ArtSlant - Current exhibits http://www.artslant.com/ber/Events/show en-us 40 Jochen Dehn - Aanant & Zoo - February 8th, 2013 - April 13th, 2013 <p><img src="http://dbprng00ikc2j.cloudfront.net/userimages/26821/15e3/20130130003641-Jochen_1.jpg" /></p> <p>Vom 08. Februar bis zum 13. April zeigen wir „Fünf oder sechs einfache Sachen und Schule für Unsichtbarkeit“, die erste Einzelausstellung von Jochen Dehn in Deutschland.</p> <p>Der Künstler bietet in der Galerie Aanant &amp; Zoo wöchentliche Übungen in Ambiguität und Diffusion an und zeigt Möglichkeiten, sich aufzulösen, ohne zu verschwinden. Die Performances sind Versuchsaufbauten zur Verringerung der Distanz zwischen Betrachter und Betrachtetem.</p> <p>Jochen Dehns Kunstwerke entstehen, indem er seine künstlerische Praxis in Bestehendes einschreibt. Er benutzt, was er vor Ort findet, oft Gegenstände, die man eher übersieht oder er bringt Requisiten mit, die dann Gegenstand für multiple Transformationen werden.</p> <p>Jochen Dehn: <em>„Ich glaube, wenn wir über Kunstwerke schreiben, wäre das besser unter dem Titel: Zeug, Kunst, Werkzeuge. Der Status, den Objekte bei mir haben, ist ziemlich variabel. Zwei Straußeneier können zu einem großen Omelett verarbeitet werden, sie können so lange getrocknet werden, bis sie leer sind, wenn man das Glück hat, dass sie nicht vorher anfangen zu stinken oder sie können als Veranschaulichung dienen, um den Unterschied zwischen Figuration und Abstraktion zu zeigen.“</em></p> <p>Ein Baum, eine Herdplatte, eine Bohrmaschine oder Rasierschaum – alles wird benutzt, um den Hokuspokus heraufzubeschwören. Was wir sehen, verwandelt sich, oder etwas, das vorher nicht zu sehen war, erscheint vor unseren Augen. Ein Wissenschaftler, der ein Phänomen durch ein Mikroskop betrachtet, hat, äußerlich betrachtet, ähnliche Vorgehensweisen und Erkenntnisse. Im Gegensatz zu Wissenschaftlern benutzt Jochen Dehn keine hochwertigen, speziell für nur einen Zweck entwickelten Werkzeuge, sondern untersucht Gegenstände aus unserer Umgebung, ihre vorgesehenen Nutzungen und modifiziert diese.</p> <p>Um ihr erzählerisches Potential zu erhöhen, benutzt er Techniken, die Kollision, Scheitern oder Missverstehen beinhalten. Er malträtiert oder glorifiziert Objekte, Menschen, Zusammenhänge. Jochen Dehn verhöhnt unsere alltäglichen Wahrnehmungen und probiert Möglichkeiten, das Verhältnis unserer Körper mit ihrer Umgebung zu ändern. Das sind keine Lösungsvorschläge, es geht vielmehr darum, den Bereich des Nicht-Auflösbaren und des Nicht-Festgelegten zu vergrößern.</p> <p>Jochen Dehn: <em>„Ich erzähle Geschichten, ich mache Performances und zeige Experimente. Die Dinge und Inhalte, die ich bei meinen Auftritten benutze, haben oft ähnliche Eigenschaften wie ein conversation piece <sup>1</sup>, oder ich verleihe ihnen diesen Status im Laufe einer Performance. Ich mag Hindernisse. Sie verursachen Zusammenstöße, Stürze, Scheitern, Positionsveränderungen oder Anhalten und und führen so zu Momenten, in denen ein Ort, eine Geste, eine Form oder eine Idee fühlbar und zu einer erlebten Wirklichkeit werden.“</em></p> <p><sup>__</sup></p> <p><sup>1</sup> In den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts verbreitete sich eine Innenausstattungsmode in Haushalten in Nordamerika. Die Bewohner stellten ein Ding in den Flur ihres Hauses, oder in den ersten Raum, den ein Besucher betreten würde. Wert und Schönheit dieses Dinges waren nicht die wichtigsten Kriterien für seine Auswahl, es sollte vor allem wie fehl am Platz wirken, den ersten Eindruck stören, oder hässlich, vielleicht geschmacklos sein. Visuelle Hindernisse, die ein Stocken und im Anschluss daran eine Unterhaltung auslösten. Im besten Fall wurden sie zum Grund und zum Inhalt einer Unterhaltung, die sowohl dem Besucher als auch dem Gastgeber die Zeit und Möglichkeit bot, zu überlegen, ob man weiter ins Innere des Hauses gehen wollte oder ob man besser wieder hinausginge. Diese Dinge hiessen conversation pieces.</p> <p>__</p> <p>From the 8th of February to the 13th of April we present „Five easy pieces and school for invisiblity“, Jochen Dehn‘s first solo-show in Germany.</p> <p>In the Aanant &amp; Zoo gallery space the artist proposes weekly training courses in ambiguity and diffusion and shows possibilities to dissolve without disappearing. His performances are experimental set-ups aiming at the reduction of the distance between viewer and beheld.</p> <p>Jochen Dehn inscribes his artistic practice in that which already exists. He makes use of things that he finds in situ, often things that are overlooked; or else he brings props with him, which are then subject to multiple transformations.</p> <p><em>Jochen Dehn</em>: <em>„If we write about my artworks it might be best to do so under the heading: Stuff, art, tools. The status of the objects that I deal with varies a lot. Two austrich eggs can be used to cook a giant omelette, you can dry them, until they are completely empty if you are lucky enough that they don‘t start to smell, or you can use them to show the difference between figuration and abstraction.“</em></p> <p>A tree, a hotplate, a drill or shaving foam, everything is used to conjure up the hocus-pocus. What we see becomes something else, or what was unseen appears before our eyes. A scientist, observing a phenomenon through a microscope, uses similar approaches and witnesses related appearances. In contrast to scientists Jochen Dehn does not make use of high quality tools, developed for a specific application but researches and subverts the possibilities of objects that surround us and examines their modalities of interaction and their usage.</p> <p>To enhance their semantic content he uses techniques of collision, failure and misunderstanding. The objects, persons and contexts are by turns maltreated, glorified or put to good use. He defies our everyday perceptions and offers exercises to change the relation of our bodies to the environment. It‘s not about solutions, he tries to enlarge the space of the undetermined and irresolvable.</p> <p>Jochen Dehn: <em>„I tell stories, I perform and I show demonstrations. The objects and contents that I use in my performances, often share the qualities of a conversation piece<sup>1</sup>. If they don‘t do so already I try to bestow it upon them by means of a performance. Obstacles are essential for my work. They force me to collide, skip, jump and dodge. They lead to falls, failures and stops and thus to instants of realisation: moments in which place, gesture, form and concept become tangible.“</em></p> <p>(translated by the artist)</p> Mon, 11 Feb 2013 13:15:24 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Walter Benjamin - Akademie der Künste - Pariser Platz - October 23rd, 2012 - June 30th, 2013 <p>Walter Benjamin entwirft Bilder seiner Großstadtkindheit mit der Einsicht »in die notwendige gesellschaftliche Unwiederbringlichkeit des Vergangenen«. In Vitrinen und einem Computerterminal sind ein Pharus-Plan mit den wichtigsten Orten, Fotos und biografische Dokumente zu sehen, ferner Manuskripte, die den Weg von der »Berliner Chronik« zur »Berliner Kindheit« nachzeichnen: Berlin als Ort zum Schreiben, als literarisches Thema und als Schicksal.</p> Mon, 01 Apr 2013 01:04:12 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list - Akademie der Künste - Pariser Platz - December 3rd, 2012 - April 14th, 2013 <p>Anhand von 25 ausgewählten Biografien erzählt die Ausstellung von der Rettungsaktion des mexikanischen Diplomaten Gilberto Bosques, vom Leben der Berliner Exilanten im fernen Mexiko und von ihrer Rückkehr in das zerstörte Nachkriegsdeutschland. Als Konsul in Marseille versorgte Bosques von 1940 bis 1942 unter dramatischen Umständen zahlreiche deutsche und österreichische Flüchtlinge, die nach dem Vormarsch deutscher Truppen im Süden Frankreichs festsaßen, mit Visa, Unterkünften und Schiffspassagen.</p> Mon, 29 Oct 2012 02:16:10 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list - Akademie der Künste - Pariser Platz - January 17th, 2013 - July 31st, 2013 <p>Es ist nicht nur ein weitverbreitetes Gefühl, sondern eine Tatsache, dass sehr viel falsch läuft in unserer Welt. Grund genug, den globalen Problemen mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu verschaffen. Unter dem Motto „Mut zur Wut“ initiierte der Heidelberger Grafikdesigner Götz Gramlich zusammen mit Marcello Lucas einen Plakatwettbewerb. Eine internationale Jury wählt jährlich die 30 aussagekräftigsten Motive aus, die anschließend produziert und im öffentlichen Raum präsentiert werden. Die internationalen Arbeiten nehmen unter anderem Stellung zu Umweltverschmutzung, Krieg, Ausbeutung und Verletzung von Menschenrechten. In der Akademie der Künste werden ausgewählte Wettbewerbsergebnisse der letzten drei Jahre präsentiert. Zur Eröffnung sprechen Klaus Staeck und Götz Gramlich.</p> Tue, 08 Jan 2013 18:57:19 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Christian Jankowski, Pieter Hugo, Halil Altındere, Rasheed Araeen - Akademie der Künste - Pariser Platz - February 1st, 2013 - May 26th, 2013 <p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;" color="#000099">The geopolitical change that took place in 1989 ushered in an era of worldwide biennales, whose geography bid farewell to Western Art, with its old contradiction between the centre and the periphery. The exhibition project Nothing to Declare? now documents these global developments. The heart of this exhibition is a panorama room as a media installation, which illustrates the passage of time and the geographical expansion of the global practice of art using a wide range of data. In so doing, a development becomes recognizable, which is no longer to be interpreted only as pure art history, but rather requiring multiple forms of re-narration – geopolitical, social, economic and cultural. The creation of a new critical practice in the arts also corresponds to these structural changes. Western Modernism’s universal claim to validity has become untenable. This is illustrated in an exemplary manner by the contributions of contemporary art selected. <br /> The research project Global Art and the Museum (GAM) at the <a href="http://www.zkm.de/"><span style="color: #000000;">ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie (Centre for Art and Media) in Karlsruhe</span></a> has dedicated itself to this theme since 2006. An initial interim review was presented in the exhibition <a href="http://www.global-contemporary.de/"><span style="color: #000000;">The Global Contemporary</span></a> at the ZKM. This project is now continued in cooperation with the Academy. It places Berlin, in particular, as an art centre within the context of a development that begins in 1989.<br /></span></p> <hr /> <p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;" color="#000099">Die geopolitische Wende 1989 eröffnete das Zeitalter der weltweiten Biennalen, deren Geografie die Westkunst, mit ihrem alten Gegensatz zwischen Zentrum und Peripherie, verabschiedete. Mit dem  Ausstellungsprojekt Nothing to Declare? werden diese globalen Entwicklungen dokumentiert. Im Zentrum der Ausstellung steht ein Panorama-Raum als Medieninstallation, der mithilfe umfangreicher Daten den Zeitablauf und die geografische Ausbreitung der globalen Kunstpraxis anschaulich macht. Dabei wird eine Entwicklung erkennbar, die nicht mehr nur als reine Kunstgeschichte zu lesen ist, sondern vielfache Formen der Nacherzählung fordert, geopolitische, soziale, wirtschaftliche oder kulturelle. Mit diesen strukturellen Veränderungen korrespondiert auch die Bildung einer neuen kritischen Praxis in den Künsten. Der universale Geltungsanspruch der westlichen Moderne ist unhaltbar geworden. Exemplarisch zeigen das ausgewählte Beiträge der Gegenwartskunst. <br /> Dem Thema hat sich das Forschungsprojekt Global Art and the Museum (GAM) seit 2006 am <a href="http://www.zkm.de/"><span style="color: #000000;">ZKM | Karlsruhe</span></a> gewidmet. In der Ausstellung <a href="http://www.global-contemporary.de/"><span style="color: #000000;">The Global Contemporary</span></a> im ZKM wurde eine erste Zwischenbilanz gezogen. In Kooperation mit der Akademie wird dieses Projekt nun fortgeführt. Es stellt insbesondere Berlin als Kunstzentrum in den Zusammenhang einer Entwicklung, die mit 1989 beginnt.</span></p> Mon, 01 Apr 2013 15:26:59 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Benjamin Bronni, Ekaterina Burlyga, James Clarkson, Ari Sariannidis, Sinta Werner, Johannes Vogl - alexander levy - February 1st, 2013 - March 9th, 2013 <p>The Galerie alexander levy is very pleased to be able to present works from six<br />artists with the Group Show II exhibit.<br />With the Group Show exhibit series, the Galerie alexander levy each year presents<br />young artists who have drawn attention due to their special positions.<br />Benjamin Bronni (*1985 in Nürtingen) is distinguished by strongly structured<br />paintings and sculptures that appear to follow a particular geometry. They are<br />abstract, but contain forms that simultaneously awaken memories in our<br />subconscious. Bronni used OSB (engineered wood boards) as canvas for many of<br />his works or as a medium for sculptures. This is a material that contradicts a clear,<br />sharp-edged geometry and presents a stark contrast to the perfected design of<br />Bronni. The wall work Atelierbesuch (Studio Visit) (2012) reflects a new approach,<br />in which Bronni works with wood veneer and, through precise composition,<br />creates pictorial worlds that enable a three-dimensional realm of experience with<br />the two-dimensional material. Everyday material becomes a new, abstract<br />pictorial world, in which we can lose ourselves.<br />With her works, Ekaterina Burlyga (*1985 Alusta / Crimea) grapples in greater<br />depth with the political circumstances of inequality in international relations, as<br />well as with references in the subcultures of the Berlin night life.<br />For the exhibit, Burlyga has created a circuit that flows through the gallery. A<br />delicate thread extends from the ceiling to the floor of the gallery. This thread,<br />which doesn't break off, consists of used oil. It appears to be endless and is<br />pumped mechanically from the floor to the ceiling, where it is left to the forces of<br />gravity. With this installation, Burlyga creates a black line in the room, the<br />presence of which, and its properties, have a disconcerting effect.<br />The viewer finds himself in an area of tension between aesthetic and political<br />interpretation.<br />One could call James Clarkson (*1987 in Liverpool) a collector. Clarkson is always<br />on the lookout for objects and materials from which he can create images,<br />sculptures and installations. With his compositions, Clarkson makes reference to<br />modernity, not exclusively to art, but rather also to design. The aesthetic parallels<br />to painting formed by his compositions of arranged found objects are of special<br />interest to him in the process. The works found in the exhibit are both entirely<br />made of found objects. Arranged steel rods, rubber insulation and buttons<br />approach painting closely. Thus, Clarkson interprets a bent metal rod like a<br />gracefully drawn line.<br />In Ari Sariannidis' (*1986 in Berlin) cabinet of art adaptations, one searches futilely<br />for nautilus shells, ostrich eggs, coral branches and rhinoceros horns in valuably<br />processed mountings. The artistic forms of the presentation, ordering and<br />categorisation of objects can look back on a century-old tradition. The form of<br />presentation as cabinets of wonder or art was and remains very personal, a<br />reflection of its time.</p> Mon, 11 Feb 2013 02:22:20 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Heinz Mack - Arndt - October 26th, 2012 - February 28th, 2013 <p>ARNDT freut sich mit Heinz Mack in Berlin - Werke von 1958-2012 die bisher umfangreichste Werkschau eines der bedeutendsten lebenden Deutschen Malers und Bildhauers im Berliner Kunsthandel zu präsentieren. Es ist dies auch die erste Berliner Einzelausstellung von Heinz Mack seit seiner Retrospektive im Pergamon Museum im Jahre 2006 und der offizielle Beginn der Zusammenarbeit zwischen Heinz Mack und Matthias Arndt.<br /> Gezeigt werden Hauptwerke aus allen Schaffensperioden, beginnend mit der bereits 1960 in der Galerie Schmela ausgestellten Leinwand „Black &amp; White, 1958“ (Preis auf Anfrage), sowie musealen Arbeiten aus der ZERO Zeit, wie „Weißes Relief, 1959“ (€ 300.000), der kinetischen Rotorarbeit „Prism Whirl, 1960“ (Denise René Gallery, New York; € 180.000) und dem „Cabinet of Light Treasures, 1964“ (Preis auf Anfrage). Auf fast 500 qm. Ausstellungsfläche werden insgesamt 40 Reliefs, Bilder, Skulpturen, kinetische Arbeiten und Arbeiten auf Papier von 1958 bis hin zu den jüngsten Bildern und Reliefs, die in diesem Jahr entstanden, präsentiert. Die Preise für die Arbeiten auf Papier beginnen bei € 10.000.</p> <p><br /> Die Ausstellung formuliert ein Bekenntnis des Künstlers Heinz Mack zu Berlin, wo er von seinem frühesten Kunstschaffen an, in Galerien, privaten und öffentlichen Sammlungen bis hin zu seinen zahlreichen Skulpturen im öffentlichen Raum in allen Kunstgattungen wirkt. Es ist dies die erste Ausstellung, die sich dezidiert dem Bezug Heinz Macks zu Berlin widmet. Zu der Ausstellung „Heinz Mack in Berlin“ erscheint eine zweibändige Broschüre, die auch als PDF-Version verfügbar ist.</p> <p>„Zentrales Anliegen der Ausstellung ist es nicht nur Heinz Mack als den innovativen und unermüdlich schaffenden Künstler zu zeigen, der er ist und der mehrere Künstlergenerationen bis hin in das aktuelle Kunstschaffen hinein inspirierte. Mich persönlich beeindruckt vor allem auch die tiefe Spiritualität des Gesamtwerkes von Heinz Mack und den Optimismus die es ausstrahlt.“    Matthias Arndt</p> <p><br /> Heinz Mack verschreibt sich als Künstler seit Jahrzehnten kontinuierlich der Aufgabe, das Licht in seiner kosmischen Dimension zu erforschen und darzustellen. Seit den 1960er Jahren gilt er als einer der wegweisenden Künstler für die Entwicklung der OP Art und der Kinetischen Kunst in Deutschland, deren Errungenschaften und internationale Auswirkungen seit einigen Jahren erst näher erforscht werden. Mit zahlreichen musealen Ausstellungen und Retrospektiven wurde das Werk Heinz Macks im vergangenen Jahr zum 80. Geburtstag des Künstlers umfassend präsentiert und der Einfluss seines Schaffens auf jüngere Künstlergenerationen deutlich erkennbar.</p> <p><br /> Mack ist in seinem künstlerischen Ansatz ein Humanist, der die Welt in all ihren Facetten zu begreifen und zu studieren sucht. Er zitiert Dichtung und Philosophie als Quellen seiner Forschung ebenso wie Naturwissenschaften und Technologie. Mit allen Mitteln und denkbaren Wegen versucht der Künstler seit Jahrzehnten und bis heute sein Wissen über das, was Licht ist, zu bereichern und darzustellen. Doch bei Mack geht es keineswegs um den Transfer oder die Vermittlung von tieferen Einsichten und Bedeutungen, die mit dem Sichtbaren der Dinge verwoben sind. Vielmehr legt er großen Wert darauf, die sinnliche Kraft und die grenzenlose Ausstrahlung von Licht als eine geistige, den Raum zwar transzendierende, sich aber in ihm verwirklichende und Distanzen auflösende Energie vorzustellen. Seine Vorstellung von Licht ist insofern eine dialektische, als dass er den Schatten als Pendant in seine ästhetischen Reflektionen stets mit einbezieht.</p> <p>Das außerordentliche Gesamtwerk Heinz Macks beinhaltet ebenso monumentale Ausführungen für den Außenraum und die Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Räumen. Viele davon wurden in Berlin umgesetzt: u.a. der 1987 vor dem Europacenter entstandene Lichtpfeiler, die Säulen-Arkaden und der Bronze-Obelisk am Henriettenplatz und die Piazzetta am Kulturforum.</p> <p> </p> <p>1931 im hessischen Lollar geboren, studiert Heinz Mack von 1950 bis 1953 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und schließt zusätzlich 1956 das Studium der Philosophie an der Universität Köln ab. Gemeinsam mit Otto Piene gründet er 1957 die Gruppe ZERO in Düsseldorf. Er nimmt an der Documenta II und Documenta III in Kassel teil. Neben Aufenthalten in New York, Arbeits- und Filmexpeditionen in die Algerische Wüste und in die Arktis erhält er 1970 eine Professur für einen Lehrauftrag in Osaka (Japan) und wird ordentliches Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, der er bis 1992 angehört. Auf der 35. Biennale in Venedig vertritt er die Bundesrepublik Deutschland (mit Uecker, Pfahler und Lenk). 2004 wird Mack das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland als Erstauszeichnung verliehen, als Anerkennung für sein Werk und sein Wirken als Botschafter der Kulturen. 2011 wird Mack mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland geehrt.<br /> In annähernd 300 Einzelausstellungen und zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen wurden bis heute Macks Arbeiten gezeigt. Seine Werke sind in 136 öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter in Berlin die Nationalgalerie, das Kupferstichkabinett und die Berlinische Galerie. Zahlreiche Bücher und Kataloge, sowie zwei Filme dokumentieren sein Schaffen.<br /> Heinz Mack lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza.</p> Mon, 07 Jan 2013 09:12:59 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Mike Spike Froidl - bauchhund salonlabor - January 25th, 2013 - February 23rd, 2013 <p>"Die unvergleichbare Qualität von Mike Froidls Kunst<br /> begründet sich in der sehr eigenen Kombination von<br /> fernöstlichen und westlichen Kunsttraditionen. Zudem<br /> unterwirft sich Froidl einem übergeordnetem Zweck, der<br /> politischen Agitation, der er seine Werke beisteuert,<br /> allesamt aktuelle Kommentare zu politischen und gesell–<br /> schaftlichen Ereignissen, Katastrophen, Missständen…"<br />  <br /> Dr. Stephan Sepp, Kunsthistoriker Hamburg</p> Wed, 09 Jan 2013 01:40:22 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Gertrud Arndt - Bauhaus-Archiv Museum of Design - January 30th, 2013 - April 22nd, 2013 <p>Originally, Gertrud Arndt (1903-2000) had wanted to become an architect, but a regular course in architecture was not yet being offered at the Bauhaus. The master of form in the weaving workshop, Georg Muche, recognized her special talent in the field of textiles and entrusted her with creating a carpet to her own design as an introduction to it. Gertrud Arndt quickly became a specialist; her best-known work was a carpet produced for Walter Gropius’s office. On completing her apprenticeship examination, she entirely turned to photography. Starting in 1929, she took photographic self-portraits in a series she called ‘Mask Portraits’dramatizing herself with only a few accessories; the photographs are internationally well-known today.</p> Tue, 08 Jan 2013 19:09:26 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Hilde Weström - Berlinische Galerie - September 26th, 2012 - February 25th, 2013 <p>Hilde Weström (born on Oct. 31, 1912), together with Ilse Balg or Vera Meyer-Waldeck, is one of the few female architects who successfully participated in the reconstruction of Berlin after the war. One of the first women accepted into the Bund Deutscher Architekten in 1948, she founded her own firm in 1949. She then participated in numerous competitions together with colleagues such as Wils Ebert, Werner Düttmann, or Paul Baumgarten. Her wide-ranging oeuvre, which she created until her retirement in 1981, shows Weström’s engagement with a present marked by transformation and the foundational principles of new construction. Her untiring commitment to a social, individually adaptable living has made her widely known. In 1957, her designs for model apartments were presented as pioneering at the exhibition „Die Stadt von Morgen”, part of „Internationale Bauaustellung” Berlin. Selected photographs, drawings, and models from the architect’s own papers alongside loans from the Verborgenes Museum and private collections will provide insights into the life and work of this unusual pioneer of architecture.</p> Mon, 01 Oct 2012 02:52:31 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Tue Greenfort - Berlinische Galerie - November 2nd, 2012 - April 8th, 2013 <p style="text-align: justify;">Artist Tue Greenfort, who was born in Holbæk (Denmark) in 1973 and works in Berlin, is to receive the GASAG Art Prize 2012. The jury argued its decision to honour the artist, who studied at art academy in Fünen, Denmark and the Städelschule in Frankfurt/Main with the following words:<br />“Tue Greenfort (*1973) belongs to a younger generation of artists that is approaching ecological themes in a new aesthetic manner. However, the artist is not merely concerned with questions of sustainability, but also with an understanding of ecology as a 'systemic model for social, economic and cultural phenomena and contexts' (Greenfort). He works on this field with subtle associations of content, formal precision, and ironic references to the art of the 1960s and 70s. His works are always site-specific and investigate historical facts as well as chemical and physical processes. <br />A catalogue will be appearing for the exhibition.<br /><br />Jury: <br />Prof. Dr. Eugen Blume, Director of the Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin<br />Dr. Luca F. Ticini, Max Planck Institute for Cognitive and Neuro-Sciences Leipzig<br /> Dr. Susanne Witzgall, Researcher at the Chair of Art History at the Academy of Fine Arts, Munich<br />Dr. Thomas Köhler, Director of the Berlinische Galerie <br />Observers: Birgit Jammes, Sponsoring/Communication GASAG, Berlin and<br />Dr. Heinz Stahlhut, Head of the Fine Art Collection, Berlinische Galerie</p> Mon, 04 Mar 2013 02:38:17 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list KP Brehmer - Berlinische Galerie - January 30th, 2013 - August 12th, 2013 <p class="bodytext">The Berlin painter, graphic artist and filmmaker KP Brehmer (1938&ndash;1997) soon made visualising socio-political processes a focal concern of his work. In the 1960s, under the influence of Fluxus and Pop Art, he turned his attention to daily life and the growing presence of the media in Western consumerist society. His early works qualify as examples of the so called &ldquo;capitalist realism&rdquo;.</p> <p class="bodytext"><br />In subsequent years Brehmer cultivated his diagrammatic and cartographic work. He would take data and maps found in books or magazines and transform them &ndash; sometimes subtly, sometimes severely &ndash; into paintings or prints. With carefully chosen touches, Brehmer thwarts the flow of information from illustrations and maps designed to convey their message directly. In &ldquo;Die ausreichend versorgten Gebiete der Welt&rdquo; [&ldquo;Regions of the world with adequate provisions&rdquo;], for example, he erases an entire continent. He highlights the potential power of scientific visualisations by applying similar selection and generalisation techniques to data and thereby subverting it. In his infographics, maps and statistics, Brehmer exposes the ways in which scientific illustrations, commonly seen as &ldquo;objective evidence&rdquo;, can manipulate data.</p> <p class="bodytext"><br />This KP Brehmer presentation drawn from our collection has been put together by the Berlinische Galerie&rsquo;s trainee curators Anne Bitterwolf, Clemens Kl&ouml;ckner, Christina Korzen and Isabelle Lindermann.</p> Mon, 08 Jul 2013 02:37:11 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Douglas Gordon - Blain|Southern Berlin - February 7th, 2013 - April 28th, 2013 <p>Blain|Southern Berlin is delighted to present a new group of video works by Douglas Gordon during the 63rd Film Berlinale, 2013. Gordon is one of the most important and influential artists of his generation. In addition to films and video installations, his work embraces photography, the written word, sculpture and music.</p> <p>For <em>Sharpening Fantasy, 2012 </em>Gordon travelled to Tangier, where he filmed traditional knife grinders in different locations within the Kasbah of the seaport city. The viewer watches as the effortlessly repeated movements of the men are set to the soundtrack of their day’s work. Following the recent large-scale, site-specific works by Jannis Kounellis and Lawrence Weiner, the installation transforms the former production hall of <em>Der Tagesspiegel </em>newspaper into an experiential, audio-visual space. The work presents collisions between Europe and the ‘Orient’, perception and prejudice, desire and fear.</p> <p>Unlike the films of snake charmers in <em>Natural Historie on the Parapet </em>and <em>Natural Historie on the Altar</em>, which Gordon recorded in Marrakech four years previously, <em>Sharpening Fantasy, 2012 </em>blurs the boundaries between the different sensory perceptions, between reality and fairy tale, between dramatic imagination and a more muted gaze.</p> <p>Douglas Gordon has long been affiliated with Berlin; he won a DAAD scholarship in 1998 and has lived and worked there since 2008.</p> Mon, 08 Apr 2013 14:44:51 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Tony Cragg - Buchmann Box - February 8th, 2013 - March 9th, 2013 <p>Tony Cragg (*1949) says that the objects that we produce in our society are<br />usually made up of very basic geometric forms, such as areas, right angles,<br />simple curves, circles. We use these to construct a utilitarian world that is<br />defined by its relative simplicity and lack of variety in shape. However, in the<br />material we see “only the tip of the iceberg. We find ourselves between the<br />moment where we have a solved, boring, and familiar form, which does not<br />challenge us much, and the possibility that the material becomes very complex<br />and almost chaotic. … A square meter of forest floor has more forms than in the<br />whole city here.“1<br />Waldzimmer reveals Tony Cragg’s interest in the natural world with its complex<br />organic shapes on the one hand, and technology, science and abstraction on the<br />other. Views of a dense forest have been captured on paper in multiple<br />transparent colours in several layers using limestone printing. The motifs are<br />based on a binary system using the two digits one and zero.<br />Although best known for his sculptures, Tony Cragg also regularly produces<br />drawings and prints. In the late 1980s and early 1990s he created his first<br />print portfolios, including works such as Laboratory Still Life (aquatint,<br />1988), Fruit Juice Bottles (aquatint, 1990), Die 1. Ära (etching, 1991).<br />Waldzimmer is the largest and most complex lithographic portfolio to date.<br />1 A conversation between Tony Cragg and André Buchmann, Tony Cragg catalogue,<br />Buchmann Galerie Berlin, 2011, p. 42</p> Mon, 18 Feb 2013 12:39:34 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Tatsuo Miyajima - Buchmann Galerie - February 8th, 2013 - March 9th, 2013 <p>Japanese artist Tatsuo Miyajima’s Life (Rhizome) exhibition is to present his eponymous<br />group of works for the first time in Europe.<br />In his work Tatsuo Miyajima (born 1957) concerns himself with time and space. Of central<br />importance to him are three considerations: “Keep Changing”, “Connected with everything”<br />and “Continue forever”. The technological raw materials are numeric displays of light<br />emitting diodes (LEDs), so-called gadgets that Tasuo Miyajima developed himself. The<br />number is understood by him as a metaphor for each form of life and transience.<br />For Life (Rhizome) Tatsuo Miyajima developed a new generation of gadgets in cooperation<br />with Takashi Ikegami, who has researched artificial life for fifteen years at Tokyo<br />University. The number patterns no longer follow a firmly established structure but,<br />like an organism, change completely unpredictably.<br />Comparable to Gilles Deuleuze’s and Félix Guattari’s philosophical concept of the<br />Rhizome, defined as metaphor for a new model for the organisation of science and<br />cosmography and supplanting older tree-metaphor-representations of hierarchical<br />structures, the Life (Rhizome) works weave units and multiplicity into one another.<br />Neither one LED exists before or above another nor does one or the other annihilate the<br />other. Nothing exists without the other. In Rhizomes crossings and intersections are<br />possible. An element can be part of several levels of organisation and cross connections<br />are permitted. Rhizome also ultimately means the liberation from defined power<br />structures: many perspectives and many approaches can be freely linked.<br />In his work Life (Rhizome) Tatsuo Miyajima attains a new complexity between<br />technological precision and contemplation, between philosophical models and artistic<br />concepts.<br />Important works by the artist are represented in collections at the Tate Gallery,<br />London, the Bavarian State Picture Collection Munich, the La Caixa Barcelona, the Deste<br />Foundation Athens, the Museum of Contemporary Art Chicago, in the Museum of Contemporary<br />Art Tokyo, the Leeum in Seoul and the Kunstmuseum Bern.<br /><br /></p> Tue, 05 Feb 2013 22:45:16 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Ulrich Seidl - C/O Berlin - January 19th, 2013 - March 8th, 2013 <p>“I love to take pictures very close. To show people in their unadorned, natural form. For me, something like beauty can be found in particular where someone has not been prettified.” Ulrich Seidl</p> <p>Sexuality, spirituality and physicality – three women in one family seek to satisfy their deepest longings in different ways. The mother as sex tourist, her sister as a missionary catholic and the daughter as a teenager in a diet camp. In his cinematic trilogy “Paradise”, Ulrich Seidl portraits the lonely and the ugly, the outsiders and the deformed of our society with radical open mindedness, as well as their attempts, doomed to failure, to break free of unequal power games, claustrophobic closeness and social constraints. In impressive, photographic tableaus, the director looks at the bodies of the protagonists in the same way the painter Lucian Freud looks at his models. In fact his reduced images are orchestrated right down to the last detail, which forms a strong contrast to the vulgar motifs. The exhibition presents the most spectacular stills from the trilogy, between voyeurism and compassion, tragedy and comedy.</p> <p>The film “love” is shot on the beaches of Kenya, where the 50-year-old Teresa joins other aging sex tourists, looking for love. She goes from one beach boy to the next, from one disappointment to the next. On the beaches of Kenya, love is a business. In the chamber play ”Faith”, Ulrich Seidl examines what it means to take up one’s cross. For Anna Maria, radiographer and Teresa’s sister, paradise is where Jesus is. During her holidays, she is a fanatic missionary with her travelling virgin mother statue while at the same time engaging in a marital feud with her estranged Muslim husband. In the final part, “Hope”, Ulrich Seidl tells of Melanie’s stay in a strict diet camp for overweight teenagers in the Wechselgebirge mountains, where she falls in love with a doctor, the director of the camp and 40 years older than her. She loves him with the exclusivity of a first love and in her innocence wants to seduce him. However, the doctor fights against the guilt of this love, knowing how impossible it is.</p> <p>C/O Berlin will present an exhibition of the works of Ulrich Seidl for the first time, with approximately 60 stills from the trilogy. At the same time, a publication will be issued by Hatje Cantz, which includes texts by Elfriede Jelinek, Marina Abramovic, Helene Hegemann and Ulrich Seidl.</p> Mon, 04 Mar 2013 02:44:35 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list