ArtSlant - Current exhibits http://www.artslant.com/ber/Events/show en-us 40 Jochen Dehn - Aanant & Zoo - February 8th, 2013 - April 13th, 2013 <p><img src="http://dbprng00ikc2j.cloudfront.net/userimages/26821/15e3/20130130003641-Jochen_1.jpg" /></p> <p>Vom 08. Februar bis zum 13. April zeigen wir „Fünf oder sechs einfache Sachen und Schule für Unsichtbarkeit“, die erste Einzelausstellung von Jochen Dehn in Deutschland.</p> <p>Der Künstler bietet in der Galerie Aanant &amp; Zoo wöchentliche Übungen in Ambiguität und Diffusion an und zeigt Möglichkeiten, sich aufzulösen, ohne zu verschwinden. Die Performances sind Versuchsaufbauten zur Verringerung der Distanz zwischen Betrachter und Betrachtetem.</p> <p>Jochen Dehns Kunstwerke entstehen, indem er seine künstlerische Praxis in Bestehendes einschreibt. Er benutzt, was er vor Ort findet, oft Gegenstände, die man eher übersieht oder er bringt Requisiten mit, die dann Gegenstand für multiple Transformationen werden.</p> <p>Jochen Dehn: <em>„Ich glaube, wenn wir über Kunstwerke schreiben, wäre das besser unter dem Titel: Zeug, Kunst, Werkzeuge. Der Status, den Objekte bei mir haben, ist ziemlich variabel. Zwei Straußeneier können zu einem großen Omelett verarbeitet werden, sie können so lange getrocknet werden, bis sie leer sind, wenn man das Glück hat, dass sie nicht vorher anfangen zu stinken oder sie können als Veranschaulichung dienen, um den Unterschied zwischen Figuration und Abstraktion zu zeigen.“</em></p> <p>Ein Baum, eine Herdplatte, eine Bohrmaschine oder Rasierschaum – alles wird benutzt, um den Hokuspokus heraufzubeschwören. Was wir sehen, verwandelt sich, oder etwas, das vorher nicht zu sehen war, erscheint vor unseren Augen. Ein Wissenschaftler, der ein Phänomen durch ein Mikroskop betrachtet, hat, äußerlich betrachtet, ähnliche Vorgehensweisen und Erkenntnisse. Im Gegensatz zu Wissenschaftlern benutzt Jochen Dehn keine hochwertigen, speziell für nur einen Zweck entwickelten Werkzeuge, sondern untersucht Gegenstände aus unserer Umgebung, ihre vorgesehenen Nutzungen und modifiziert diese.</p> <p>Um ihr erzählerisches Potential zu erhöhen, benutzt er Techniken, die Kollision, Scheitern oder Missverstehen beinhalten. Er malträtiert oder glorifiziert Objekte, Menschen, Zusammenhänge. Jochen Dehn verhöhnt unsere alltäglichen Wahrnehmungen und probiert Möglichkeiten, das Verhältnis unserer Körper mit ihrer Umgebung zu ändern. Das sind keine Lösungsvorschläge, es geht vielmehr darum, den Bereich des Nicht-Auflösbaren und des Nicht-Festgelegten zu vergrößern.</p> <p>Jochen Dehn: <em>„Ich erzähle Geschichten, ich mache Performances und zeige Experimente. Die Dinge und Inhalte, die ich bei meinen Auftritten benutze, haben oft ähnliche Eigenschaften wie ein conversation piece <sup>1</sup>, oder ich verleihe ihnen diesen Status im Laufe einer Performance. Ich mag Hindernisse. Sie verursachen Zusammenstöße, Stürze, Scheitern, Positionsveränderungen oder Anhalten und und führen so zu Momenten, in denen ein Ort, eine Geste, eine Form oder eine Idee fühlbar und zu einer erlebten Wirklichkeit werden.“</em></p> <p><sup>__</sup></p> <p><sup>1</sup> In den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts verbreitete sich eine Innenausstattungsmode in Haushalten in Nordamerika. Die Bewohner stellten ein Ding in den Flur ihres Hauses, oder in den ersten Raum, den ein Besucher betreten würde. Wert und Schönheit dieses Dinges waren nicht die wichtigsten Kriterien für seine Auswahl, es sollte vor allem wie fehl am Platz wirken, den ersten Eindruck stören, oder hässlich, vielleicht geschmacklos sein. Visuelle Hindernisse, die ein Stocken und im Anschluss daran eine Unterhaltung auslösten. Im besten Fall wurden sie zum Grund und zum Inhalt einer Unterhaltung, die sowohl dem Besucher als auch dem Gastgeber die Zeit und Möglichkeit bot, zu überlegen, ob man weiter ins Innere des Hauses gehen wollte oder ob man besser wieder hinausginge. Diese Dinge hiessen conversation pieces.</p> <p>__</p> <p>From the 8th of February to the 13th of April we present „Five easy pieces and school for invisiblity“, Jochen Dehn‘s first solo-show in Germany.</p> <p>In the Aanant &amp; Zoo gallery space the artist proposes weekly training courses in ambiguity and diffusion and shows possibilities to dissolve without disappearing. His performances are experimental set-ups aiming at the reduction of the distance between viewer and beheld.</p> <p>Jochen Dehn inscribes his artistic practice in that which already exists. He makes use of things that he finds in situ, often things that are overlooked; or else he brings props with him, which are then subject to multiple transformations.</p> <p><em>Jochen Dehn</em>: <em>„If we write about my artworks it might be best to do so under the heading: Stuff, art, tools. The status of the objects that I deal with varies a lot. Two austrich eggs can be used to cook a giant omelette, you can dry them, until they are completely empty if you are lucky enough that they don‘t start to smell, or you can use them to show the difference between figuration and abstraction.“</em></p> <p>A tree, a hotplate, a drill or shaving foam, everything is used to conjure up the hocus-pocus. What we see becomes something else, or what was unseen appears before our eyes. A scientist, observing a phenomenon through a microscope, uses similar approaches and witnesses related appearances. In contrast to scientists Jochen Dehn does not make use of high quality tools, developed for a specific application but researches and subverts the possibilities of objects that surround us and examines their modalities of interaction and their usage.</p> <p>To enhance their semantic content he uses techniques of collision, failure and misunderstanding. The objects, persons and contexts are by turns maltreated, glorified or put to good use. He defies our everyday perceptions and offers exercises to change the relation of our bodies to the environment. It‘s not about solutions, he tries to enlarge the space of the undetermined and irresolvable.</p> <p>Jochen Dehn: <em>„I tell stories, I perform and I show demonstrations. The objects and contents that I use in my performances, often share the qualities of a conversation piece<sup>1</sup>. If they don‘t do so already I try to bestow it upon them by means of a performance. Obstacles are essential for my work. They force me to collide, skip, jump and dodge. They lead to falls, failures and stops and thus to instants of realisation: moments in which place, gesture, form and concept become tangible.“</em></p> <p>(translated by the artist)</p> Mon, 11 Feb 2013 13:15:24 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Group Show - Akademie der Künste - Hanseatenweg - December 7th, 2012 - February 17th, 2013 <p>„Tannhäuser“, „Tristan und Isolde“ oder „Der Ring des Nibelungen“ – das musikdramatische Werk von Richard Wagner (1813–1883) beschäftigt auch heutige Künstler noch so, als ginge es jeweils ums Ganze. Wegen der Themen, die die einen für universal halten, die anderen für rein deutsch, aber vor allem wegen der Musik, deren Komplexität und Suggestivkraft viele singulär schön und manche kaum erträglich finden.<br /> <br /> Die Sektion Darstellende Kunst hat zahlreiche Akademie-Mitglieder und weitere internationale Künstler eingeladen, zu ihrem Verhältnis zu Wagner Position zu beziehen. Sei es durch den Verweis auf bereits Geschaffenes oder neue Arbeiten: Installationen, Texte, Bilder, Videogespräche. Daraus ist ein Panorama zeitgenössischer Arbeitsweisen und persönlicher Lesarten des Werks von Richard Wagner entstanden, das durch wichtige Archive ergänzt und Veranstaltungen kommentiert wird.</p> Mon, 29 Oct 2012 02:22:10 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Walter Benjamin - Akademie der Künste - Pariser Platz - October 23rd, 2012 - June 30th, 2013 <p>Walter Benjamin entwirft Bilder seiner Großstadtkindheit mit der Einsicht »in die notwendige gesellschaftliche Unwiederbringlichkeit des Vergangenen«. In Vitrinen und einem Computerterminal sind ein Pharus-Plan mit den wichtigsten Orten, Fotos und biografische Dokumente zu sehen, ferner Manuskripte, die den Weg von der »Berliner Chronik« zur »Berliner Kindheit« nachzeichnen: Berlin als Ort zum Schreiben, als literarisches Thema und als Schicksal.</p> Mon, 01 Apr 2013 01:04:12 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list - Akademie der Künste - Pariser Platz - December 3rd, 2012 - April 14th, 2013 <p>Anhand von 25 ausgewählten Biografien erzählt die Ausstellung von der Rettungsaktion des mexikanischen Diplomaten Gilberto Bosques, vom Leben der Berliner Exilanten im fernen Mexiko und von ihrer Rückkehr in das zerstörte Nachkriegsdeutschland. Als Konsul in Marseille versorgte Bosques von 1940 bis 1942 unter dramatischen Umständen zahlreiche deutsche und österreichische Flüchtlinge, die nach dem Vormarsch deutscher Truppen im Süden Frankreichs festsaßen, mit Visa, Unterkünften und Schiffspassagen.</p> Mon, 29 Oct 2012 02:16:10 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list - Akademie der Künste - Pariser Platz - January 17th, 2013 - July 31st, 2013 <p>Es ist nicht nur ein weitverbreitetes Gefühl, sondern eine Tatsache, dass sehr viel falsch läuft in unserer Welt. Grund genug, den globalen Problemen mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu verschaffen. Unter dem Motto „Mut zur Wut“ initiierte der Heidelberger Grafikdesigner Götz Gramlich zusammen mit Marcello Lucas einen Plakatwettbewerb. Eine internationale Jury wählt jährlich die 30 aussagekräftigsten Motive aus, die anschließend produziert und im öffentlichen Raum präsentiert werden. Die internationalen Arbeiten nehmen unter anderem Stellung zu Umweltverschmutzung, Krieg, Ausbeutung und Verletzung von Menschenrechten. In der Akademie der Künste werden ausgewählte Wettbewerbsergebnisse der letzten drei Jahre präsentiert. Zur Eröffnung sprechen Klaus Staeck und Götz Gramlich.</p> Tue, 08 Jan 2013 18:57:19 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Christian Jankowski, Pieter Hugo, Halil Altındere, Rasheed Araeen - Akademie der Künste - Pariser Platz - February 1st, 2013 - May 26th, 2013 <p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;" color="#000099">The geopolitical change that took place in 1989 ushered in an era of worldwide biennales, whose geography bid farewell to Western Art, with its old contradiction between the centre and the periphery. The exhibition project Nothing to Declare? now documents these global developments. The heart of this exhibition is a panorama room as a media installation, which illustrates the passage of time and the geographical expansion of the global practice of art using a wide range of data. In so doing, a development becomes recognizable, which is no longer to be interpreted only as pure art history, but rather requiring multiple forms of re-narration – geopolitical, social, economic and cultural. The creation of a new critical practice in the arts also corresponds to these structural changes. Western Modernism’s universal claim to validity has become untenable. This is illustrated in an exemplary manner by the contributions of contemporary art selected. <br /> The research project Global Art and the Museum (GAM) at the <a href="http://www.zkm.de/"><span style="color: #000000;">ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie (Centre for Art and Media) in Karlsruhe</span></a> has dedicated itself to this theme since 2006. An initial interim review was presented in the exhibition <a href="http://www.global-contemporary.de/"><span style="color: #000000;">The Global Contemporary</span></a> at the ZKM. This project is now continued in cooperation with the Academy. It places Berlin, in particular, as an art centre within the context of a development that begins in 1989.<br /></span></p> <hr /> <p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;" color="#000099">Die geopolitische Wende 1989 eröffnete das Zeitalter der weltweiten Biennalen, deren Geografie die Westkunst, mit ihrem alten Gegensatz zwischen Zentrum und Peripherie, verabschiedete. Mit dem  Ausstellungsprojekt Nothing to Declare? werden diese globalen Entwicklungen dokumentiert. Im Zentrum der Ausstellung steht ein Panorama-Raum als Medieninstallation, der mithilfe umfangreicher Daten den Zeitablauf und die geografische Ausbreitung der globalen Kunstpraxis anschaulich macht. Dabei wird eine Entwicklung erkennbar, die nicht mehr nur als reine Kunstgeschichte zu lesen ist, sondern vielfache Formen der Nacherzählung fordert, geopolitische, soziale, wirtschaftliche oder kulturelle. Mit diesen strukturellen Veränderungen korrespondiert auch die Bildung einer neuen kritischen Praxis in den Künsten. Der universale Geltungsanspruch der westlichen Moderne ist unhaltbar geworden. Exemplarisch zeigen das ausgewählte Beiträge der Gegenwartskunst. <br /> Dem Thema hat sich das Forschungsprojekt Global Art and the Museum (GAM) seit 2006 am <a href="http://www.zkm.de/"><span style="color: #000000;">ZKM | Karlsruhe</span></a> gewidmet. In der Ausstellung <a href="http://www.global-contemporary.de/"><span style="color: #000000;">The Global Contemporary</span></a> im ZKM wurde eine erste Zwischenbilanz gezogen. In Kooperation mit der Akademie wird dieses Projekt nun fortgeführt. Es stellt insbesondere Berlin als Kunstzentrum in den Zusammenhang einer Entwicklung, die mit 1989 beginnt.</span></p> Mon, 01 Apr 2013 15:26:59 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Benjamin Bronni, Ekaterina Burlyga, James Clarkson, Ari Sariannidis, Sinta Werner, Johannes Vogl - alexander levy - February 1st, 2013 - March 9th, 2013 <p>The Galerie alexander levy is very pleased to be able to present works from six<br />artists with the Group Show II exhibit.<br />With the Group Show exhibit series, the Galerie alexander levy each year presents<br />young artists who have drawn attention due to their special positions.<br />Benjamin Bronni (*1985 in Nürtingen) is distinguished by strongly structured<br />paintings and sculptures that appear to follow a particular geometry. They are<br />abstract, but contain forms that simultaneously awaken memories in our<br />subconscious. Bronni used OSB (engineered wood boards) as canvas for many of<br />his works or as a medium for sculptures. This is a material that contradicts a clear,<br />sharp-edged geometry and presents a stark contrast to the perfected design of<br />Bronni. The wall work Atelierbesuch (Studio Visit) (2012) reflects a new approach,<br />in which Bronni works with wood veneer and, through precise composition,<br />creates pictorial worlds that enable a three-dimensional realm of experience with<br />the two-dimensional material. Everyday material becomes a new, abstract<br />pictorial world, in which we can lose ourselves.<br />With her works, Ekaterina Burlyga (*1985 Alusta / Crimea) grapples in greater<br />depth with the political circumstances of inequality in international relations, as<br />well as with references in the subcultures of the Berlin night life.<br />For the exhibit, Burlyga has created a circuit that flows through the gallery. A<br />delicate thread extends from the ceiling to the floor of the gallery. This thread,<br />which doesn't break off, consists of used oil. It appears to be endless and is<br />pumped mechanically from the floor to the ceiling, where it is left to the forces of<br />gravity. With this installation, Burlyga creates a black line in the room, the<br />presence of which, and its properties, have a disconcerting effect.<br />The viewer finds himself in an area of tension between aesthetic and political<br />interpretation.<br />One could call James Clarkson (*1987 in Liverpool) a collector. Clarkson is always<br />on the lookout for objects and materials from which he can create images,<br />sculptures and installations. With his compositions, Clarkson makes reference to<br />modernity, not exclusively to art, but rather also to design. The aesthetic parallels<br />to painting formed by his compositions of arranged found objects are of special<br />interest to him in the process. The works found in the exhibit are both entirely<br />made of found objects. Arranged steel rods, rubber insulation and buttons<br />approach painting closely. Thus, Clarkson interprets a bent metal rod like a<br />gracefully drawn line.<br />In Ari Sariannidis' (*1986 in Berlin) cabinet of art adaptations, one searches futilely<br />for nautilus shells, ostrich eggs, coral branches and rhinoceros horns in valuably<br />processed mountings. The artistic forms of the presentation, ordering and<br />categorisation of objects can look back on a century-old tradition. The form of<br />presentation as cabinets of wonder or art was and remains very personal, a<br />reflection of its time.</p> Mon, 11 Feb 2013 02:22:20 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Micha Ullman - ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING - November 29th, 2012 - February 15th, 2013 Mon, 07 Jan 2013 09:13:13 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list SVEN DRÜHL - ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING - December 14th, 2012 - February 15th, 2013 <p></p> <p>Die Bilder dieser Ausstellung zeigen Architekturen und Landschaften. Geografisch und in ihrer Funktion sind die Motive kaum zuzuordnen. Bei naher Anschauung zeigt sich, dass die Oberflächen von scharf voneinander abgegrenzten Flächen bedeckt sind. Minimale Erhöhungen heben sich von einer glatten Ebene ab, die so dünn ist, dass sie kaum die Textur der Leinwand zu verbergen vermag. Landschaften werden zu Architekturen und Architekturen zu Landschaften.<br /> <br /> Für seine Motive greift Sven Drühl auf vorgefundene Fotografien zurück oder er bedient sich kunsthistorischer Quellen aus der Malerei der Romantik und des Realismus, er zitiert Architekturen des russischen Konstruktivismus, des Bauhauses, bis hin zu zeitgenössischen Werken. Es geht dabei jedoch nie um eine vollständige Adaption, lediglich der von ihm gewählte, gleichsam freigelegte Ausschnitt verbleibt als alleiniger Betrachtungsgegenstand.<br /> <br /> Die malerische Tiefe, die Weite jeder romantischen Landschaft, ebenso der dokumentarische Anspruch von Architekturbildern werden durch das Ausschnitthafte aufgegeben. Drühls Bilder wirken kühl, sie sind menschenleer und jeglicher Narration entzogen. Was bleibt sind Stereotypien, Motive, die scheinbar im Banalen verharren. Die Motive gewinnen jedoch in ihrem Abstraktionsgehalt, auch die Landschaften, und dies ist in besonderem Maße auf die Technik zurückzuführen.<br /> <br /> Sven Drühl fertigt zunächst mit Silikon Umrisszeichnungen an. Die frei gelassenen Linien und Flächen füllt er dann mit Ölfarbe oder mit Lack. Es sind im Grunde also autonome Flächen, die er in der Komposition zusammenführt, die gleichzeitig aber durch die Unvereinbarkeit der Materialien getrennt bleiben müssen. Der hochglänzende Lack als Industriewerkstoff trifft hier oft auf den pastosen Duktus der Ölfarbe, welche nicht zuletzt durch ihre tradierte Rezeption dem entspricht, was mit handwerklicher Könnerschaft konnotiert ist.<br /> <br /> Der Frage nach Originalität und Erfindungssinn in der Malerei begegnet Drühl vordergründig dadurch, dass er das annektierte Ausgangsmotiv beschneidet und die ,Handschrift‘ des Künstlers, der die Vorlage geschaffen hat, unkenntlich macht. Einen chiffrierten Hinweis auf die Urheberschaft der Ausgangsmotive geben allenfalls seine Werktitel, die lediglich die Monogramme nennen. Durch seine schematische Bildsprache verwischt er darüber hinaus auch Spuren seiner eigenen Autorenschaft.<br /> <br /> Diese bleiben gegenwärtig durch seine Materialsprache und die analytische Zerlegung des Bildgegenstandes. Ohne in den andauernden Diskurs um das Wesen der Malerei und ihrem vermeintlichen Ende unmittelbar einzutreten, gelingt Sven Drühl auf dem Grat zwischen Kopie und Neuschöpfung, zwischen der Komplexität des Visuellen und seiner formalen Reduktion, eine ästhetische Neubewertung allgegenwärtiger Bild-Erfahrungen.<br />  </p> <p>Peer Golo Willi</p> <p></p> Sun, 09 Dec 2012 01:42:49 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Heinz Mack - Arndt - October 26th, 2012 - February 28th, 2013 <p>ARNDT freut sich mit Heinz Mack in Berlin - Werke von 1958-2012 die bisher umfangreichste Werkschau eines der bedeutendsten lebenden Deutschen Malers und Bildhauers im Berliner Kunsthandel zu präsentieren. Es ist dies auch die erste Berliner Einzelausstellung von Heinz Mack seit seiner Retrospektive im Pergamon Museum im Jahre 2006 und der offizielle Beginn der Zusammenarbeit zwischen Heinz Mack und Matthias Arndt.<br /> Gezeigt werden Hauptwerke aus allen Schaffensperioden, beginnend mit der bereits 1960 in der Galerie Schmela ausgestellten Leinwand „Black &amp; White, 1958“ (Preis auf Anfrage), sowie musealen Arbeiten aus der ZERO Zeit, wie „Weißes Relief, 1959“ (€ 300.000), der kinetischen Rotorarbeit „Prism Whirl, 1960“ (Denise René Gallery, New York; € 180.000) und dem „Cabinet of Light Treasures, 1964“ (Preis auf Anfrage). Auf fast 500 qm. Ausstellungsfläche werden insgesamt 40 Reliefs, Bilder, Skulpturen, kinetische Arbeiten und Arbeiten auf Papier von 1958 bis hin zu den jüngsten Bildern und Reliefs, die in diesem Jahr entstanden, präsentiert. Die Preise für die Arbeiten auf Papier beginnen bei € 10.000.</p> <p><br /> Die Ausstellung formuliert ein Bekenntnis des Künstlers Heinz Mack zu Berlin, wo er von seinem frühesten Kunstschaffen an, in Galerien, privaten und öffentlichen Sammlungen bis hin zu seinen zahlreichen Skulpturen im öffentlichen Raum in allen Kunstgattungen wirkt. Es ist dies die erste Ausstellung, die sich dezidiert dem Bezug Heinz Macks zu Berlin widmet. Zu der Ausstellung „Heinz Mack in Berlin“ erscheint eine zweibändige Broschüre, die auch als PDF-Version verfügbar ist.</p> <p>„Zentrales Anliegen der Ausstellung ist es nicht nur Heinz Mack als den innovativen und unermüdlich schaffenden Künstler zu zeigen, der er ist und der mehrere Künstlergenerationen bis hin in das aktuelle Kunstschaffen hinein inspirierte. Mich persönlich beeindruckt vor allem auch die tiefe Spiritualität des Gesamtwerkes von Heinz Mack und den Optimismus die es ausstrahlt.“    Matthias Arndt</p> <p><br /> Heinz Mack verschreibt sich als Künstler seit Jahrzehnten kontinuierlich der Aufgabe, das Licht in seiner kosmischen Dimension zu erforschen und darzustellen. Seit den 1960er Jahren gilt er als einer der wegweisenden Künstler für die Entwicklung der OP Art und der Kinetischen Kunst in Deutschland, deren Errungenschaften und internationale Auswirkungen seit einigen Jahren erst näher erforscht werden. Mit zahlreichen musealen Ausstellungen und Retrospektiven wurde das Werk Heinz Macks im vergangenen Jahr zum 80. Geburtstag des Künstlers umfassend präsentiert und der Einfluss seines Schaffens auf jüngere Künstlergenerationen deutlich erkennbar.</p> <p><br /> Mack ist in seinem künstlerischen Ansatz ein Humanist, der die Welt in all ihren Facetten zu begreifen und zu studieren sucht. Er zitiert Dichtung und Philosophie als Quellen seiner Forschung ebenso wie Naturwissenschaften und Technologie. Mit allen Mitteln und denkbaren Wegen versucht der Künstler seit Jahrzehnten und bis heute sein Wissen über das, was Licht ist, zu bereichern und darzustellen. Doch bei Mack geht es keineswegs um den Transfer oder die Vermittlung von tieferen Einsichten und Bedeutungen, die mit dem Sichtbaren der Dinge verwoben sind. Vielmehr legt er großen Wert darauf, die sinnliche Kraft und die grenzenlose Ausstrahlung von Licht als eine geistige, den Raum zwar transzendierende, sich aber in ihm verwirklichende und Distanzen auflösende Energie vorzustellen. Seine Vorstellung von Licht ist insofern eine dialektische, als dass er den Schatten als Pendant in seine ästhetischen Reflektionen stets mit einbezieht.</p> <p>Das außerordentliche Gesamtwerk Heinz Macks beinhaltet ebenso monumentale Ausführungen für den Außenraum und die Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Räumen. Viele davon wurden in Berlin umgesetzt: u.a. der 1987 vor dem Europacenter entstandene Lichtpfeiler, die Säulen-Arkaden und der Bronze-Obelisk am Henriettenplatz und die Piazzetta am Kulturforum.</p> <p> </p> <p>1931 im hessischen Lollar geboren, studiert Heinz Mack von 1950 bis 1953 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und schließt zusätzlich 1956 das Studium der Philosophie an der Universität Köln ab. Gemeinsam mit Otto Piene gründet er 1957 die Gruppe ZERO in Düsseldorf. Er nimmt an der Documenta II und Documenta III in Kassel teil. Neben Aufenthalten in New York, Arbeits- und Filmexpeditionen in die Algerische Wüste und in die Arktis erhält er 1970 eine Professur für einen Lehrauftrag in Osaka (Japan) und wird ordentliches Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, der er bis 1992 angehört. Auf der 35. Biennale in Venedig vertritt er die Bundesrepublik Deutschland (mit Uecker, Pfahler und Lenk). 2004 wird Mack das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland als Erstauszeichnung verliehen, als Anerkennung für sein Werk und sein Wirken als Botschafter der Kulturen. 2011 wird Mack mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland geehrt.<br /> In annähernd 300 Einzelausstellungen und zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen wurden bis heute Macks Arbeiten gezeigt. Seine Werke sind in 136 öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter in Berlin die Nationalgalerie, das Kupferstichkabinett und die Berlinische Galerie. Zahlreiche Bücher und Kataloge, sowie zwei Filme dokumentieren sein Schaffen.<br /> Heinz Mack lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza.</p> Mon, 07 Jan 2013 09:12:59 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Willi Baumeister, Hans Uhlmann, Norbert Kricke, Ernst Wilhelm Nay - Aurel Scheibler - December 8th, 2012 - February 16th, 2013 <p>Aurel Scheibler inaugurates his new location at Schöneberger Ufer with FORM FARBE RAUM (Form Color Space), an exhibition which focuses on four German artists whose work very much evolved around these three elements: Hans Uhlmann (1900-1975), Willi Baumeister (1889-1955), Norbert Kricke (1922-1984) and Ernst Wilhelm Nay (1902-1968). FORM FARBE RAUM shows paintings, sculpture and works on paper mainly originating from the 1950s and 1960s. The exhibition runs from 8 December until 16 February and opens on Friday 7 December from 6 pm to 9pm.<br />‘Degenerate’ was a term which had made a whole contingent of Germany’s most influential and important artists non-entities for more than a decade. Prohibited to work, to exhibit, to even obtain canvas or paint, they were bereft of their livelihood and their essence. For many of them, employment in another professional environment or military service formed their official existence while the shadow side of life was filled with a continuation of their artistic productivity. Against this background, the end of the war, despite all its destruction, also stood for liberation, for freedom, for the regained possibility to frankly express the innermost ideals.<br />Finding a new departure after the war proved to be a very individual undertaking. Depending on context, background and personal circumstances, artists reacted differently to their newly re-acquired liberty. All four artists presented in this exhibition decidedly chose a non-political way, elevating their art above the level of reactionism or misanthropy. The process towards abstraction which had found its origins in Cezanne’s work and had subsequently gone through the motions of movements such as cubism, constructivism and suprematism had already found its way into the prewar oeuvre of Baumeister, Uhlmann and Nay. It was its ability to open up new dimensions and proximities as well as its propensity to communicate in an exacting and direct way which led these artists and a next generation including Kricke to be further guided by this new language.<br />Recognition in Germany followed rather swiftly, but access to an international audience was harder to establish. ‘German’ proved to be a loaded denomination. It took years and very committed supporters for these artists’ reputations to pass the German borders. Uhlmann, Baumeister, Kricke and Nay still may not be real ‘household names’ in today’s international art scene, but the  elevance of their work to international artists, museums and collectors has become more pronounced over the years. The relative ‘obscurity’ of these artists however is certainly part of the reason why every new encounter seems to reveal afresh how truly radical and groundbreaking their work was and still is.<br />Hans Uhlmann (1900 – 1975)<br />Two key words have been used to distinguish Hans Uhlmann’s work – resilience and courage. Trained as an engineer, Uhlmann had established a discrete but promising parallel existence as a sculptor when in 1933 the political regime forced him to take his sculpting activities underground, where he continued his artistic life in a solitary atmosphere comparable to that of exile, creating sculpture impregnated with an aura of stillness. In 1945, the artist Uhlmann could finally re-emerge and his search for a new, transparent, space-defining form of sculpture was further developed. The use of wire, metal rod and surfaces on the one hand, his technical knowledge regarding statics, volumes and materials on the other, enabled Uhlmann to bring about a new form of sculpture. His work is defined in terms largely unknown to the sculpture jargon: rhythm, transparence, energy flow, and weightlessness.<br />Although fully abstract in their appearance, his sculptures never lose touch with the natural world to which Uhlmann returned again and again, both in the drawings as well as the sculptural oeuvre. It is in their transcendence, in their force as spiritual and poetic translation of reality, that Uhlmann’s works acquire their full dimension.<br />In the 1950s, Uhlmann’s work was exhibited sporadically in Germany by Berlin-based galleries but mostly by the Günther Franke gallery in Munich. The Kestner Gesellschaft in Hannover presented selections of his work in 1953 and excerpts were also shown in Bremen, Wuppertal and Wolfsburg. His first international gallery exhibition was in 1957 at the Gallery Kleemann in New York. Uhlmann’s sculpture was part of the first three Documenta editions in Kassel (1955, 1959 &amp; 1964). Internationally he was shown at the Venice Biennale (1954); the ‘New Decade’ exhibition at the Museum of Modern Art, New York (1955); the World Exhibitions in Brussels (1957) and Montreal (1967); and in the First International Exhibition of Modern Sculpture in Tokyo (1969). However, it was only in 1968 that the first retrospective exhibition of Uhlmann’s work in Germany took place, which was at the Akademie der Künste in Berlin. Hans Uhlmann made his last sculpture in 1972, he died three years later.<br />Willi Baumeister (1889 – 1955)<br />Although fully established as a well-known artist and arts professor, the change in the political climate in 1933 resulted in Baumeister’s dismissal from his professorship at the Frankfurter<br />Kunstgewerbeschule and the removal of dozens of his paintings from German museums. Before and during the war, Baumeister earned a living from producing commercial art and from a day job in a varnish factory. His book ‘About the Unknown in Art’ was published in 1947 and revealed a fascination with the elements of movement and time. Guiding the viewer’s gaze, providing him with an experience of mobility and rhythm and creating a sense of time, were his main preoccupations. ‘All-over’ – the equality of the depicted elements and their background – became a key concept in his oeuvre, especially in his late work. Once the war had ended, Baumeister, like Nay, formed an invaluable bridge between the prewar and postwar art world and an important forerunner for a new generation of artists.<br />Baumeister, thanks to his active and sustained international prewar network, was able to exhibit relatively swiftly again after the war. In 1948 he participated in the ‘Salon des Réalités Nouvelles’ in Paris and in the Venice Biennale to which he was invited again in 1952; in 1950 he had a solo exhibition at the gallery Jeanne Bucher in Paris. One year later Baumeister was represented at the first Biennale in São Paulo and received the Biennale Prize. In 1953 his works were part of the exhibition ‘Younger European Painters’ at the Solomon Guggenheim Museum in New York and of exhibitions in Tokyo and New Delhi. He had solo exhibitions in 1954 and 1955 in Stuttgart, Paris and Cologne and participated in the first edition of Documenta in Kassel. Willi Baumeister died in his atelier in 1955.<br />Norbert Kricke (1922 – 1984)<br />A generation younger than the three other artists represented in FORM FARBE RAUM, Kricke’s work still shaped itself against a backdrop of war and a search for other media of artistic expression. The American avant-garde with its idiosyncratic vitality – specifically the work of Jackson Pollock and Alexander Calder – impressed the young artist. In the mid fifties, Kricke succeeded in breaking up the compactness and denseness which had characterized so much of sculpture for so long. He shaped expressive linear wire structures, at times accentuated with color, suggesting weightlessness and movement and leading the viewer into the openness of space rather than obstructing it. Kricke’s sculptural compositions defy every attempt to order or fixate as his use of linear components signifies an uninterrupted sense of movement, without beginning or end, regardless of angle or perspective. <br />Although the idea of ‘transcending’ plays a major role in Kricke’s work, there was no intention on the artist’s part to conduct a spiritual search. Kricke saw his work as an emotional gesture that takes on a physical presence in space and offers the artist access to the world.<br />Norbert Kricke’s first solo exhibition in Germany took place in 1953 at Ophir, Gustl Böhler’s gallery in Munich and was followed a year later by a solo show in the gallery Parnass in Wuppertal. 1955 was marked by high activity as Kricke’s work was shown in exhibitions including ‘Peinture et Sculpture non figurative en Allemagne d’aujourd’hui’ (Paris); the Middelheim Biennale (Antwerp); and at the Düsseldorf Kunstverein where he received a solo presentation which traveled later that year to Istanbul.<br />In the following years he had solo shows at gallery Samlaren in Stockholm, at Iris Clert’s gallery in Paris and at the Kunstverein Freiburg. 1958 was a hallmark year as Kricke received the prize of the Chicagobased Graham Foundation for Advanced Studies in the Fine Arts, which was followed in 1961 by a solo exhibition at the Museum of Modern Art in New York. His sculpture was also included in Documenta II and III (1959 and 1964). Over the years, Norbert Kricke also received and realized private and public commissions for outside sculpture in Germany and abroad. The artist died in 1984.<br />Ernst Wilhelm Nay (1902 – 1968)<br />To Nay, the artist’s gift was a sacred one: the capability to construct an image in which the sublunary and the transcendental touch. The artist whose paintings had been designated as ‘degenerate’ at the end of the 30’s and whose war experience as part of the infantry was nothing if not repressive, returned to his artistic life in 1945 with a fundamentally positive attitude and a deep desire to invoke a solid foundation of European culture that ante-dated the destructiveness of its history. Nay’s move to Cologne in 1951, a large and bustling city with an active musical scene, clearly inserted an element of rhythm and velocity in his work which had already left figurative allusions behind and had become preoccupied with an open pictorial structure and the value of color. Music to Nay symbolized freedom and stood for a perceived order evoked by the character of the different keys. These modi he expressed in his color constellations whose harmony was rooted in the intrinsic laws of color relationships. The freely rotating and frictionless colored discs slowly came to a standstill in the early 60’s, fixing their gaze on the viewer, offering him a magical lens which seemed to enable a glimpse into the secrets of the universe. In the last turn of Nay’s oeuvre, the gazing eyes dissolved into absolute clarity and simplicity, calling forth compositions in which the motives have become one with the ground and constitute an artful membrane between the ‘Here’ and the ‘Beyond’.<br />Ernst Wilhelm Nay’s work received its first postwar exhibition in 1946 with the galleries Franke in Munich and Rosen in Berlin. The Kestner Gesellschaft in Hannover gave him a first retrospective exhibition in 1950. His first international solo show took place at the Gallery Kleemann in New York in 1955. The Venice Biennale of 1948 showed wone painting by E.W. Nay and during the 1956 edition he had a solo exhibition in the German pavilion. Nay’s work was presented during the Documenta I, II and III, the last one being particularly memorable because of the three large-scale paintings that were suspended from the ceiling of the Museum Fridericianum. A participation in the São Paulo Biennale took place in 1959 and was followed by the award of the Guggenheim Prize for German art in New York in 1960. During the 1960s, Nay participated in several exhibitions in the US. His last retrospective during his lifetime was at the Museum des 20. Jahrhunderts (Museum of the 20th Century) in Vienna. His final trip to Berlin he undertook in February 1968, to visit Uhlmann’s exhibition in the Akademie der Künste. Ernst Wilhelm Nay died three months later.</p> Mon, 17 Dec 2012 18:50:12 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Mike Spike Froidl - bauchhund salonlabor - January 25th, 2013 - February 23rd, 2013 <p>"Die unvergleichbare Qualität von Mike Froidls Kunst<br /> begründet sich in der sehr eigenen Kombination von<br /> fernöstlichen und westlichen Kunsttraditionen. Zudem<br /> unterwirft sich Froidl einem übergeordnetem Zweck, der<br /> politischen Agitation, der er seine Werke beisteuert,<br /> allesamt aktuelle Kommentare zu politischen und gesell–<br /> schaftlichen Ereignissen, Katastrophen, Missständen…"<br />  <br /> Dr. Stephan Sepp, Kunsthistoriker Hamburg</p> Wed, 09 Jan 2013 01:40:22 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Gertrud Arndt - Bauhaus-Archiv Museum of Design - January 30th, 2013 - April 22nd, 2013 <p>Originally, Gertrud Arndt (1903-2000) had wanted to become an architect, but a regular course in architecture was not yet being offered at the Bauhaus. The master of form in the weaving workshop, Georg Muche, recognized her special talent in the field of textiles and entrusted her with creating a carpet to her own design as an introduction to it. Gertrud Arndt quickly became a specialist; her best-known work was a carpet produced for Walter Gropius’s office. On completing her apprenticeship examination, she entirely turned to photography. Starting in 1929, she took photographic self-portraits in a series she called ‘Mask Portraits’dramatizing herself with only a few accessories; the photographs are internationally well-known today.</p> Tue, 08 Jan 2013 19:09:26 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Hilde Weström - Berlinische Galerie - September 26th, 2012 - February 25th, 2013 <p>Hilde Weström (born on Oct. 31, 1912), together with Ilse Balg or Vera Meyer-Waldeck, is one of the few female architects who successfully participated in the reconstruction of Berlin after the war. One of the first women accepted into the Bund Deutscher Architekten in 1948, she founded her own firm in 1949. She then participated in numerous competitions together with colleagues such as Wils Ebert, Werner Düttmann, or Paul Baumgarten. Her wide-ranging oeuvre, which she created until her retirement in 1981, shows Weström’s engagement with a present marked by transformation and the foundational principles of new construction. Her untiring commitment to a social, individually adaptable living has made her widely known. In 1957, her designs for model apartments were presented as pioneering at the exhibition „Die Stadt von Morgen”, part of „Internationale Bauaustellung” Berlin. Selected photographs, drawings, and models from the architect’s own papers alongside loans from the Verborgenes Museum and private collections will provide insights into the life and work of this unusual pioneer of architecture.</p> Mon, 01 Oct 2012 02:52:31 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Tue Greenfort - Berlinische Galerie - November 2nd, 2012 - April 8th, 2013 <p style="text-align: justify;">Artist Tue Greenfort, who was born in Holbæk (Denmark) in 1973 and works in Berlin, is to receive the GASAG Art Prize 2012. The jury argued its decision to honour the artist, who studied at art academy in Fünen, Denmark and the Städelschule in Frankfurt/Main with the following words:<br />“Tue Greenfort (*1973) belongs to a younger generation of artists that is approaching ecological themes in a new aesthetic manner. However, the artist is not merely concerned with questions of sustainability, but also with an understanding of ecology as a 'systemic model for social, economic and cultural phenomena and contexts' (Greenfort). He works on this field with subtle associations of content, formal precision, and ironic references to the art of the 1960s and 70s. His works are always site-specific and investigate historical facts as well as chemical and physical processes. <br />A catalogue will be appearing for the exhibition.<br /><br />Jury: <br />Prof. Dr. Eugen Blume, Director of the Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin<br />Dr. Luca F. Ticini, Max Planck Institute for Cognitive and Neuro-Sciences Leipzig<br /> Dr. Susanne Witzgall, Researcher at the Chair of Art History at the Academy of Fine Arts, Munich<br />Dr. Thomas Köhler, Director of the Berlinische Galerie <br />Observers: Birgit Jammes, Sponsoring/Communication GASAG, Berlin and<br />Dr. Heinz Stahlhut, Head of the Fine Art Collection, Berlinische Galerie</p> Mon, 04 Mar 2013 02:38:17 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list KP Brehmer - Berlinische Galerie - January 30th, 2013 - August 12th, 2013 <p class="bodytext">The Berlin painter, graphic artist and filmmaker KP Brehmer (1938&ndash;1997) soon made visualising socio-political processes a focal concern of his work. In the 1960s, under the influence of Fluxus and Pop Art, he turned his attention to daily life and the growing presence of the media in Western consumerist society. His early works qualify as examples of the so called &ldquo;capitalist realism&rdquo;.</p> <p class="bodytext"><br />In subsequent years Brehmer cultivated his diagrammatic and cartographic work. He would take data and maps found in books or magazines and transform them &ndash; sometimes subtly, sometimes severely &ndash; into paintings or prints. With carefully chosen touches, Brehmer thwarts the flow of information from illustrations and maps designed to convey their message directly. In &ldquo;Die ausreichend versorgten Gebiete der Welt&rdquo; [&ldquo;Regions of the world with adequate provisions&rdquo;], for example, he erases an entire continent. He highlights the potential power of scientific visualisations by applying similar selection and generalisation techniques to data and thereby subverting it. In his infographics, maps and statistics, Brehmer exposes the ways in which scientific illustrations, commonly seen as &ldquo;objective evidence&rdquo;, can manipulate data.</p> <p class="bodytext"><br />This KP Brehmer presentation drawn from our collection has been put together by the Berlinische Galerie&rsquo;s trainee curators Anne Bitterwolf, Clemens Kl&ouml;ckner, Christina Korzen and Isabelle Lindermann.</p> Mon, 08 Jul 2013 02:37:11 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list