen Schaffens beider.</p> <p style="text-align: justify;">Lukas Hoffmanns „Stück Holz, Brohl“ zeigt ein Close up einer monolithischen Holzscheibe vor der Flucht einer nackten Betonwand. Zunächst ein Zufallsfund, macht die Aufnahme das Objekt zum Ergebnis einer konzentrierten oft tagelangen Suche nach einer bestimmten Struktur/ Konstellation, nach dem optimalen Verhältnis von Form und Licht. Hoffmann dokumentiert einen unwiederbringlichen und damit einzigartigen Moment. Er schafft ein beinahe sakral anmutendes Abbild einer Wirklichkeit, die sich unserer alltäglichen Wahrnehmung entzieht und sich lediglich dem fokussierten Blick des suchenden Fotografen offenbart.</p> <p style="text-align: justify;">Ulrich Riedels Arbeit „ein Dutzend“ hingegen zeigt nur einen von vielen möglichen Momenten. Die zwölf lakonisch aufgestapelten Objekte aus dünnem Eschenholz erinnern an Holzscheite, das warme Material legt die Assoziation eines Kaminfeuers nahe. Doch sind die polygonalen Scheite stilisiert, entkernt und ihres Brennwertes beraubt. Welches Bild der Wirklichkeit bleibt, wenn ausschließlich die Form darauf verweist? Riedel geht bei der Anordnung der entfunktionalisierten Scheite intuitiv vor, er folgt keinerlei Muster. Jede neue Installation bedeutet eine neue Anordnung. Daraus ergibt sich eine Vielzahl miteinander konkurrierender Variationsmöglichkeiten und jede stellt die vorangegangene in Frage.</p> <p style="text-align: justify;">Weitere Arbeiten dokumentieren die Eigengesetzlichkeiten ihrer medialen Präsenz. Eine in der unbedingten Kausalität von aufgenommenem Objekt und fotografischem Abbild bestehende Eigentümlichkeit der Fotografie steht dem bildhauerischen Objekt mit seiner räumlichen Präsenz, der es  kaum entkommen kann, gegenüber.</p> <p style="text-align: justify;"></p> <p style="text-align: justify;">Lukas Hoffmann  <strong>| </strong>1981 in Zug in der Schweiz geboren  <strong>| </strong>2003 bis 2007 Studium der bildenden Kunst an der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris  <strong>| </strong>2009 bis 2011 Programme de recherche La Seine (ENSBA Paris)  <strong>| </strong>Atelierstipendien in Antwerpen (2008 / 2009) und Berlin (2011)  <strong>| </strong>Regelmässig Einzelausstellungen sowie Teilnahmen an Gruppenausstellungen  <strong>| </strong>Lebt und arbeitet in Berlin<strong><br style="text-align: justify;" /></strong></p> <p style="text-align: justify;"></p> <p>Ulrich Riedel  <strong>| </strong>geboren 1979 in Berlin  <strong>| </strong>Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin  <strong>| </strong>Sokrates Stipendiat, Sydney College of Fine Arts, Australien  <strong>| </strong>Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin bei Michael Schoenholtz, Tony Cragg, Florian Slotawa und David Evison  <strong>| </strong>Meisterschüler bei Tony Cragg und Florian Slotawa  <strong>| </strong>2012/ 2011 Ausstellungen u.a. im Kunstverein Arte Noah (Einzelausstellung), Museum Kulturspeicher Würzburg, Motorenhalle Dresden <strong>| </strong>Riedel lebt und arbeitet in Berlin</p> Sun, 01 Jun 2014 08:07:16 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Group Show - Factory-Art gallery - February 22nd, 2013 - March 15th, 2013 <p>LOVE<br />Just A Chemical Reaction?<br />Life is a competition, which means you have to compete with others, you have to use your talent,<br />to make your plan, to reach your goal, to defeat other people and to win, that's the reason why we<br />live in this world.<br />Without competition, your life will be not natural.<br />Natural selection is the engine that drives evolution.<br />The organisms best suited to survive in their particular circumstances have a greater chance of<br />passing their traits to the next generation.<br />Love is a strong emotion through which nature controls us powerfully.<br />Love is a lot of chemicals: Estrogen and Testosterone play a role in the sex area. Dopamine is<br />thought to be the "pleasure chemical" producing a feeling of bliss. Norepinephrine produces the<br />racing heart and excitement. Serotonin feelings of well-being and happiness.<br />Together these chemicals produce elation, intense energy, sleeplessness, craving, loss of<br />appetite and focused attention.<br />Love may be understood as part of the survival instinct, Love isn't emotional. It is mere chemistry.<br />Is art part of love chemistry? Yes it is but it is also communication!<br />It’s advanced communication, which makes the artists who first and better than others see and<br />interpret the world.<br />There's no human culture, society or tribe that doesn't have some kind of art-making tradition,<br />whether they think of it as art in the Western sense of the word or not.<br />Natives recognize when an object or performance is done well, whether it obeys local standards<br />and styles.<br />Art-making started as display of skill to attract prospective mates and impress potential rivals, a<br />kind of showing-off, like the elaborately decorated boudoirs that male bower birds construct for<br />impressionable females.<br />Is this love chemistry, that powerfully drives us on the road, beginning in January 2012, to<br />continue with the project, search and show artists to combine love, art and competition in hope<br />that some of them could be part of the future history of art!</p> Tue, 05 Feb 2013 23:35:56 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Oliver Schmidt - Hunchentoot Galerie - January 26th, 2013 - March 15th, 2013 <p>Die  Ausstellung "Durch die Jugend zur Tugend" zeigt Fotografien und Objekte aus dem dokumentarischen Bodensatz der bundesrepublikanischen Dachbodenrealität der neunziger Jahre, kombiniert mit Fundstücken aus der Gegenwartswirklichkeit des unmittelbaren Weddinger Lebensumfeldes. Sie werden auf drei Ebenen recht unbeschwert dem Betrachter vorgeführt, dem so die Möglichkeit gegeben wird, spielerische Bezüge zu den, von Oliver Schmidt sehr geschätzten, deutschen Künstlern K. Schwitters, D. Roth und M. Kippenberger zu entdecken und die eigene Bildwahrnehmung zu erkunden. Gezeigt werden Farbfotografien in unterschiedlichen Größen und Präsentationsstrategien. Dazu gesellt werden eigenständige Objekt-Assemblagen aus aufbereiteten Fundstücken, die zum Teil die Funktion eines erweiterten Bilderrahmens übernehmen.</p> Thu, 17 Jan 2013 22:39:53 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list - Contemporary Fine Arts - February 16th, 2013 - March 16th, 2013 <p>It would surprise many to know that Bruce High Quality attended weekly Mass. Scourge of both the radical left and the religious right, it’s difficult to imagine the world’s greatest ironist as a true believer.<br />Nonetheless, there He was, week after week, checking in with the man upstairs. And while we cannot presume to know His most sacred heart of hearts, it is clear now, some twelve years after His passing, that Bruce High Quality intended to leave behind truly devotional icons for a truly secular age.<br />"The Transubstantial Bruce" is the first exhibition ever devoted to High Quality’s spiritual concern.<br />From "The Sacraments," His masterful series of play-doh reliquaries, to the grand triptych self-portrait, "Father, Son, and Holy Ghost," which casts Bruce High Quality’s death mask, a makeshift cross, and an inflatable scab rat as the consubstantial, co-equal, and co-eternal trinity, High Quality’s intention to bring us face to face with the great beyond is barefaced.<br />Never was this mission more apparent than in His masterpiece, "Stations of the Cross." Now on public view for the first time, the fourteen panels of "Stations of the Cross" tell the story of the path to crucifixion, each tragic step forward opening up a parable of earthly sacrifice and righteousness.<br />Rounding out the exhibition are a carefully chosen selection of intimate self portraits of Bruce High Quality: scenes from His daily life, mixing among family and friends, on earth as He is in heaven.</p> Thu, 14 Feb 2013 00:09:46 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Asger Carlsen - DITTRICH & SCHLECHTRIEM - February 1st, 2013 - March 16th, 2013 <p>DITTRICH &amp; SCHLECHTRIEM freut sich, mit <em>HESTER</em> in Deutschland die erste Einzelausstellung des in New York ansässigen Künstlers Asger Carlsen zu präsentieren (Eröffnung am Donnerstag, den 31. Januar, 18 – 20 Uhr). Carlsen wird eine Auswahl von Schwarz-Weiß-Fotografien aus der 23-teiligen Serie <em>HESTER</em> zeigen, die auf unheimliche Weise traditionell, in ihrer Technik jedoch eindeutig zeitgenössisch ist. Die Ausstellung wird elf Drucke in einem intimen Format von 70 x 48 cm beinhalten, sowie vier Arbeiten in einem neuen, lebensgroßen Format.<br /> <br /> In <em>HESTER</em> werden dokumentierte figurale Körper mittels digitaler Verformung entstellt. „Sie sind anonyme Wesen. Ihrer Identität beraubt, unterscheiden sie sich lediglich durch ihre schwarze oder weiße Hautfarbe, ihre muskulöse oder adipösen Physis oder durch kleine Details wie Muttermale auf der Haut oder lackierte Fußnägel.“<br /> <br /> „In einem ersten Schritt werden Fotomodelle sowie zusätzliche aus Modelliermasse geformte Körperimitationen abgelichtet. Bei der anschließenden aufwendigen digitalen Bearbeitung der Fotografien [...] werden die fotografierten Einzelteile so zusammengefügt, dass die Schnittstellen unkenntlich gemacht werden. Das eigentliche Fotografieren ist im Verhältnis zur Kreation am Computer also ein kurzer Moment.“<br /> <br /> „Tatsächlich weiß der Betrachter nicht, was er bei <em>HESTER</em> sieht: Fotografie? Skulptur? Fotografierte Skulptur? [...] Im Sinne der abstrakten Kunst, insbesondere des synthetischen Kubismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts, verarbeitet Carlsen am Computer mehrere Ansichten gleichzeitig, indem er ihre Formen dekonstruiert und neu zusammenfügt mit dem Ziel, menschliche Körper nicht nur abzubilden, sondern regelrecht erfahrbar zu machen. Dennoch ist der Fotografie eine andere Durchschlagskraft im Gegensatz zu Malerei, Skulptur oder Zeichnung eigen. Die simple Vorstellung etwa genügt, Carlsens Werke wären nicht Fotografien von Objekten, sondern dreidimensionale Skulpturen aus klassischen Materialien wie Marmor, Bronze oder Kupfer. Dann wären sie wohl durchaus mit den Skulpturen Henry Moores vergleichbar, welche als reine, hyperästhetische Formen betrachtet werden.“<br /> <br /> <span style="text-decoration: underline;">                                       </span><br /> <br /> DITTRICH &amp; SCHLECHTRIEM is proud to present the first solo exhibition in Germany by New York based artist Asger Carlsen, <em>HESTER</em>, opening Thursday, January 31st from 6 – 8 PM.  Carlsen will present a selection of black and white photographs from the 23 part series,  eerily traditional yet distinctly contemporary in technique. The exhibiton will include 11 intimately scaled 70 x 48 cm prints, as well as 4 works at a new large scale, true to life.<br /> <br /> In <em>HESTER,</em> The  figure  is  documented  then re-presented disfigured and sculpted digitally. “They are anonymous beings. Stripped of their identities, they are distinguished  only by the black and white color of their skin, their muscular or obese build, and small details such as birthmarks dotting their skin or painted toenails.“<br />  <br /> Carlsen “captures images of models as well as additional imitations of body parts made of modeling compound. In the subsequent time-consuming process of digital editing…he assembles the individual parts that appear in the pictures so as to obscure the sutures. So the photographic act properly speaking is the work of a brief moment in relation to the creative process” which concludes the artwork.<br /> <br /> “Looking at <em>HESTER</em>, we are in fact unsure what it is we see: Photographs? Sculpture? Photographs of sculpture?...Following the example of abtract art, and more particularly of early twentieth-century synthetic cubism, Carlsen, working on the computer, processes several views at once, deconstructing their forms and reassembling them; the goal not just to depict human bodies, but to render a vivid experience of them. Still, photography  has a distinctive penetrating power that painting, sculpture, or drawing lack. Simply imagine, for example, Carlsen‘s works not as photographs of objects but as three-dimensional sculptures made of classical materials such as marble, bronze, or copper. That would presumably make them comparable to, say, Henry Moores‘s sculptures, which are regarded as pure and hyperaesthetic forms.“</p> Thu, 24 Jan 2013 23:32:11 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Group Show - FREIES MUSEUM BERLIN - March 1st, 2013 - March 16th, 2013 <div>Ausstellung im Freien Museum Berlin</div> <div></div> <div>Axel Pahlavi, Florent Dumortier, Jérémie Martino, Fritz Bornstück, Wolfgang Stiller, Tom Anholt, Antti Pussinen, Thibault Bourngoing , Nicholas Kashian, Florece Obrecht, Reinhard Pods, Reinhold Gottwald, Marco Reichert, Gulnar Mukazhanova, Ryszard Wasko, Dominik Eggermann, Grzegorz Pleszyński, Marlon Wobst, Ter Hell, Jari Haanparä, Franz J. Hugo</div> <div></div> <div>01.03.2013 - 16.03.2013</div> <div></div> <div>Eröffnung: 28.02.2013 // 19 Uhr</div> <div>(20 Uhr Konzert Innensassinnenorchester</div> <div>Und Performance: 21 Uhr Christian Schmidt Chemnitzer " I kiss a Kaktus", </div> <div>21:30 Uhr  Gregorsz Plezynski "I don't want to be abel" // Soundperformance</div> <div>Ab 22 Uhr Party)</div> Tue, 26 Feb 2013 13:37:18 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Karl Holmqvist - Galerie Neu (Mehringdamm) - February 10th, 2013 - March 16th, 2013 Wed, 27 Feb 2013 01:59:34 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Sergio Belinchón - Invaliden1 - February 1st, 2013 - March 16th, 2013 <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">invaliden1 Galerie is proud to announce the solo exhibition <em>Adiós Amigo! </em>by the Spanish artist Sergio Belinchón. <em>Adiós Amigo! </em>reviews the story of <em>Spaghetti Western</em> filmed in the area of Huesca, Spain, in the 1960s and 1970s. At invaliden1 Belinchón presents photography and video works analyzing the illusionary world that was created as a copy of the American West<em> </em>and now has left behind its ruins.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><em>A Fistful of Dollars </em>directed by Sergio Leone in 1964 was considered by the critics as a film of a new genre: the <em>Spaghetti Western</em>. After this production in the next two decades over 600 other films were shot, many of them in Spain. The <em>Spaghetti Westerns </em>were known as low budget productions that were based on the historical background of American West and modified by adding Mediterranean mentality. Being produced over years this genre became part of the film history as well as of the Spanish life in the areas of film production.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><em>Adiós Amigo! </em>is a part of the artist´s oeuvre dealing with the story of <em>Spaghetti Western </em>that created ghost towns now abandoned in the modern Spanish landscape. The video shows a lonely cowboy riding through Huesca´s desert, passing by empty towns to finally end up riding his horse onto a modern empty highway that brutally bisects the landscape. As in a typical western, the cowboy crosses a river that leads him to the promised land. Looking for a better life, the man and his horse seem to be both lost and displaced.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">The photographs of the series function symbolically emphasizing the ambivalence between being held back by reality, in this case by modern architecture, and the eternal hope to find better life in the west.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">For the first time open to the public is the artist´s storyboard and documentation that explore the research phase of the project. The original posters from the films shot in the region of Huesca and the storyboard not only explain a part of film history, but demonstrate Belinchón´s path through the mystery of this cultural construction that engraved the common image of the entire western genre.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">As part of the documentation the artist presents further works probing deeper into the history of <em>Spaghetti Western. El Yankee </em>is a documentary following the story of the village Alcolea de Cinca, in the province of Huesca where the original film <em>Yankee </em>was filmed by the Italian director Tinto Brass in 1966. Belinchón traces the emotional memories of the local participants to the film and interviews the younger generation that has never heard of this western before. This discrepancy highlights the power of cultural dynamics producing themes and places that evolve and disappear within short time leaving certain consequences unsolved.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><em>The Good, The Bad and The Ugly </em>is a video work based on the same titled film by Sergio Leone from 1966. Belinchón arranged the remake by following the original film strictly frame-by-frame keeping the dialogues, but leaving out the characters. The focus of the film shifts to its landscapes and emptiness of its places.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">As in his works Belinchón plays in the installation of the exhibition with the idea of reality and representation - in front and behind the scenes. Thus, also the main screen for the video work <em>Adiós Amigo! </em>can be viewed from the front side as well as its construction from behind as in a common cinema set.  </span></p> <hr /> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">invaliden1 Galerie freut sich, die Einzelausstellung <em>Adiós Amigo! </em>des spanischen Künstlers Sergio Belinchón zu präsentieren. <em>Adiós Amigo! </em>behandelt die Geschichte des <em>Spaghetti Western </em>- einem Filmgenre, wessen Filme in den 1960er und 70er Jahre zum großen Teil in der Region Huesca, Spanien, gedreht wurden. In seinen Photographien analysiert Belinchón die illusionäre Welt, die als Kopie des amerikanischen Westen entworfen und nun als Ruine zurück gelassen wurde.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Der Film <em>A Fistful of Dollars </em>von Sergio Leone aus dem Jahr 1964 wurde von den Kritikern dem neuen Genre, des <em>Spaghetti Western</em>, zugeschrieben. In den nächsten zwei Jahrzehnten nach dieser Produktion wurden mehr als 600 Filme gedreht, viele davon in Spanien. Die <em>Spaghetti Westerns </em>waren als billige Produktionen bekannt, die auf dem historischen Hintergrund des amerikanischen Westen basierten und mit mediterraner Mentalität  aufgewertet wurden.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><em>Adiós Amigo! </em>ist ein Teil von Belinchóns Oeuvre, welches sich mit dem Spaghetti Western auseinandersetzt und dessen Geisterstädten, die nun im modernen Spanien verlassen wirken, nachgeht. Das Video zeigt einen einsamen Cowboy durch die Wüste von Huesca reitend, zunächst vorbei an den menschenleeren Städten und zum Schluss auf einer modernen Autobahn, die die Landschaft auf brutaler Weise teilt. Wie vielen typisch Western überquert der Cowboy den Fluss, welcher ihn von dem gelobten Land trennt. Auf der Suche nach einem besseren Leben wirken der Mann und sein Pferd verloren und deplatziert.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Photographien aus der gleichen Serie fungieren symbolisch, indem sie die Ambivalenz zwischen dem Zurückbleiben in der Realität und der ewigen Hoffnung nach besserem Leben betonen.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich ist das Storyboard und die Dokumentation des Künstlers, welche die Recherchephase des Projekts erläutern. Die Originalposter einiger Filme, die in der Region von Huesca produziert wurden, sowie das Storyboard erklären nicht nur ein Teil der Filmgeschichte, sondern stellen Belinchóns Weg durch das Mysterium dieser kulturellen Konstruktion dar, die das allgemeine Bild des Western Genres geprägt hat.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Als weiteren Bestandteil der Dokumentation präsentiert der Künstler zwei Videoarbeiten, die die Historie des Spaghetti Western näher untersuchen. In dem Dokumentarfilm <em>El Yankee </em>folgt Belinchón der Geschichte des Dorfes Alcolea de Cinca, in der Provinz von Huesca, wo der Originalfilm <em>Yankee </em>von dem italienischen Regisseur Tanto Brass in 1966 gedreht wurde. Der Künstler zeichnet die emotionalen Erinnerungen der Teilnehmer des Films nach und interviewt die jüngere Generation, der der Western bis dato unbekannt war. Diese Diskrepanz hebt insbesondere die Macht von kulturellen Dynamiken hervor, die bestimmte Themen und Orte innerhalb von kurzer Zeit entstehen und wieder verschwinden und somit bestimmte Konsequenzen unaufgeklärt lassen.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Arbeit <em>The Good, The Bad and The Ugly </em>basiert auf dem gleichnamigen Film von Sergio Leone aus dem Jahr 1966. In seiner Version des Western folgt Belinchón den exakten Szenen der Originalverfilmung. Während er die Dialoge belässt, streicht der Künstler die Charaktere raus und lenkt damit den Fokus auf die Landschaft und deren kahlen Orte.</span></p> <p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Wie in seiner Arbeit spielt Belinchón auch in der Installation der Ausstellung mit der Idee von Realität und Repräsentation – vor und hinter den Kulissen. Daher kann auch die Leinwand der Videoarbeit <em>Adiós Amigo! </em>sowohl von ihrer Vorderseite als auch in ihrer Filmset ähnlichen Konstruktion von der Rückseite betrachtet werden.</span></p> Sun, 24 Feb 2013 16:51:40 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Peter Simon Mühlhäußer - janinebeangallery - February 16th, 2013 - March 16th, 2013 <p>In this solo exhibition janinebeangallery presents the new series of sculptures titled "Girls" by the artist Peter Simon Mühlhäußer. The series of bronze castings shows the statures of girls in varying postures, which are shaped very detailed and realistically, though they are shaped as ideals without the use of a model. So as phenotypic and random Peter Simon Mühlhäußer's sculptures appear in space, they yet solely follow his virtuosic conception.   </p> Tue, 12 Feb 2013 22:26:51 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Oliver Gröne - Jarmuschek + Partner - January 26th, 2013 - March 16th, 2013 Sun, 24 Feb 2013 16:53:26 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Chiara Dazi, Harald Hauswald, Thomas Kläber, Werner Mahler, Ute Mahler, Evelyn Richter, Stephanie Steinkopf, Frank Schinski - Kunstverein Tiergarten, Galerie Nord - February 1st, 2013 - March 16th, 2013 <p>Die Ausstellung „ort/zeit/los“ stellt Arbeiten zweier Generationen von FotografInnen vor: <br /> Kennzeichnend für die fotografischen Blicke der zwischen den 1970er Jahren und 2012 entstandenen Bilder ist deren kritische Auseinandersetzung mit Alltagsrealitäten. Ausgehend von sozialdokumentarischen Reportageprinzipien gehen die Repräsentationsansätze der Arbeiten insofern darüber hinaus, als sie gleichermassen auf ästhetische Bildstrategien der klassischen Moderne rekurrieren. <br /> Der thematische Fokus der Ausstellung liegt auf Momenten der Einschreibung von Arbeit in die moderne Gesellschaft und deren Räume. Wesentlich sind dabei Fragen nach den Bedingungen von Werktätigkeit in unterschiedlichen Kontexten, die soziale und ökonomische Repräsentation sowie die Geschlechterverhältnisse in verschiedenen Arbeitsbereichen. <br /> Die in drei Kapiteln angelegte Ausstellung stellt die Schwerpunkte „Arbeit auf dem Land“, „Industriearbeit“ und die „Abwesenheit von Arbeit“ vor. <br /> Für ihre Serie „Wandertage“ (2010/211) hat Chiara Dazi über ein Jahr lang Wandergesellinnen begleitet und ist ihnen durch ganz Deutschland nachgereist. Ausgewählte Bilder aus Thomas Kläbers umfassender Serie „Landleben“ (1973/75) sowie Werner Mahlers Langzeitstudie „Berka - Ein Dorf in Thüringen“ (1977/78) zeugen von landwirtschaftlicher Arbeit in ländlichen Gegenden der DDR. <br /> Eine Auswahl von Fotografien Harald Hauswalds aus den 1980er Jahren stellt die einzigen untheatralisch aufgefassten fotografischen Zeugnisse von Armut und sozialer Randständigkeit in der DDR dar. Stephanie Steinkopfs „Manhattan - Strasse der Jugend“ (2010/12) hingegen ist ein Blick auf Armut und soziale Isolation aufgrund von Arbeits- und Perspektivlosigkeit. <br /> Ute Mahlers Serie „Arbeiterinnen in der DDR“ (1984), ebenso wie Evelyn Richters Fotografien aus dieser Zeit, sind Spuren von Frauen als Industriearbeiterinnen. Frank Schinskis Serie „Vom Aufhören“ (2006) schlussendlich zeigt Menschen verschiedenster Berufe an ihrem letzten Arbeitstag vor der Pensionierung. <br /> <br /> </p> Wed, 16 Jan 2013 00:23:58 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Karl Holmqvist - MD 72 - February 10th, 2013 - March 16th, 2013 Mon, 18 Feb 2013 12:39:39 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Leandro Quintero - PODBIELSKI CONTEMPORARY - February 9th, 2013 - March 16th, 2013 <p style="text-align: justify;">The sharp irony, direct simplicity and dislocated allure of Leandro Quintero‘s meta-aesthetic visual collages, trace a connection with an earlier generation of re/perceivers, like David Lynch, Juergen Teller or Wolfgang Tillmans. The redescription of the camera as the keyhole of a private room, spying uncanny details.</p> <p style="text-align: justify;">The images in Leandro Quintero‘s first solo exhibition in Berlin at Podbielski Contemporary in cooperation with the online gallery auriga.co are harmoniously hanged in a poetic dialogue with eachother and show neither dogma, nor philosophy, nor method, just his “mind‘s eye”.</p> <p style="text-align: justify;">The foreroom, inflated by airs of loneliness, darkness and terror, presents a glance into Leandro‘s roam through the streets. Looking around one seems to be lost. While in the gallery‘s back room dominates the verticality and ascendent lines of their symbols, as if trying to find an escape route.</p> <p style="text-align: justify;">This enlightened eye, the divine car, the neverending corridor or that burnt fabric, are some of the “Genius Loci” presented by the ar tist. These objects and places posses a metaphysical presence and manifests a spiritualization of modern life. It bring us closer to the objects, places and people, both physically and in our consciousness.</p> <p style="text-align: justify;">These elements are part of what Joseph August Lux called “Treasure Chest Icons” (Seelenbilder).The power of these Seelenbilder, draws from the fact that they link the “external picture of life” (äusseres Lebensbild) and an “internal spiritual state” (innere seelische Verfassung).</p> <p style="text-align: justify;">Traces of the past that speak out to the modern worlds and help to break between past and present.</p> <p style="text-align: justify;">He has the difficult task of seeing and his natural and fresh modesty is a strong stamp of orginality.<br />Leandro Quintero (b. 1978, Buenos Aires) studied at the National School of Photo- graphy in Buenos Aires with Jorge Monaco. He moved to London in 2001 where he lived for more than 10 years. In this period he has done contributions to Photo Es- paña (2005), worldwide magazines and exhibitions in UK. Since 2012 lives and works in Berlin.</p> <p style="text-align: right;"><em>Text by Ana Sánchez de Vivar</em></p> <hr /> <p style="text-align: justify;">Die schroffe Ironie, direkte Schlichtheit und der verrenkte Reiz Leandro Quinteros meth - ästhetischer visueller Collagen gehen der Spur einer früheren Generation von „ Neurezipienten “ wie David Lynch, Juergen Teller oder Wolfgang Tillmans nach. Die Neuformulierung der Kamera, wie ein Schlüsselloch zu einem privaten Raum, in dem sie unheimliche.</p> <p style="text-align: justify;">Details erspähen. Die Bilder in Quintero s erster Einzelausstellu ng in Berlin, die Podbielsk i Contem porary in Zusammenarbeit mit der online - Galerie auriga.co zeigt , ordnen sich harmonisch in einem poetischen Dialog miteinander an und zeigen weder Dogma, noch Philosophie oder Methode, nur sein „geistiges Auge“ . Das göttliche Auto, das erleuchtete Auge, der endlose Flur, jener ver senkte Stoff sind einige der „Genius Loci“, die der Künstler vorstellt. Seine Objekte und Orte besitzen eine metaphysische Präsenz und offenbaren ei ne Vergeistigung des modernen Lebens, die uns sowohl physisch als auch in unserem Bewusstsein näher an Objekte, Orte und Menschen bringt.</p> <p style="text-align: justify;">Im Vorderraum der Galerie spürt man ein en Hauch von Einsamkeit, Terror und Düs ternis , der schweifende Blick Quinteros . Beim Umher schauen fühlt man sich verloren. Im hinteren Raum dominieren die Vertikalität und emporsteigenden Linien seiner Symbole, als versuchten sie, einen Fluchtweg zu finden.</p> <p style="text-align: justify;">Diese Ele mente sind ein Teil dessen, was Joseph August Lux als „Seelenbilder“ be zeichnete. Die Macht diese r Seelenbilder speist sich aus der Tatsache, dass sie das „äußere Lebensbild“ und eine „innere seelische Verfassung“ verknüpfen. Solche Spu ren der Verg angenheit sprechen die moderne Welt an und helfen uns, einen Bruch zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen .</p> <p style="text-align: justify;">Leandros schwierige Aufgabe besteht darin, sehen zu können. Seine Originalität zeichnet sich durch eine natürliche und unverbrauch te Bescheidenheit aus .</p> <p style="text-align: justify;">Leandro Quintero (geb. 1978 in Buenos Aires) studie rte mit Jorge Monaco an der Na tional School of Photography in Buenos Aires. 2001 zog er nach London, wo er länger als 10 Jahre lebt e. Aus dieser Zeit stammen seine Beiträge in Photo España (2005), in internationalen Zeitschriften und in verschiedenen Ausstellungen in Großbritannien. Seit 2012 lebt und arbeitet er in Berlin.</p> <p style="text-align: right;"><em>Text von Ana Sánchez de Vivar</em></p> Sun, 03 Mar 2013 15:46:33 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Alfonso Fratteggiani Bianchi - PODBIELSKI CONTEMPORARY - February 26th, 2013 - March 16th, 2013 Sat, 16 Feb 2013 21:56:05 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list - DNA - February 21st, 2013 - March 21st, 2013 <p>Die Ausstellung SEE New Perspectives: from<br />Balkan Photographers zeigt die Arbeiten von<br />15 talentierten Fotografen aus Südosteuropa.<br />Die Fotoreportagen, die jeweils außerhalb der<br />Heimatländer der Fotografen entstanden sind,<br />gewähren neue Einblicke in die Region und<br />zeigen, wie vielfältig sie ist.<br />SEE New Perspectives ist ein gemeinsames<br />Projekt von World Press Photo und<br />der Robert Bosch Stiftung.<br /><br /></p> Wed, 13 Feb 2013 12:23:20 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Norman Sandler, Sabine Wild - Galerie en passant - March 10th, 2013 - March 22nd, 2013 <p>Norman Sandler: "Meine Arbeiten beziehen sich auf Bilder und deren Verkörperung in unterschiedlichen Medien. Mein Material sind die sich täglich aktualisierenden Bildräume, welche unsere Gegenwart durch Internet, Fernsehen und Datenübertragung hervorbringt. In einem langen, entschleunigten Bearbeitungsprozess zwischen Computer, Drucker und Graphit eigne ich mir Gefundenes an und suche nach neuen, an sinnliche und zeitliche Prozesse gebundene Übersetzungen. Unabhängig von den wechselnden thematischen Schwerpunkten verstehe ich meine Zeichnungen und Drucke in erster Linie als Porträts von Übertragungen."<br /> <br /> Sabine Wild: "Die Bilder meiner Vietnam-Serie zeugen von der fotografischen Aneignung als einem permanenten Transformationsprozess, dem ich bewusst Ausdruck verleihe und dessen Spuren ich ins Bild integriere: Ich fotografiere die Vietnam-Fotografien mehrfach mit dem Handy vom Monitor ab. Auf diese Weise möchte ich mir das Ausgangsfoto immer wieder aufs Neue aneignen, mich seiner bemächtigen, und gleichzeitig erreichen, dass es sich durch die immer weiter verschlechternde Bildqualität einer genauen Wiederholung widersetzt. Diese Spuren des Unperfekten lote ich aus, indem ich sie bewusst hervorrufe. Zeitlos, erdenfern und fremd wirken diese Bilder, als ob ein Schleier die Bilder vor zeitgenössischer Rezeption bewahren wollte. So stellt sich das angeeignete Bildmaterial immer als eigen und fremd zugleich dar.</p> Tue, 19 Feb 2013 23:39:16 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list