ArtSlant - Recently added http://www.artslant.com/ber/Events/show en-us 40 Art&Language, Lukas Duwenhögger, Jana Euler, Ian Hamilton Finlay, Yngve Holen, Andreas Slominski, Philippe Thomas, Danh Vo - MD 72 - September 14th - October 14th Sun, 21 Sep 2014 02:31:00 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Yasam Sasmazer - BERLINARTPROJECTS - September 20th - October 31st <p style="text-align: justify;"><strong>BERLINARTPROJECTS</strong> pr&auml;sentiert Yaşam Şaşmazers Einzelausstellung <em>Metanoia</em>, die zum ersten Mal in Deutschland gezeigt wird. Bei den sowohl sch&ouml;nen als auch d&uuml;steren Skulpturen vermag der Zuschauer es nicht, unbeteiligt zu bleiben, er wird in den Bann und Raum der Figuren gezogen. Jede Figur bildet einen geschlossenen Kosmos, in privater, geradezu intimer Interaktion mit ihrem eigenen Schatten, so f&uuml;hlt sich der Betrachter wie ein Voyeur, der Zeuge einer tiefen psychischen Offenbarung wird. Mit dem Titel <em>Metanoia</em> bezieht sich die K&uuml;nstlerin auf ein psychologisches Ph&auml;nomen und damit auf C.G. Jung. Ihm zufolge bezeichnet es den Prozess der Re-Konstituierung der Psyche als Form der Selbstheilung w&auml;hrend einem psychologischen Zusammenbruch oder einer existenziellen Krise, hier gemeint als potentiell produktiver Akt, der pers&ouml;nliches und inneres Wachstum umfassen kann. Die Auseinandersetzung der K&uuml;nstlerin mit dem Topos des Schattens ist dabei selbst einem kontinuierlichen Reifungsprozess unterworfen. Sie besch&auml;ftigte sich lange mit der Darstellung von Kindern, welche bereits Kontakt mit menschlichen Abgr&uuml;nden und R&auml;umen gehabt und dadurch in ihrer Kindlichkeit unheimlich, merkw&uuml;rdig reif und wissend wirken. Das zum Teil noch Spielerische dieser Charaktere hat sich aufgel&ouml;st, ihre Figuren sind gereift und &auml;lter geworden und haben ihren Zugang ge&auml;ndert. Sie begegnen ihrem Schatten, sie konfrontieren ihn und k&auml;mpfen, die Dichotomie zwischen Kindern und ihren Eltern ist ersetzt worden. So wie das Konzept Metanoia bei Jung durch sein Element der inneren Transformation positiv konnotiert ist, so sind die Figuren im Ringen mit dem Abgrund kraftvoll und voller Leben. Die K&uuml;nstlerin gestaltet den Raum mit ihren Arbeiten, nicht nur indem sie als dreidimensionale Skulpturen ohnehin konkreten Raum einnehmen und gestalten, sondern auch indem sie den Raum miteinbezieht, oftmals Arbeiten ver&auml;ndert und den Gegebenheiten anpasst. Jede ihrer Ausstellungen ist eine einmalige Installation. Der Betrachter wird einerseits Teil der Interaktion, in dem er den Raum betritt und eine Position der Figur gegen&uuml;ber einnimmt. Andererseits bleibt er immer au&szlig;en vor, da die dargestellten Szenen in sich geschlossen sind, die Figuren abgewandt und in eine innere Interaktion versunken. Somit wird der Zuschauer zum Voyeur, Zeuge des ambivalenten Akts, von dem er in den Bann gezogen wird, unf&auml;hig ein Teil davon zu werden.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;"><strong>YAŞAM ŞAŞMAZER</strong></p> <p style="text-align: justify;">wurde 1980 in Istanbul geboren, sie lebt und arbeitet sowohl in Istanbul als auch Berlin. Die K&uuml;nstlerin studierte Bildhauerei an der Mimar Sinan Fine Arts University und schloss ihr Studium 2006 mit einem Master ab. Sie wird zu den vielversprechendsten t&uuml;rkischen K&uuml;nstlern ihrer Generation gez&auml;hlt. Ihre Karriere begann sie mit der Darstellung von Kinder-Figuren. Der K&ouml;rper, seine Gesten und Haltungen waren immer im Zentrum ihrer Arbeit, ihre zerbrechlichen Charaktere geschnitzt aus Holz. Ihre Arbeit war von Beginn an beeinflusst von psychologischen Gedanken und Theorien. In 2011 erweiterte die Bildhauerin ihr Spektrum um die Darstellung von erwachsenen Figuren.</p> <p style="text-align: justify;">Ihre Arbeiten wurden auf Messen und verschiedenen St&auml;dten wie London, Dubai, New York, Istanbul und Berlin gezeigt. Sie hatte in Deutschland sowohl Einzel- als auch Doppelausstellungen, zum Beispiel am K&uuml;nstlerhaus Marktoberdorf (Doppelg&auml;nger, 2012), der Gesellschaft f&uuml;r Bildende Kunst Trier e.V. (Translations, mit Ulrich Riedel, 2011), dem Kunstverein Elmshorn (Sculptures, 2011), AK 68 (Bunt gemalt &amp; rund gehauen, mit Bodo Rott, 2011), dem Br&uuml;hler Kunstverein f&uuml;r Hagenring e.V. (Eigenartig vertraut, 2011), BERLINARTPROJECTS (Doppelg&auml;nger &amp; Should I really do it?, mit Ismail Necmi, 2013; It&rsquo;s so complicated, 2010), in London, bei der Aubin Galerie (Illuminated Darkness, 2011) in Istanbul im Tophane-i Amire Culture and Art Center (Metanoia), der Ҫağla Cabaoğlu Galerie (Strangely familiar, 2009) als auch Ausstellungen an anderen Orten. Sie nahm teil an Gruppenausstellungen bei Akbank Sanat (Autonomous and Beautiful, 2014), der Hall Arts (Plural, Poetic, Ironical, 2013), beide in Istanbul, der Saatchi Gallery (Confessions of Dangerous Minds, 2011), London, der Lawrie Shabibi Gallery (Heroes &amp; Villains &ndash; Summer Group Exhibition, 2011), Dubai, als auch an verschiedenen Biennalen, wie der Xingjiang Biennale (2014) in China und der Lule&aring; Art Biennale (2007), Schweden. Ihre Arbeiten wurden gezeigt auf Messen wie der JustMAD, Art.Fair21, Scope Art Show in New York, Miami und Basel, Contemporary Istanbul, The Solo Project, SWAB Barcelona, Munich Contempo, Art Karlsruhe und sind Teil verschiedener Sammlungen.</p> Fri, 19 Sep 2014 17:07:38 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Hiroko Kameda, Martin Meiser, Magda Krawcewicz, Zuzanna Skiba, Anik Lazar - Gebrüder Wright Galerie - September 6th - October 31st Thu, 18 Sep 2014 23:19:51 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Park McArthur - Lars Friedrich - September 20th - November 1st Wed, 17 Sep 2014 01:51:35 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Group Show - Kunstsaele - September 20th - November 8th <p>(scroll down for English version)<br /><br />Abstrakte, nicht-gegenst&auml;ndliche Kunst nutzt eine visuelle Sprache aus Form, Farbe und Linie. Daraus schafft sie Kompositionen, die von der Welt um uns herum unabh&auml;ngig zu sein scheinen. Sie verweigert sich der Mimesis, der illusionistischen Nachahmung vom Bestehenden. Erreichte die abstrake Kunst in den 50er Jahren ihren ideologischen und theoretischen H&ouml;hepunkt, geh&ouml;rt ihr Formenschatz heute zum Repertoire der Ausdrucksvarianz vieler K&uuml;nstler.<br /><br />Die Kunstsaele freuen sich, mit PANORAMIC AVE. &ndash; wenn auch keinen Gesamt&uuml;berblick &ndash; so doch eine subjektive Auswahl an pers&ouml;nlichen Favoriten und Lieblingsk&uuml;nstlern aus den Sammlungen und von Leihgebern pr&auml;sentieren zu k&ouml;nnen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Moment, in dem sich eine scheinbar rein abstrakte Arbeit durch ihre Titelgebung, die Erz&auml;hlung ihrer Genese, die Herkunft des Materials oder andere narrative Einschreibungen ver&auml;ndert und eine oder mehrere konzeptuelle Gesten der Narration auf formale Reduktion treffen.<br /><br />1974 entscheidet Claude Rutault (*1941) von nun an seine Bilder, in der Farbe der Wand, auf der sie h&auml;ngen oder umgekehrt, die Wand nach der Farbe der Bilder die sie tragen, zu streichen. Dazu erz&auml;hlt das in der Ausstellung zu sehende "painting suicide" eine ganz eigene, dramatische Geschichte: 1978 neben sieben anderen kreiert, entschloss der K&uuml;nstler, die Oberfl&auml;che des 100 x 100 cm gro&szlig;en Gem&auml;ldes jedes Jahr um 1/8 zu beschneiden &ndash; bis es entweder nach 25 Jahren, reduziert auf 12,5 cm Kantenl&auml;nge, g&auml;nzlich zerst&ouml;rt oder vor dem Ablauf dieses Vierteljahrhunderts einen neuen Besitzter gefunden hat. Gl&uuml;cklicherweise ereilte das hier zu sehende Exemplar &ndash; im Gegensatz zu drei artverwandten &ndash; nicht dieses Schicksal, sondern wurde nach 13 Jahren aufgenommen.<br /><br />Ironisch beruft sich Blinky Palermo (1943-1977) auf seine suprematistischen V&auml;ter. Die Installation und Wandmalerei "Blaues Dreieck", ein mit Farbe und Schablone aufgemaltes Dreieck, ist &uuml;berreich an kunsthistorischen Referenzen (und vielleicht vom K&uuml;nstler als Ersatz f&uuml;r ein Hirschgeweih gemeint). Die Anweisung, die der Schablone beiliegt, lautet: &bdquo;Malen Sie mit Hilfe der Schablone ein blaues Dreieck &uuml;ber eine T&uuml;r. Verschenken Sie dann das Original Blatt&ldquo;.<br /><br />Die Architektur und den Ort seiner Installation thematisiert auch Imi Knoebels monochrom bemaltes Trapez. Auf den fl&uuml;chtigen Blick eine homogene Oberfl&auml;che, offenbart sich bei n&auml;herer Betrachtung eine pr&auml;zise aufgetragene Farbschicht mit einem linear-rhythmischen Profil. Eine Stauchung, die aus der vermeintlich zweidimensionalen Arbeit ein in den Raum tretendes Farbfeld werden l&auml;sst. So &ouml;ffnet sich die Fl&auml;che hin zum Raum, als ob sie in Anspruch nehmen wolle, diesen zu gliedern.<br /><br />Das Betrachten von abstrakten Bildern verlangt eine Pr&auml;zision, die das Formale der Strukturen und Relationen sucht und erkennt und sich nicht durch die klassische Fixierung auf das Ikonografische und Narrative ablenken l&auml;sst. Die Arbeiten in der PANORAMIC AVE. verschr&auml;nken meist eben jene Aspekte. Auf dieses ein-und ausschwingen, heran- und zur&uuml;cktreten laden wir Sie herzlich ein.<br /><br />_<br /><br /><br />Abstract, non-figurative art uses a visual language of form, color and line, thereby reaching compositions that appear to be independent from the world around us. It refuses mimesis and the illusionistic emulation of the extant. While abstract art reached its ideological and theoretical peak in the 50s, its wealth of forms is still essential to the repertoire of many contemporary artists.<br /><br />With the exhibition PANORAMIC AVE., Kunstsaele is proud to present a subjective selection of personal highlights and favorite artists from the collection as well as from lenders. The exhibition gives special attention to the moment in which a work of seemingly pure abstraction is changed, either by its titling, the story of its genesis, the origin of its materials or other inscriptions of narrative, so that the work's conceptual gestures of narration are taken to a point of formal reduction.<br /><br />In 1974 Claude Rutault (*1941) decided that from that point forward, all of his paintings should be painted to mimic the color of the wall on which they hung, or vice-versa, the wall should be colored to mimic the painting. The seven-piece series 'painting suicide', an example of which is on view in the exhibition, imparts a unique and dramatic history: In 1978 the artist decided that the 100 x 100 cm surface of each painting should be cut down by 1/8, until either, after 25 years and reduced to only 12,5 cm, it was completely destroyed, or was rescued by a new owner. The exhibited piece, unlike three unlucky others, did not meet this destructive fate, but was bought by a collector after 13 years.<br /><br />Blinky Palermo cites his Suprematist forefathers with irony. The installation and wall painting 'Blaues Dreieck', a stencil-painted triangle, is inundated with art historical references (and possibly intended by the artist as a substitute for the hunting trophy). The instructions that accompanied the stencil state: "Paint, with the help of the stencil, a blue triangle over a door. Then, give away the original sheet."<br /><br />Architecture and the site of installation are also engaged by Imi Knoebel's monochrome trapezoid. What appears at first glance to be an homogenous surface reveals itself upon closer inspection to be a precise layer of paint applied in a linear-rythmic form. This compression allows the purportedly two-dimensional work to transform into a color field that enters space. The surface opens in to the room, laying claim to the structuring of space as well.<br /><br />The viewing of abstract images requires a precision that seeks out and recognizes formal structures and their relationships and does not allow itself to be refracted through the classical fixation upon iconography and narrative. The works in PANORAMIC AVE. intertwine these two perspectives. You are cordially invited to join us for this experience of approaching and retreating, focusing and blurring, exposing and evading.</p> Wed, 17 Sep 2014 01:47:56 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list - Kicken Berlin - September 20th - January 16th, 2015 <p>For 40 years the activities of Galerie Kicken<br />Berlin have focused on spectacular and subtly<br />compelling photographs from all epochs of<br />photography. Conceived as both a vision for<br />the future and retrospective, the exhibition<br />40 YEARS. 40 PHOTOGRAPHS is representative of<br />the medium&rsquo;s success story and the contribution<br />that the gallery has made to firmly establishing<br />the practice of collecting photography.<br />Understanding photography as art and,<br />above all, as an adventure of seeing - communicating<br />this to a wider public was the<br />aim and inspiration behind the 40 years of<br />gallery work of Rudolf Kicken (July 14, 1947<br />&ndash; June 17, 2014). He presented a program<br />of ambitious exhibitions and publications in<br />both Aachen (1974&ndash;1978) and Cologne<br />(1979&ndash;1999). As of 2000 he continued this<br />work with his wife, Annette, at the gallery&rsquo;s<br />new location in Berlin</p> Thu, 18 Sep 2014 23:38:41 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Group Show - Galerija Gregor Podnar - September 20th - November 8th <p>With the SEPTEMBER SHOW, Galerija Gregor Podnar is pleased to present selected works by the artists of the gallery.</p> <p>Following the origins of the gallery system as a kind of salon presentation, some larger works, such as the earliest sculptures of Tobias Putrih from the Cinema solution series (2001) or the latest large-scale carpet work of Ariel Schlesinger, are contrasted smaller delicate works of other artists.</p> <p>With the selection of the works, the artistic line of Galerija Gregor Podnar is clearly stated. The works featured in the exhibition are not committed to any patterns of generation, and yet follow certain aesthetic premises, spanning from 1970 to the present day. Although many of our historic art positions feed on the artistic practices of the late 60s and early 70s, these are in line with the quality standards of the younger artists&rsquo; contemporary art production.</p> Wed, 17 Sep 2014 01:30:36 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Andreas Blank
 - Galerie Christian Ehrentraut - September 12th - October 25th <table class="exh_current" width="500px" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td align="left"><span style="font-size: small;">The exhibition&rsquo;s title refers to interrelations of time, movement and consolidation, links between past with the present on various levels and the interrelations of space and form. With a variety of sculptures and precisely placed interventions, Andreas Blank engages and re-interprets the order of the exhibition space itself.</span><br /><span style="font-size: small;">A large wall blocks the entrance of the gallery, obstructing the view into the exhibition. A giant tower of seemingly random crates, pedestals, pallets, office cabinets and boxes rises up behind it. A simple shelf housing a skull is installed in the back of the gallery, a single lightbulb is attached to wall of an otherwise empty room.</span><br /><span style="font-size: small;">What seems casual and random, cold and distant, are rather rare stones from quarries around the world, processed and carved in a tedious working process. Utilizing classical sculptural technique, Blank creates marble, alabaster, sandstone and limestone sculptures resembling everyday objects. In the discourse of image and likeness, they lose their functional purpose, transcending into pure, formalistic objects. Historically intended primarily for political representation or religious devotion, Andreas Blank&rsquo;s stone sculptures question a (post) modernist nihilism.</span><br /><span style="font-size: small;">As part of a group- and dialogue series of exhibitions at&nbsp; the gallery this year, Andreas Blank invited 5 artists for an exhibition on the subterannean level of the gallery: Benjamin Bernt, David Murphy, Johannes Vetter, Katharina Schilling and B&auml;rbel Schulte Kellinghaus take part in a common visual discussion of drawing, sculpture and painting taking the exhibition to another, more psychological level.</span><br /><span style="font-size: small;">Andreas Blank was born in Ansbach (West) Germany in 1976. He attended the Karlsruhe State Academy of Art (Staatliche Akademie der Bildenden K&uuml;nste) and was Meistersch&uuml;ler under Harald Klingelh&ouml;ller. He has been accredited with a German National Academic Foundation scholarship, and received his MFA from the Royal College of Art in London. In 2009 he was a finalist for the New Sensations Award by Channel 4 and the Saatchi Gallery. Blank lives and works in London,</span> Berlin and Franconia.</td> </tr> </tbody> </table> Wed, 17 Sep 2014 00:49:18 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Christoph Keller - Esther Schipper - September 19th - October 25th <p>Esther Schipper is pleased to announce ANARCHEOLOGY, a special presentation by<br />Christoph Keller.<br />As part of his ongoing examination of the history of science and of the way in which<br />knowledge is gathered and organized, the artist continues his project investigating<br />Western anthropology, in particular the history of Western European engagement with the<br />Amazon region. Keller has created large-scale images based on digital scans of foliage he<br />collected in Brazil. Works in the series Herbarium Amazonas, show leaves in different<br />states of desiccation. The decay of both organic and man-made material (on which the<br />leaves are seen to rest in the scans) suggests the impossibility of halting entropic<br />processes, alluding to the realization that nothing can be preserved, particularly not states<br />of cultural development.<br />The images of a green feathery fern-leaf and a velvety fur-leaf, scanned in far more range<br />and detail than either a human eye can perceive, or a lens-based photographic systems<br />could possibly depict, printed to measure 150 x 225 cm, are installed on a wall entirely<br />covered with a wallpaper showing colorful vertical scan lines. The irregular pattern is in<br />fact generated by a faulty calibration of a digital scanning device, which then produces an<br />autopoietic color strip image, akin perhaps to a machine&rsquo;s self-portrait. The combination<br />creates a visual equivalent of the conflation of nature, technology and its failure.<br />In a small basement space of the gallery a new film entitled Anarcheology will be<br />screened. Images of tropical landscapes devoid of humans alternate with text passages,<br />creating a haunting essay film about Western engagement with other cultures and about<br />the encounters of written language with oral tradition.<br />With these works the artist refers to a post-archeological situation, in which the narrative<br />connecting an object or an image with a larger historical context is examined. His<br />collecting of foliage from the Amazon region, for example, recalls the gestures of earlier<br />Western European naturalists who assembled specimen (from flora, fauna and the animal<br />world, both dead and alive) during their explorative journeys in order to deposit them in<br />museums of natural history in their own lands. Part of a wider Enlightenment project to<br />classify and map the world, in some sense these collections (and the processes<br />assembling them) constitute the beginning of the modern notion of natural sciences. It is<br />this procedural definition of a discipline by its approach, in this case by its scientific<br />method, that Keller continuously addresses in his work on the history of scientific inquiry,<br />exploring how the organization of knowledge influences our thought and results in the<br />sometimes arbitrary distinctions between what is considered science and what is not.<br />Christoph Keller, born 1967 in Freiburg/Breisgau, studied Mathematics, Physics and<br />Hydrology in Freiburg, Berlin and Santiago de Chile, as well as liberal arts and film at the<br />University of Arts, Berlin and at the Academy of Media Arts, Cologne.<br />Selected solo exhibitions and projects include: Small Survey on Nothingness, Schering<br />Stiftung, Berlin (until October 4, 2014); Expedition Bus&ndash;Shaman Travel, presentation at<br />abc Berlin (2012); Aether&ndash;between cosmology and consciousness, Nouveau Festival du<br />Centre Pompidou, Paris (2011); Voyages Extraordinaires, CRAC Alsace Lorraine, Altkirch<br />(2010), Observatorium, Kunstverein Braunschweig (2008).<br />Recent group exhibitions include: Marie Voignier / Olaf Breuning / Christoph Keller - os<br />tr&oacute;picos, curated by Tobi Maier (until September 28, 2014) Centro Cultural CAIXA S&atilde;o<br />Paulo; The Reluctant Narrator curated by Ana Teixeira Pinto Berardo Museum, Lisbon<br />(upcoming, October 15, 2014&mdash;January 11, 2015); Realit&auml;t und Fiktion, Villa Sch&ouml;ningen,<br />Potsdam (2013); Ghostbusters&ndash;or how to stress photography, Kunsthal Charlottenborg,<br />Copenhagen (2013); Virtuosity&ndash;A Concert on Skill and Disruption, Strength and<br />Nonchalance, Morale and Cheating, Berliner Philharmonie, Berlin (2013); L&rsquo;Institut des<br />archives sauvages, Villa Arson, Nice (2012) and A Terrible Beauty Is Born, Biennale de<br />Lyon (2011).<br />Christoph Keller lives and works in Berlin.</p> Wed, 17 Sep 2014 22:22:28 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Jean-Pascal Flavien - Esther Schipper - September 19th - October 25th <p>Esther Schipper is pleased to present days, between placing and displacing, Jean-Pascal<br />Flavien&rsquo;s first solo exhibition with the gallery.<br />Flavien has introduced objects usually found in domestic settings, turning the exhibition, in<br />the artist&rsquo;s words, into a house. Upon entering, visitors are faced with a functioning sink<br />that acts to destabilize standard expectations of an exhibition space. An electrical switch<br />at the entrance allows visitors to turns on or off lights, another one, in a less familiar<br />gesture, the power to two radios that have been hung on the wall. Blue and yellow<br />electrical outlet covers punctuate the space. Custom-made furniture&mdash;stools, chairs, a<br />day-bed, tables and a ladder&mdash;are placed in sequences numbering between 3 and 6<br />elements that appear to articulate concise statements, perhaps speaking a language<br />based on the activities they indicate: to sit in a chair or on a stool, to use a table or small<br />footstool. Both precise and poetic one imagines the dynamic created by the lines of<br />objects to be similar to that created by words in a sentence: slight alterations may<br />fundamentally change their meaning.<br />Part of the exhibition is a person chosen by the artist who has spent time in his breathing<br />house: le maison respire in Parc Saint L&eacute;ger (2012-) and who will be present in the<br />gallery. She will speak of her experience and show pictures of her time at the breathing<br />house. Two dresses, designed by Nad&egrave;ge Vanhee-Cybulski, also constitute a link<br />between built structure and exhibition: a blue one was worn in the breathing house, the<br />white one will cloth her in days, between placing and displacing.<br />Five models of houses are exhibited on custom-made cast aluminum shelves. Each<br />model is paired with a book containing a short story written by the artist that tells of<br />inhabitants and events pertaining to the structure, evoking a vivid impression of each<br />house as individual presence. The combination, without an apparent contradiction, of<br />familiar and unfamiliar and even somewhat nonsensical elements seems to allude to the<br />operations of dreams and their high tolerance for ambivalence.<br />Although they are posed as characters, the houses are not to be understood as<br />psychological beings but rather as conceptual entities, representing ideas, locations, and<br />events in which the architectural conditions can determine the behavior of its inhabitants<br />(and vice versa). Jean-Pascal Flavien's work explores how architecture shapes our<br />experience of space but also how it can more fundamentally determine our experience of<br />ourselves and of others.<br />Jean-Pascal Flavien, born 1971 in Le Mans, France, studied in Rennes, France, Bologna,<br />Italy and at UCLA, Los Angeles, California.<br />Selected solo exhibitions include: folding house, Nouveau Mus&eacute;e National Monaco,<br />Monaco (July 2015); Cinonema, no drama cinema, South London Gallery, London (2012);<br />breathing house, la maison respire, Parc Saint L&eacute;ger, Centre d&rsquo;art contemporain,<br />Pougues-les-eaux (2012); Jean-Pascal Flavien, Kunstverein, Langenhagen, Germany<br />(2012); PLAY, HEDAH/Jan van Eyck Academie, Maastricht (2011).<br />Selected group exhibitions include: Was Modelle k&ouml;nnen: Eine kleine Geschichte des<br />Architekturmodells in der zeitgen&ouml;ssischen Kunst, Museum f&uuml;r Gegenwartskunst, Siegen<br />(until October 12, 2014), L&rsquo;Etat du Ciel: All That Falls, Palais de Tokyo, Paris (2014);<br />Backdoor Fantasies/Fluchtwege und Hintert&uuml;ren, KAI 21/ Arthena Foundation, D&uuml;sseldorf<br />(2014); There&rsquo;s no place like home, Westf&auml;lischer Kunstverein, M&uuml;nster (2013); LA<br />Existential, LACE, Los Angeles (2013); Devonian Press, La Vitrine, Le Plateau, Paris<br />(2012); La vie des Formes, Les Abattoirs, Toulouse, France (2012); I was a male Yvonne<br />de Carlo ..., MUSAC, Le&oacute;n, France (2011); Melanchotopia, Witte de With, Rotterdam<br />(2011); Anfang gut. Alles gut, KUB Arena, Kunsthaus Bregenz (2011).<br />Jean-Pascal Flavien lives and works in Berlin.</p> Wed, 17 Sep 2014 22:18:31 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Julie Mehretu - carlier | gebauer - September 20th - November 1st Wed, 17 Sep 2014 00:38:00 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Norbert Kricke - Aurel Scheibler - September 20th - November 30th <p>&hellip; Wenn man Krickes Sch&ouml;pfungen l&auml;nger ansieht und ihren Rhythmus in sich aufnimmt, <br />so kommen sie zu Ruhe. In diesem ruhenden Mittelpunkt ist eine gro&szlig;e Stille. Und in dieser Stille <br />ist etwas gesagt worden &ndash; &uuml;ber das Leben der Menschen &ndash; ihr Schicksal &ndash; etwas &uuml;ber das All&hellip;<br />John Anthony Thwaites, 1953</p> <p>September er&ouml;ffnet Aurel Scheibler eine Ausstellung, die dem Bildhauer und Zeichner Norbert <br />Kricke (1922-1984) gewidmet ist. Mit dieser Ausstellung wird das Werk eines der bahnbrechendsten und ichtigsten Bildhauer der Nachkriegszeit erstmals in einer Einzelausstellung in Berlin vorgestellt. Die Ausstellung konzentriert sich auf Skulpturen und Zeichnungen der 1950er und der 1970er Jahre und gibt dem Zusammenhang der fr&uuml;hen Arbeiten mit dem Sp&auml;twerk seine eigene Bedeutung. Die Er&ouml;ffnung ist am Freitag, dem 19. September 2014, von 19.00 bis 22.00 Uhr. Die Ausstellung l&auml;uft bis Sonntag, den 30. November. <br />W&auml;hrend der abc art berlin contemporary (18. bis 21. September) hat die Galerie gesonderte &Ouml;ffnungszeiten (Details siehe weiter unten). <br />Geboren 1922 in D&uuml;sseldorf, geh&ouml;rt Kricke der Generation von K&uuml;nstlern an, die sich nach dem zweiten Weltkrieg auf die Suche nach einem Neuanfang machte. Abh&auml;ngig von Kontext, Hintergrund und pers&ouml;nlichen Umst&auml;nden reagierte diese Generation ganz unterschiedlich auf die wiedererlangte Freiheit. Entscheidende Anregungen empfing Kricke von Kandinsky, den K&uuml;nstlern des Konstruktivismus und Kasimir Malewitsch. Er &ouml;ffnete die Plastik f&uuml;r weiterf&uuml;hrende Entwicklungen in einer Zeit, die weitgehend noch mit der Rezeption des Expressionismus befasst war. Anfang der 1950er Jahre gelingt es Kricke, die Kompaktheit, das Volumen, das die Bildhauerei lange gepr&auml;gt hatte, aufzubrechen. Ab diesem Zeitpunkt gestaltet er lineare, manchmal farblich akzentuierte Strukturen. Sie suggerieren Schwerelosigkeit und Bewegung. Damit wird der Raum f&uuml;r die <br />Wahrnehmung des Betrachters ge&ouml;ffnet. Kricke findet zu jener Problematik, die sein Denken von nun an nahezu ausschlie&szlig;lich bestimmen sollte: die Auseinandersetzung mit den Ph&auml;nomenen von Bewegung und Raum. <br />W&auml;hrend Calder die reale Bewegung in seinen Mobiles einbrachte, galt es f&uuml;r Kricke von Anfang an, die den Raum erschlie&szlig;ende Bewegung in der Plastik zu gestalten. Seine k&uuml;nstlerische Intention formulierte Kricke wie folgt: &ldquo;Mein Problem ist nicht Masse, ist nicht Figur, sondern es ist der Raum, und es ist die Bewegung &ndash; Raum und Zeit. Ich will keinen realen Raum und keine reale Bewegung (Mobile), ich will Bewegung darstellen. Ich suche der Einheit von Raum und Zeit eine Form zu geben.&rdquo;</p> <p>Von der Linie ausgehend, erschlie&szlig;t er durch rechtwinkligen Richtungswechsel den Raum. Die Linie begrenzt nicht, sie zeigt den Raum als offen und entzieht ihn jedem Versuch einer Definition oder Messbarkeit.<br />Die Zeichnungen, die neben dem bildhauerischen Werk entstehen, versteht Kricke nie als Skizzen oder Vorstudien zu Skulpturen, sie formen vielmehr einen autonomen und wichtigen Teil seines k&uuml;nstlerischen&nbsp;Schaffens. Es ist das Zeichnen, die Handlung des Zeichnens, das ihn am direktesten und am tiefsten mit dem Element verbindet, welches der Kern seines Werkes ist: der Linie. In Krickes Arbeit hat die Linie sinnliche Pr&auml;senz, sie suggeriert Bewegung und Raum, Dynamik und F&uuml;lle. Die Quelle dieser Linie und letztendlich der Ursprung von Krickes gesamtem Schaffen, ist der K&ouml;rper als reine Inkarnation vom Spiel der Bewegung. Es ist der K&ouml;rper, der unsere Koordinaten f&uuml;r das Raumerlebnis setzt und Kricke nutzt diese Grundvoraussetzung bewusst als Referenzpunkt f&uuml;r die Kreation seiner Skulpturen und seiner Zeichnungen. Folgt man seinen Linien, dann folgt man der Bewegung seines zeichnenden Armes, wie er methodisch und rhythmisch &uuml;ber das Blatt schweift um Energie, Tiefe, Wachheit und Spannung hervorzurufen. Zwischen Skulptur und Zeichnung besteht <br />keine Hierarchie, f&uuml;r Kricke existieren sie gleichberechtigt nebeneinander. Beide verwandeln das Schwere in Leichtigkeit. Beide bieten die existentielle Erfahrung unseres `Seins in der Welt&acute; und letztlich ein Gef&uuml;hl der Freiheit.</p> Wed, 17 Sep 2014 00:31:56 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Group Show - ALEXANDER OCHS PROJECTS - September 13th - October 11th <p>Open Hours:</p> <p>Thu &amp; Fri 2 - 6 pm</p> <p>Sat 11 am - 6 pm + by appointment</p> Wed, 17 Sep 2014 08:43:04 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Dimitrije Basicevic (Mangelos) - Aanant & Zoo - September 20th - November 8th <p>The Croatian artist Dimitrije Ba&scaron;ijevic (1921-1987) made his first appearance under the pseudonym Mangelos in a 1968 exhibition in Belgrade. Early text-based work in the form of notebooks from the 1940s, in which the artist scrawled black marks to represent friends and neighbors killed in war, as if they had been stricken from a list, foretells an interest in written language that would persist throughout Mangelos&rsquo; career. In the 1950s and 60s, his primary materials were notebooks, slates and globes; readymades which he transformed and reinterpreted by inscribing on them letters, words, sentences, Cyrillic or Glagolithic characters and sometimes longer texts in Latin.&nbsp;</p> <p>With the aim of developing an art that freed itself from metaphorical readings, Mangelos created objects that represented their own negation. His &bdquo;No-Art&ldquo; arose. Through the non-representation of the represented, as in N&egrave;gation de la peinture (neg.d.p. IX) (1951-56), by painting over and crossing out existing contexts, a practice that runs through his entire oeuvre, as well as through the use of individual letters and words that, ripped from their context, lose their communicative content, as in glagolitic letter N (1970), Mangelos endeavored to, in his own words, &bdquo;negate the painting by creating it in the form of words&ldquo; and &bdquo;negate the word by painting it.&ldquo; This later work is thus more descriptive than prescriptive, and could also be understood as pictorial art criticism. <br />These issues are at the core of the exhibition documenta - ?, which presents works produced primarily in the 1970s and thereby provides an overview of this central create phase of the artist&rsquo;s <br />career. In this period Mangelos frequently manipulated found newsprint and constructed self-composed manifestos. These manifestos are today the most significant source of information regarding the groundwork of his philosophies and his understanding of art. --<br />Dimitirije Ba&scaron;ičević (died 18th December 1987 in Zagreb) held a PhD in art history in addition to his practice as an art critic, curator and artist. In his writing he regularly advocated for the advancement of abstract art in his home country of Croatia. He contributed to the implementation of Salon 54, the inaugural exhibition of abstract art in Yugoslavia, and was the first director of the Gallery of Primative Art in Zagreb. His artistic works, produced under the pseudonym &lsquo;Mangelos&rsquo; and as part of the art historian and artist collective Gorgona, remained hidden from the public for the majority of his life. Today his works can be found in numerous prestigious collections such as the Centre Georges Pompidou (Paris), the Tate Modern (London) as well as MOMA / Museum of Modern Art (New York)</p> Wed, 17 Sep 2014 00:17:25 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Helge Leiberg - Galerie Michael Schultz - September 20th - October 7th Tue, 16 Sep 2014 23:52:20 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list Sabina Sakoh - Galerie Michael Schultz - September 20th - October 7th Tue, 16 Sep 2014 23:48:43 +0000 http://www.artslant.com/ber/Events/list http://www.artslant.com/ber/Events/list